Nintendo Switch-Cartridges schmecken scheußlich - mit voller Absicht
Es wird wohl kaum jemanden geben, der es noch nicht mitbekommen hat, aber dennoch muss es noch einmal erwähnt werden: Morgen erscheint Nintendos neue Konsole Switch. Diese bringt auch ein "neues" Datenträgermedium mit sich, nämlich eine Art Rückkehr der guten alten Cartridge. Und sie werden grauenhaft schmecken, wie wagemutige "Gourmets" berichten.
Nach dem Tweet von Gerstmann gab es so manchen Zweifler, der meinte, dass es doch nur normales Plastik sei und das keinen Eigengeschmack habe. Überprüfen konnten das nämlich bisher nur wenige, denn Nintendo hat im Vorfeld mit Testexemplaren von Switch sowie Spielen nicht gerade um sich geworfen.
Doch auch andere Journalisten und Tester bestätigten daraufhin den laut Eurogamer "bitteren" Geschmack und gegenüber Kotaku hat sich nun auch der Hersteller zu dieser Angelegenheit geäußert. Und Nintendo hat bestätigt, dass das volle Absicht ist.
Der Grund ist naheliegend: Denn man will vor allem Kinder davor bewahren, eine Switch-Karte zu verschlucken. Denn es wäre zum einen schade um das Spiel und zum anderen - und das ist der wesentlich wichtigere Grund - kann das durchaus gefährlich sein.
Deshalb hat das japanische Unternehmen die Cartridge mit einem Bitterstoff versehen und zwar Denatoniumbenzoat. Das ist eine nicht-toxische Substanz, die unter anderem zur Vergällung von Ethanol zum Einsatz kommt und auch häufig verwendet wird, um Kinder vor gefährlichen Stoffen, etwa im Haushalt, zu schützen.
Igitt
Es besteht die Gefahr, dass nach diesem Bericht morgen einige Käufer von Switch-Spielen aus Neugier eine Cartridge abschlecken werden. Dennoch: Tut es nicht. Denn laut dem Videospiel-Journalisten Jeff Gerstmann hat er einen Switch-Datenträger in den Mund gesteckt und "verkostet". Sein Urteil: Die Flashkarten schmecken grauenvoll und das ist so intensiv, dass es noch lange nachwirkt. Sein Urteil: "Probiert das nicht zu Hause!"Nach dem Tweet von Gerstmann gab es so manchen Zweifler, der meinte, dass es doch nur normales Plastik sei und das keinen Eigengeschmack habe. Überprüfen konnten das nämlich bisher nur wenige, denn Nintendo hat im Vorfeld mit Testexemplaren von Switch sowie Spielen nicht gerade um sich geworfen.
Doch auch andere Journalisten und Tester bestätigten daraufhin den laut Eurogamer "bitteren" Geschmack und gegenüber Kotaku hat sich nun auch der Hersteller zu dieser Angelegenheit geäußert. Und Nintendo hat bestätigt, dass das volle Absicht ist.
Der Grund ist naheliegend: Denn man will vor allem Kinder davor bewahren, eine Switch-Karte zu verschlucken. Denn es wäre zum einen schade um das Spiel und zum anderen - und das ist der wesentlich wichtigere Grund - kann das durchaus gefährlich sein.
Deshalb hat das japanische Unternehmen die Cartridge mit einem Bitterstoff versehen und zwar Denatoniumbenzoat. Das ist eine nicht-toxische Substanz, die unter anderem zur Vergällung von Ethanol zum Einsatz kommt und auch häufig verwendet wird, um Kinder vor gefährlichen Stoffen, etwa im Haushalt, zu schützen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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