Windows Phone: Windiger Hersteller scheitert klar mit Crowdfunding
Das bis vor kurzem unbekannte Unternehmen WhartonBrooks hat im Herbst 2017 ein Windows 10 Mobile-basiertes Smartphone angekündigt, damit wollte man nicht weniger als "die Mobile Computing Industrie radikal zu verändern". Doch diese Revolution wurde abgesagt, nun scheiterte auch eine für einen "Nachfolger" gestartete Crowdfunding-Kampagne.
Die "Erfolgsgeschichte" von WhartonBrooks ist nun endgültig zu Ende: Denn das von Anfang an argwöhnisch beäugte US-Startup musste nun auch beim Quasi-Nachfolger Cerulean Moment eine schwere Schlappe hinnehmen. Denn ursprünglich wollte WhartonBrooks 1,1 Millionen Dollar zusammenbekommen, um das Gerät finanzieren zu können.
Allerdings waren gerade einmal 103 Unterstützer bereit, insgesamt 29.793 Dollar für das Smartphone zuzusagen, das bedeutet gerade einmal rund drei Prozent des Zieles (via Neowin). Das "Smartphone für Windows Phone-Fans" sollte "viele Geräte in einem in sich vereinen", also Smartphone, Desktop-PC, Media-Streamer und vieles mehr, wie die Macher auf ihrer Indiegogo-Seite schreiben.
Es gab zudem Skeptiker, die auf den Umstand verwiesen haben, dass das Äußere des Cerulean Moment nahezu identisch zum Coship Moly X1 ist. Unter dem Strich hatten also viele auch Zweifel, ob es bei WhartonBrooks mit rechten Dingen zugeht. Auch wir bei WinFuture haben uns schon im vergangenen Herbst laut gefragt, ob die unsichere Zukunft von Windows 10 Mobile zur Folge hat, dass dubiose Hersteller davon profitieren wollen. Das war wohl tatsächlich der Fall, allerdings haben die Nutzer das erkannt, die haben WhartonBrooks auf die effektivste Weise abgestraft, nämlich indem sie ihn ignoriert haben.
Siehe auch: Windows 10 Mobile - Kommen jetzt die windigen Geschäftemacher?
Allerdings waren gerade einmal 103 Unterstützer bereit, insgesamt 29.793 Dollar für das Smartphone zuzusagen, das bedeutet gerade einmal rund drei Prozent des Zieles (via Neowin). Das "Smartphone für Windows Phone-Fans" sollte "viele Geräte in einem in sich vereinen", also Smartphone, Desktop-PC, Media-Streamer und vieles mehr, wie die Macher auf ihrer Indiegogo-Seite schreiben.
Mittelmäßige Specs
Die Spezifikationen selbst waren verhältnismäßig bescheiden, denn als Prozessor sollte beim Cerulean Moment ein Snapdragon 617 zum Einsatz kommen, der Arbeitsspeicher war mit drei Gigabyte angegeben. Die Auflösung sollte 720p betragen und der Akku eine Kapazität von 2250 mAh bieten. Alles in allem konnte man das Gerät als Mittelklasse bezeichnen, wenn überhaupt.Es gab zudem Skeptiker, die auf den Umstand verwiesen haben, dass das Äußere des Cerulean Moment nahezu identisch zum Coship Moly X1 ist. Unter dem Strich hatten also viele auch Zweifel, ob es bei WhartonBrooks mit rechten Dingen zugeht. Auch wir bei WinFuture haben uns schon im vergangenen Herbst laut gefragt, ob die unsichere Zukunft von Windows 10 Mobile zur Folge hat, dass dubiose Hersteller davon profitieren wollen. Das war wohl tatsächlich der Fall, allerdings haben die Nutzer das erkannt, die haben WhartonBrooks auf die effektivste Weise abgestraft, nämlich indem sie ihn ignoriert haben.
Siehe auch: Windows 10 Mobile - Kommen jetzt die windigen Geschäftemacher?
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