Rückzug von HTC? 2017 vielleicht kein Flaggschiff-Launch in den USA
Der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC könnte nach Meinung von Analysten im kommenden Jahr in den USA ganz auf die Einführung eines Flaggschiff-Smartphones unter seinem Markennamen verzichten. Das Unternehmen würde damit die Konsequenzen aus seinen Schwierigkeiten ziehen, gerade in den Vereinigten Staaten mit der Dominanz von Apple und Samsung umzugehen.
Geht es nach den von FierceWireless zitierten Analysten des Finanzberatungs- unternehmens BayStreet soll von HTC im kommenden Jahr keine Einführung eines neuen Top-Smartphones über die großen Netzbetreiber im US-Markt zu erwarten sein. Stattdessen will HTC angeblich zumindest in den Vereinigten Staaten nur noch als "ODM" (Original Design Manufacturer) auftreten, also als Hersteller der Geräte anderer Markenanbieter.
Siehe auch: HTC kündigt neue Geräte an: Großes Event für 12.1.2017 geplant
Gemeint ist damit, dass HTC zwar wie im Fall des Google Pixel die Produktion und Entwicklung der Geräte übernimmt, aber diese unter anderen Markennamen wie eben dem von Google vertrieben werden. Ohnehin dürften sich die Google Pixel Smartphones dank des riesigen Werbeaufwands auf Seiten des Internetkonzerns besser verkaufen als HTCs unter eigenem Markennamen vertriebene Geräte. Für HTC ist das Ganze sicherlich ein einträgliches Geschäft, das den Verzicht auf eigene Modelle in den Staaten aufwiegen könnte.
Dass es bei den US-Carriern gar keine High-End-Smartphones von HTC mehr geben wird, soll unterdessen allerdings nicht zutreffen. Stattdessen rechnet der BayStreet-Analyst mit der Einführung einzelner Geräte über bestimmte Netzbetreiber, die dann allerdings exklusiv dort erhältlich sein dürften. Ob die Vorhersagen der Analysten auch für die mögliche Verfügbarkeit eines neuen HTC-Flaggschiffs in den USA unabhängig von einem Netzbetreiber zutreffen, ist unterdessen noch vollkommen unklar.
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Gemeint ist damit, dass HTC zwar wie im Fall des Google Pixel die Produktion und Entwicklung der Geräte übernimmt, aber diese unter anderen Markennamen wie eben dem von Google vertrieben werden. Ohnehin dürften sich die Google Pixel Smartphones dank des riesigen Werbeaufwands auf Seiten des Internetkonzerns besser verkaufen als HTCs unter eigenem Markennamen vertriebene Geräte. Für HTC ist das Ganze sicherlich ein einträgliches Geschäft, das den Verzicht auf eigene Modelle in den Staaten aufwiegen könnte.
Vertrieb über Netzbetreiber?
Als Grund für seine Annahme nennt BayStreet-Analyst Cliff Maldonado den Umstand, dass HTC seiner Meinung nach in den USA nicht mehr über die nötige Infrastruktur verfügt, um ein über alle großen Netzbetreiber verfügbares Top-Smartphone anzubieten. Kosteneinsparungen, andauernde Entlassungen und die Schrumpfung der Vertriebsabteilung von HTC in den USA sollen dabei die entscheidenden Faktoren sein, heißt es.Dass es bei den US-Carriern gar keine High-End-Smartphones von HTC mehr geben wird, soll unterdessen allerdings nicht zutreffen. Stattdessen rechnet der BayStreet-Analyst mit der Einführung einzelner Geräte über bestimmte Netzbetreiber, die dann allerdings exklusiv dort erhältlich sein dürften. Ob die Vorhersagen der Analysten auch für die mögliche Verfügbarkeit eines neuen HTC-Flaggschiffs in den USA unabhängig von einem Netzbetreiber zutreffen, ist unterdessen noch vollkommen unklar.
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