Pepe ist tot: Comic-Zeichner kapituliert vor rechter Meme-Maschine
Die rechtsradikale Alt-Right-Bewegung hat nun auch den Comic-Frosch Pepe auf dem Gewissen. Dessen Schöpfer Matt Furie hatte über Monate vergeblich versucht, seine Figur wieder mit einer positiven Bedeutung aufzuladen. Das ist im Grunde nicht gelungen - daher ließ er ihn nun offiziell sterben.
Furie hatte Pepe zum ersten Mal im Jahr 2005 im "Boy's Club"-Comic auftauchen lassen. Er selbst beschrieb die Figur als sehr friedlichen Charakter. Und es gab eine ganze Reihe von Leuten, die Gefallen an dem Comic-Frosch fanden und dieser wurde schon vor längerer Zeit zum festen Bestandteil der Meme-Szene im Netz.
Dann allerdings ging es in eine Richtung, die Furie überhaupt nicht gefiel. Zunehmend wurde Pepe von Neonazis, Antisemiten und Rassisten genutzt, um ihre Botschaften zu transportieren. Insbesondere während des Wahlkampfes von Donald Trump, der von der ultrarechten Alt-Right-Szene in den USA massiv unterstützt wurde, lief der Missbrauch von Pepe auf Hochtouren.
Furie reagierte daher nun offensichtlich mit einem endgültigen Statement: Ohne weiteren Kommentar veröffentlichte er im Rahmen seines Tumblr-Accounts ein letztes Bild, das Pepe zeigt, wie er auf seiner eigenen Beerdigung aufgebahrt ist. Ein daneben stehendes Porträt erinnert an schönere Zeiten. Auch ohne zusätzliche Wortmeldung des Zeichners ist damit doch ausreichend zu dem Thema gesagt.
Furie hatte Pepe zum ersten Mal im Jahr 2005 im "Boy's Club"-Comic auftauchen lassen. Er selbst beschrieb die Figur als sehr friedlichen Charakter. Und es gab eine ganze Reihe von Leuten, die Gefallen an dem Comic-Frosch fanden und dieser wurde schon vor längerer Zeit zum festen Bestandteil der Meme-Szene im Netz.
Dann allerdings ging es in eine Richtung, die Furie überhaupt nicht gefiel. Zunehmend wurde Pepe von Neonazis, Antisemiten und Rassisten genutzt, um ihre Botschaften zu transportieren. Insbesondere während des Wahlkampfes von Donald Trump, der von der ultrarechten Alt-Right-Szene in den USA massiv unterstützt wurde, lief der Missbrauch von Pepe auf Hochtouren.
Rückeroberung erfolglos
Der Comic-Zeichner versuchte damals noch, die Figur zurückzuerobern. Unter dem Slogan #SavePepe versuchte man, die Figur möglichst oft in einem anderen Kontext auftauchen zu lassen. Unterstützt wurde das zeitweise von anderen Künstlern und Bürgerrechtsgruppen wie der Anti-Defamation League (ADL). Gegen die Meme-Maschinen der Rechten, die in dieser Zeit auch verschiedene große Foren in Beschlag nehmen konnte, hatte das aber wenig Aussicht auf Erfolg.Furie reagierte daher nun offensichtlich mit einem endgültigen Statement: Ohne weiteren Kommentar veröffentlichte er im Rahmen seines Tumblr-Accounts ein letztes Bild, das Pepe zeigt, wie er auf seiner eigenen Beerdigung aufgebahrt ist. Ein daneben stehendes Porträt erinnert an schönere Zeiten. Auch ohne zusätzliche Wortmeldung des Zeichners ist damit doch ausreichend zu dem Thema gesagt.
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