Deutsche Telekom: Alles super - nur der Brexit versaut die Stimmung

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Die Deutsche Telekom muss sich für Erfolgsmeldungen nicht mehr komplett auf ihre Tochter in den USA verlassen, sondern konnte zuletzt auch in Deutschland wieder zulegen. Als problematisch stellt sich aber weiterhin die Beteiligung am britischen Markt dar.
Lange Zeit verlief das Deutschland-Geschäft der Telekom nicht gerade berauschend. Das lag unter anderem daran, dass die Konkurrenz hier recht stark war und das große Festnetzgeschäft aufgrund der allgemeinen Trends eher ein sinkender Stern war. Nun aber vermeldete der Konzern für die hiesigen Aktivitäten ein leichtes Umsatzwachstum um 0,2 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Daraus resultierte ein Wachstum des operativen Gewinns um solide 6,7 Prozent auf 2 Milliarden Euro.

Auch wenn dies durchaus nach einer positiven Entwicklung aussieht, ist sie natürlich noch längst nicht mit dem anhaltenden Boom in den USA zu vergleichen. Dort kletterte der Umsatz um weitere 14,9 Prozent und erreichte nun einen Wert von 8,98 Milliarden Euro. Die dortige Tochter T-Mobile schafft ihr Wachstum aber auch, weil sie einen harten Preiskampf gegen die Konkurrenten führt, was sich in entsprechend geringeren Margen niederschlägt. Trotzdem fielen hier aber immer noch 2,39 Milliarden Euro ab - das sind 5,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.


Brexit verdirbt die Stimmung

Schatten wirft allerdings weiterhin der bevorstehende Ausstieg Großbritanniens aus der EU voraus. Die Entscheidung aus dem Referendum des letzten Jahres hat der britischen Wirtschaft einen harten Schlag versetzt, wodurch die Beteiligung der Telekom am Telekommunikationskonzern BT massiv an Wert verlor und Abschreibungen nötig wurden.

Das drückte sich dann entsprechend stark im Konzernergebnis aus. Hier verbuchte die Telekom einen ordentlichen Umsatz-Zuwachs um 5,8 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro. Durch den Wertverlust der BT-Anteile brach der Nettogewinn letztlich aber von 3,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf nun noch 747 Millionen Euro ein.

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