Superkondensator-Akku lädt binnen Sekunden und hält Tage durch
Ein neuer Akku-Typ könnte den Nutzern von mobilen Geräten endlich eine Nutzungweise erlauben, nach der sie sich kollektiv sehnen. Das Aufladen funktioniert binnen Sekunden, die Kapazität ist hoch und die Lebensdauer lang. Streng genommen handelt es sich schließlich auch nicht um einen klassischen Akku.
Prototyp des Akkus
Bei dem an der University of Central Florida entwickelten Stromspeicher setzt man statt auf chemoelektrische Vorgänge auf das Prinzip eines Superkondensators. Solche Systeme sind schon länger bekannt, waren für den Praxiseinsatz bisher aber nicht besonders gut zu gebrauchen. Insbesondere für Smartphones waren sie beispielsweise viel zu groß und man hatte auch mit anderen Problemen zu kämpfen.
Nun aber erzielten die Forscher einen vielversprechenden Durchbruch, indem sie auf Leitungen mit einer Dicke im Nanometer-Bereich und neue Materialien setzten. Das Ergebnis ist ein ziemlich kleines, flexibles Produkt, in dem sich ordentliche Mengen Energie speichern lassen. "Wenn wir mit diesen Superkondensatoren die bekannten Batterien ersetzen, könnte man ein Smartphone in wenigen Sekunden aufladen und bräuchte es dann für eine Woche nicht an den Stromanschluss hängen", erklärte Professor Nitin Choudhary von der University of Central Florida.
Die Energiedichte ist wesentlich höher als in Lithium-Ionen-Akkus, die heute der Standard sind. Hinzu kommt, dass der Stromspeicher laut den bisherigen Messungen über 30.000 Ladezyklen durchhält. Aktuelle Akkus fallen bereits nach 300 bis 500 vollständigen Ladevorgängen auf nur noch 70 Prozent ihrer Kapazität. Verschiedene Verbesserungen, die sich aber alle noch im experimentellen Stadium befinden, kommen maximal auf einige tausend Zyklen.
Auch der neue Stromspeicher auf Basis eines Superkondensators ist natürlich erst einmal nur im Labor verfügbar. Aber die Forscher sind überzeugt, dass sie ihr System zu einem marktreifen Produkt weiterentwickeln können. Wie lange das allerdings dauert, steht noch in den Sternen. Ungeduldige Nutzer wird das nur bedingt zufrieden stellen. Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass im Grunde erst seit gut zwei bis drei Jahrzehnten wirklich mit Hochdruck an neuen Speicher-Technologien geforscht wird. Insofern ist der bis heute erreichte Fortschritt durchaus beachtlich.
Prototyp des Akkus
Bei dem an der University of Central Florida entwickelten Stromspeicher setzt man statt auf chemoelektrische Vorgänge auf das Prinzip eines Superkondensators. Solche Systeme sind schon länger bekannt, waren für den Praxiseinsatz bisher aber nicht besonders gut zu gebrauchen. Insbesondere für Smartphones waren sie beispielsweise viel zu groß und man hatte auch mit anderen Problemen zu kämpfen.
Nun aber erzielten die Forscher einen vielversprechenden Durchbruch, indem sie auf Leitungen mit einer Dicke im Nanometer-Bereich und neue Materialien setzten. Das Ergebnis ist ein ziemlich kleines, flexibles Produkt, in dem sich ordentliche Mengen Energie speichern lassen. "Wenn wir mit diesen Superkondensatoren die bekannten Batterien ersetzen, könnte man ein Smartphone in wenigen Sekunden aufladen und bräuchte es dann für eine Woche nicht an den Stromanschluss hängen", erklärte Professor Nitin Choudhary von der University of Central Florida.
Die Energiedichte ist wesentlich höher als in Lithium-Ionen-Akkus, die heute der Standard sind. Hinzu kommt, dass der Stromspeicher laut den bisherigen Messungen über 30.000 Ladezyklen durchhält. Aktuelle Akkus fallen bereits nach 300 bis 500 vollständigen Ladevorgängen auf nur noch 70 Prozent ihrer Kapazität. Verschiedene Verbesserungen, die sich aber alle noch im experimentellen Stadium befinden, kommen maximal auf einige tausend Zyklen.
Auch der neue Stromspeicher auf Basis eines Superkondensators ist natürlich erst einmal nur im Labor verfügbar. Aber die Forscher sind überzeugt, dass sie ihr System zu einem marktreifen Produkt weiterentwickeln können. Wie lange das allerdings dauert, steht noch in den Sternen. Ungeduldige Nutzer wird das nur bedingt zufrieden stellen. Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass im Grunde erst seit gut zwei bis drei Jahrzehnten wirklich mit Hochdruck an neuen Speicher-Technologien geforscht wird. Insofern ist der bis heute erreichte Fortschritt durchaus beachtlich.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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