Roadmap: Neue Intel Stick-PCs mit "Apollo Lake"-CPUs & TV-Steuerung

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Der Halbleitergigant Intel will offenbar Anfang 2017 eine neue Generation seiner durchaus beliebten Compute Sticks auf den Markt bringen, also jene kleinen Stick-PCs für den HDMI-Anschluss, die im Grunde alles bieten, was ein simpler PC heutzutage benötigt. Dabei ändert Intel nicht nur die verwendete Plattform, sondern reagiert auch auf die verkaufsbremsenden hohen Preise der Lizenzen für Windows 10.
Wie Kollege Brad Linder von Liliputing dank einer von Olivier von FanlessTech entdeckten Intel-Roadmap berichtet, will Intel zu Beginn des zweiten Quartals 2016 eine Neuauflage seiner Compute Sticks vorstellen, die den Codenamen "Michigan City" trägt. Neue Varianten der leistungsfähigeren Intel-Sticks auf Basis von Core m-Prozessoren mit "Skylake"-Architektur ist unterdessen bis mindestens 2018 nicht vorgesehen, so zumindest die Roadmap. Intel Compute Stick mit "Apollo Lake"Geleakte Roadmap verrät Details zu Intels neuen Compute Sticks Bei den neuen HDMI-Sticks der Intel "Michigan City"-Reihe sollen der Roadmap zufolge die neuen Chips der "Apollo Lake"-Serie zum Einsatz kommen, so dass die alten "Cherry Trail"-SoCs damit langsam verschwinden. Überraschend ist allerdings, dass die Roadmap von "Atom" als Markenname spricht, obwohl Intel diesen Namen zumindest im Consumer-Markt inzwischen praktisch aufgegeben hat. Denkbar wäre, dass die Roadmap schlichtweg etwas älter ist.


Um welche SoCs es sich bei den neuen "Apollo Lake"-Chips in der nächsten Generation der Compute Sticks handelt, ist noch unklar. Wahrscheinlich wird Intel jedoch Prozessoren verbauen, die den für kleine Notebooks präsentierten Celeron- und Pentium-Modellen auf Basis von "Apollo Lake" ähnlich sind und somit mit vier oder sechs Watt maximaler Verlustleistung auskommen. Die neuen Chips bieten im Vergleich zu den "Cherry Trail"-SoCs vor allem eine gestiegene Grafikleistung und sind mit zwei oder vier Rechenkernen ausgerüstet.

Intel verzichtet bei Version mit mehr Speicher auf teure Windows-Lizenz

Intel verändert die Ausstattung der neuen Sticks teilweise, so dass zwei Varianten zu erwarten sind. Das eine Modell wird mit vorinstalliertem Windows 10 ausgerüstet sein und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher mit mageren 32 GB internem Flash-Speicher kombinieren. Die in Sachen Speicher besser ausgestattete Version bekommt hingegen vier Gigabyte RAM und 64 GB Flash-Speicher - aber kein vorinstalliertes Betriebssystem. Hintergrund dürften Microsofts Lizenzvorgaben sein, die die kostenlose oder sehr günstige Windows 10-Lizenz nur für Geräte mit weniger als vier GB RAM vorsehen.

Siehe auch: Stick-PCs für den HDMI-Port werden zum Schnäppchen: Ab 65 Euro

Bei einer Vorinstallation bei der Version mit mehr Speicher würde der Preis also im Vergleich zum Basismodell erheblich höher ausfallen, was den Kauf erheblich unattraktiver macht. Intel kann durch den Verzicht auf die Vorinstallation von Windows bei der "besseren" Ausgabe der neuen Compute Sticks somit einen erheblich wettbewerbsfähigeren Preis bieten und hält zudem die Option zur Installation alternativer Betriebssysteme offen.

Zur weiteren Ausstattung der nächsten Generation der Intel "Apollo Lake"-basierten Stick-PCs gehört neben Unterstützung für ac-WLAN laut der Roadmap auch jeweils ein USB-3.0- und ein USB-2.0-Port. Hinzu kommt auch ein Kopfhöreranschluss - der bei den Vorgängermodellen von manchem Kunden schmerzlich vermisst wurde. Außerdem gibt es künftig Unterstützung für CEC (Consumer Electronics Control), so dass die Kleinstrechner zur Steuerung von Fernsehern und anderen Geräten mit HDMI-Anschluss verwendet werden können. Quadcore, Intel Core M, Cherry Trail, HDMI Stick, Intel Compute Stick, Stick PC, HDMI-Stick PC Quadcore, Intel Core M, Cherry Trail, HDMI Stick, Intel Compute Stick, Stick PC, HDMI-Stick PC
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