DJI und Seagate wollen Spezial-Speicher für Drohnen entwickeln

Drohne, Quadrocopter, phandroid Bildquelle: DJI
Drohnen müssen aktuell noch oft mit Speicher auskommen, der für diesen Einsatzzweck eigentlich nicht gedacht ist. Daher will Seagate jetzt neue Storage-Systeme entwickeln, die auf die besonderen Erfordernisse eingehen - und hier hat man es durchaus mit vielfältigen Problemen zu tun.
Wie Seagate mitteilte, arbeitet man bei der Entwicklung mit dem Unternehmen DJI Robotics zusammen, das für seine verschiedenen Drohnen bekannt ist. In dem gemeinsamen Projekt sollen beide Seiten entsprechend ihre Expertise aus ihren Spezialbereichen einbringen. Zwar kann noch kein konkreter Zeitplan veröffentlicht werden, so hoffen die Partner, noch in diesem Jahr erste Produkte auf den Markt bringen zu können.

In erster Linie muss ein Speicher hier ordentliche Kapazität mitbringen. Werden Videoaufnahmen angefertigt, können schnell einmal mehr als hundert Gigabyte pro Aufstieg der Drohne zusammenkommen. DJI setzt hier bei seiner Inspire 2 beispielsweise auf die Möglichkeit, eine normale SSD per PCI-Express einzusetzen. Das empfohlene Standard-Medium bringt es dabei auf eine Kapazität von 480 Gigabyte und eine Schreibgeschwindigkeit von 4,2 Gigabyte pro Sekunde.


SSDs benötigen aber eigentlich zu viel Energie, als dass sie eine ideale Lösung für Drohnen wären, bei denen man um jedes bisschen zusätzlicher Flugzeit ringt. Entsprechend wollen die Partner hier zu sehr viel effizienteren Ergebnissen kommen. Trotzdem sollen eine hohe Kapazität und hohe Datenraten erhalten bleiben, weshalb die üblichen Speicherkarten eher nicht die angestrebte Lösung sind.

Zwingend ist die Mitführung des Speichers mit der Drohne - eine Übertragung der Daten an eine Bodenstation bringt zu viele Störanfälligkeiten mit sich. Außerdem muss auf eine ordentliche Robustheit geachtet werden, um aufgenommene Daten auch bei einem Absturz nicht zu verlieren. Das bedeutet natürlich Schutz gegen Stöße und auch eindringendes Wasser. Nicht zuletzt will man auch eine Verschlüsselung einbauen, damit die Aufnahmen nicht in unbefugte Hände fallen, wenn die Drohne dann doch mal an der falschen Stelle heruntergeht. Drohne, Quadrocopter, phandroid Drohne, Quadrocopter, phandroid DJI
Mehr zum Thema: Seagate
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren0


Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Seagates Aktienkurs in Euro

Seagate Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Tipp einsenden