VR-Wunderkind Palmer Luckey steigt bei Oculus & Facebook aus
Der Mann, der das Thema Virtual Reality mit der Erfindung des Oculus Rift erst wieder zum Trend-Thema machte, ist schon sehr bald nicht mehr an dessen Entwicklung beteiligt. Wie Facebook mitteilte, wird Oculus-Mitgründer Palmer Luckey das Unternehmen jüngst verlassen und ist somit nicht mehr für den US-Konzern tätig.
Facebook ließ in einer offiziellen Mitteilung verlauten, dass Palmer Luckey ab morgen nicht mehr Teil des Oculus-Teams ist. Man werde ihn sehr vermissen, auch weil sein Vermächtnis weit über Oculus allein hinausreiche. Sein erfinderischer Geist habe geholfen, "die moderne VR-Revolution zu starten" und eine ganze Industrie rund um derartige Produkte zu schaffen. Man sei daher dankbar für alles, was Luckey rund um Oculus und Virtual Reality geleistet habe.
Nach Angaben von Facebook hat Luckey am morgigen Freitag seinen letzten Arbeitstag bei dem Unternehmen und wird danach nicht mehr für Oculus oder Facebook arbeiten. Fraglich ist dabei, welche nächsten Schritte der nicht unumstrittene Luckey in Angriff nehmen will. Er hatte mit dem Oculus Rift die wohl erste populäre VR-Lösung der letzten Jahrzehnte mit erschaffen, sorgte aber auch in anderer Hinsicht für Schlagzeilen.
So musste sich Luckey einiges an Kritik anhören, als bekannt wurde, dass er eine gegen die US-Senatorin und ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gerichtete Schmierenkampagne mitfinanziert haben soll. Er hatte zunächst behauptet, nicht unter einem Pseudonym um Spenden für eine zweifelhafte Plakatkampagne gegen Clinton zu werben, später aber eingestanden, dass es sich dabei um eine Lüge handelte.
Facebook hatte sich damals öffentlich von Luckeys politischen Aktivitäten distanziert, wodurch die Beziehung zwischen dem Oculus-Erfinder und dem Konzern hinter dem weltweit größten Sozialen Netzwerk nach Angaben von Beobachtern stark belastet wurde. Zu den Gründen für seinen endgültigen Abschied von Facebook liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Facebook hatte Oculus VR Anfang 2014 zum Preis von fast zwei Milliarden US-Dollar im Rahmen eines aufsehenerregenden Deals übernommen. Der Schritt sorgte für einen riesigen Schub für das Thema Virtual Reality, wobei gerade das Oculus Rift heute durchaus einem starken Konkurrenzdruck durch Anbieter von HTC und Valve, Sony und auch Microsoft ausgesetzt ist.
Nach Angaben von Facebook hat Luckey am morgigen Freitag seinen letzten Arbeitstag bei dem Unternehmen und wird danach nicht mehr für Oculus oder Facebook arbeiten. Fraglich ist dabei, welche nächsten Schritte der nicht unumstrittene Luckey in Angriff nehmen will. Er hatte mit dem Oculus Rift die wohl erste populäre VR-Lösung der letzten Jahrzehnte mit erschaffen, sorgte aber auch in anderer Hinsicht für Schlagzeilen.
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