Superkondensator-Akku lädt binnen Sekunden und hält Tage durch

Ein neuer Akku-Typ könnte den Nutzern von mobilen Geräten endlich eine Nutzungweise erlauben, nach der sie sich kollektiv sehnen. Das Aufladen funktioniert binnen Sekunden, die Kapazität ist hoch und die Lebensdauer lang. Streng genommen handelt es sich schließlich auch ... mehr... Akku, Stromspeicher, superkondensator Bildquelle: University of Central Florida Akku, Stromspeicher, superkondensator Akku, Stromspeicher, superkondensator University of Central Florida

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könnte könnte könnte, seit jahren könnte es was werden, ist aber wie mit der öl/atom industrie, alles ein spiel mit dem kunden mehr nicht!
 
@neuernickzumflamen: naja... ein bisschen "verschließt" man aber auch die Augen davor... gut, man merkt es nicht weil die Smartphones ein 1000-faches an Leistung bieten als die Handys von vor 15 Jahren...
Aber wenn man einen 350mAh Akku aus einem Nokia 32XX mit einem 3500mAh Akku aus einem Modernen Smartphone alleine in der Größe und Gewicht vergleicht, merkt man schon einen Fortschritt.
 
@baeri: Argh...diese Einheiten... :D [mAh] bitte
 
@bigspid: danke
 
@bigspid: Da du schon Wert auf Einheiten legst. Liege ich richtig in der Annahme, dass wenn ich mal von einem 3.000mAh Akku ausgehe und mal annehme, "wenige Sekunden" = <1Minute (als Beispiel mal 30 Sekunden), ich am Ende etwa 468A Ladestrom benötige?

Wenn der Akku dann aber 1 Woche halten soll, gehe ich lieber mal von 7000 oder gar 10.000mAh aus. Bei 10k mAh wären es dann 1.560A ladestrom?

Ich glaub ich bestell schon mal meinen Elektriker.

Aber das ist allgemein auch das Problem der Akkutechnik. Man kommt einfach an die Grenze der möglichen Ladeströme.
 
@bAssI: Rechnen wir alles kurz in Ladung um (Coulomb C) dann entsprechen 3 Ah = 3 C/s * 1h = 10,8 kC. Um diese Ladungsmende in 30s zu transportieren brauchen wir den Ladestrom von 10.800C / 30s = 360 C/s = 360 A
Wobei das schon einem recht großen Smartphoneakku entspricht, wenn man mal an die knappen 1.900 mAh vom iPhone 6/6s (ohne Plus) guckt.

Wenn man jetzt bedenkt, dass eine normale Sicherung einer Wohnung auf bspw. 16 A ausgelegt ist und wir die Leitung ausschließlich zum Laden verwenden, brauchen wir allein deshalb schon für unseren 3.000 mAh Akku eine Ladezeit von 11:15min. Ist zwar auch schön schnell, aber die 30s Angabe ist nach aktuellem Stand völliger Käse. Evtl für diejenigen interessant, die das Handy in der Garage neben dem Elektroauto an der Starkstromdose laden wolen :D
 
@baeri: da magst du Recht haben, was die Kapazitäten angeht, aber was ist mit dem Verschleiß? Angeblich sollten die Li-Ion-Akkus lange halten, aber bei meinem MacBook tausche ich einen nach dem anderen. Kaufe ich einen, kann ich den nächsten schon bestellen - egal ob Original-Apple oder nicht. Ok, fairerweise muss ich auch mitteilen, dass mein Thinkpad R60e- (2006 oder 07), mein Acer-Aspire-One (2010) und mein Dell-Akku (2009 glaub ich) noch sehr gut Funktionieren.
 
@Der_da: nun, Verschleiß hat auch was mit "Behandlung" zu tun,... die meisten wissen, dass ein leerer Akku kaputt geht, was die meisten nicht wissen, dass es einem VOLLEN Akku nicht besser geht...
das schlimmste was man einen Akku antun kann ist 30°C und 100% Ladung <- komischerweise wird aber der Akku IM NOTEBOOK bei Dauerladung genau dem ausgesetzt...
Viele Notebooks bieten deshalb eine Begrenzung auf 80% an, was leider immer wieder den (nie ganz entfernen) Memoryeffekt erzeugt und der Akku sich irgendwann nicht mehr vollladen lässt, ebenso ist es ärgerlich, dass die Ladekurven bei vielen Notebooks nach dem "Eimerprinzip" gehandelt werden und somit die ersten 20% soviel entsprechen wie den letzten 80% ^^

Mein Tipp... Akku oft nutzten einfach mal den Stecker raus und entladen... Gern auch mal ohne Netzteil am Schreibtisch sitzen und "Strom sparen"...
Gut, ich nutze ein Notebook nie länger als 3 Jahre, aber ich hatte noch nie nen Defekten oder schlechten Akku!
 
@neuernickzumflamen: Also ich nutze Schnellladetechniken seit langem. Auch die Kapazität hat bei den von mir genutzten Geräten deutlich zugenommen.
 
@neuernickzumflamen: Wenn an der University of Central Florida etwas entdeckt/entwickelt wird und das dann publiziert wird, inwiefern spielt "man" dann mit dem Kunden? Ich verstehe auch nicht deine konstruierte Verkuppelung zwischen einer Universität und der Öl/Atom-Industrie (was auch immer dir die Öl/Atom-Industrie versprochen haben soll).
 
@paulchen_panther: naja hier wird suggeriert das da nen "Durchbruch" geschafft wurde ... letztendlich nen Forschungsergebnis das bis zur Umsetzung für den Kunden noch Jahrzehnte dauert! Ist ja nett, aber solange ich das nicht als Produkt kaufen kann ist es nix wert!
 
@serra.avatar: eine genauso engstirnige Betrachtungsweise wie die von "neuernickzumflamen"...
 
@neuernickzumflamen: Das nennt sich Grundlagenforschung und gehört dazu. Gewöhn dich daran, dass du Nachrichten zu neuen Technologien hörst, auf deren industrielle Fertigung du dann ein paar Jahre warten musst.
 
@xploit: Genau diese Tatsache will vielen in dieser schnelllebigen Ex-und-Hopp-Gesellschaft nicht in den Schädel. Die glauben scheinbar wirklich, dass diese ganze High Tech, mit der wir mittlerweile ganz selbstverständlich hantieren, sich mal eben so aus dem Ärmel schütteln lässt.
 
@DON666 @xploit: Ihr sprecht mir beide aus der Seele...
 
@DON666: wenn wir mal von Meldungen für bessere Akkus von vor 10 Jahren bis heute sprechen, wo sind die Dinger den heute? Da wurden Schlagzeilen gerissen ohne Ende und am Markt ist davon genau 0 % angekommen. Klar, die Kapazität hat sich erhöht, man kann ihn schneller laden, das war es dann aber auch schon. Die prognostizierte Akkurevolution die seit 10 Jahren im 3 Monatstakt angekündigt wird ist bis heute nicht eingetreten. Das hier ist die gefühlt 50 News in den letzten 10 Jahren die den Akku vorwärts bringen will und die klassischen Akkus ablösen soll. Irgendwann sollte dann auch mal was davon den Markt erreichen... Forschung schön und gut aber forschen die für die Menschheit oder werfen die nur unsere Steuergelder weg mit Experimenten die niemals auf dem Markt erscheinen?
 
@lurchie: Zumsi hat's in [o11] wirklich sehr passend beschrieben.
 
@lurchie: Der weit größte Teil aller Forschungsexperimente erreicht nie den Markt, meist nicht mal das nächste Versuchsstadium. Das liegt in der Natur des Experimentierens. Weggeschmissen ist das Geld deshalb aber lange noch nicht. Denn Forschung bedeutet auch die Erkenntnis, was NICHT funktioniert, um den Fokus für den nächsten Schritt auszurichten. Besser noch, wenn man dabei auch erkennt, warum. Das ist wissenschaftliches Arbeiten. Der Kunde spielt dabei nachvollziehbarer Weise (noch) keine Rolle.
Das ist Angelegenheit der Industrie, die ein erfolgversprechendes Verfahren zur weiteren Entwicklung annimmt.

Mit der vermeintlichen Akkurevolution hast du allerdings auch Recht. Die Idee von leichter, sauberer, immer und überall verfügbarer Energie ist einfach zu verführerisch, als dass jeder, Presse, Industrie, Verbraucher einschließlich publizierender Forscher, dabei immer nüchtern bliebe / geblieben wäre.
 
Und wieder einmal eine Akkurevolution, die jetzt als super-dup-mega-weltklassetoll angepriesen wird, vermutlich aber genau wie alle anderen Akkurevolutionen in irgendeiner Schublade verstauben werden. Schade.
 
@RebelSoldier: Kommt drauf an, ob die Technik auch in täglichen Anwendungen brauchbar ist. Falls zum Laden ein Ladestrom jenseits von gut und böse nötig ist, und dafür keine Lösung gefunden wird, wird das sicher in der Schublade verstauben. Damit so eine Neuentdeckung/erfindung markreif ist, braucht es gute 20-30 Jahre Entwicklung, die auch erstmal jemand bezahlen muss.
 
@bigspid: Je kürzer die Ladezeit, umso höher der Strom. Das Dumme dabei ist, dass die Wärmeentwicklung quadratisch mit dem Strom steigt. Und wenn ich dann noch was von Nanostrukturen im Leiterbereich lese...
 
@h23: ganz genau^^
 
@RebelSoldier: autos könnten auch real unter 3l fahren, aber man wird zufällig sterben wenn man das auf den markt bringt, denke mit den der akku technik ist das genau so, wäre zu heftig wenn man eine unendliche batterie hat^^
 
@neuernickzumflamen: was?
 
@mil0: Na, weißte doch. "Die da", die auch Kennedy um die Ecke gebracht, die Mondlandung gefakt, das World Trade Center gesprengt und uns allen weisgemacht haben, die Erde wäre so ne Art Kugel. Die werden selbstredend jeden sofort eliminieren, der fossile Brennstoffe und/oder schlechte Akkus überflüssig machen könnte...

Du bist aber auch wirklich nicht auf dem aktuellen Stand, informiere dich mal bei YouTube oder ArcheInternetz, da gibt es genügend hochseriöse Quellen ausgewiesener Experten. Zur Not geht natürlich auch immer der Postillon. ^^
 
@DON666: Du meinst DIE aus Bielefeld, nehme ich an.
 
@Bautz: Exakt... ;)
 
@RebelSoldier: Ein "Durchbruch" in einem Gebiet hat nicht viel mit dem Erreichen der Marktreife zu tun. Viele diese "Durchbrüche" erreichen diese nie, da sie in der Fertigung schlicht unwirtschaftlich sind und landen dann in irgendeiner Schublade.

Ich verwende absichtlich den Begriff unwirtschaftlich. Immerhin kann dafür auch ein Konkurrent sorgen ;-).
 
man ließt alle 2 Monate von einem neuen "durchbruch". Aber wenn man nicht wirklich in dem Bereich arbeitet versteht man einfach überhaupt nicht wie weit man da jetzt wirklich ist^^
 
Auch Kondensatoren können brennen ......... ;-)
 
@Kruemelmonster: Im Prinzip ja, aber - die Bauform hat da einen enormen Einfluß - und die verwendeten Materialien - und - und - und
 
@h23:

Blitzkondensator kurzschließen, kommt auch gut .......... bitte nicht versuchen ..... die explodieren.
Daher, äääähm, es ist bis heute nicht zur Reife gekommen ........ wegen und, und und
 
@Kruemelmonster & BigTHK:
Schaut doch bitte einmal unter Wiki nach dem Thema "Leistungskondensator".
Da stellt ihr fest, dass es nicht "den" Kondensator, sondern für jeden ANwendungsfall Spaezialisten gibt.
Hat mit Physik zu tun!
Wer wo welchen Kondensator einbaut, macht das aus wirtschaftlichem Kalkül. Mit den Limits bzw, Reserven lässt sich unter anderem hervorragend die Lebensdauer eines Geräts design.
So dürfen.B. in der bemannten Luft - & Raumfahrt genau aus diesen Gründen manche Bauteile nicht eingesetzt werden.
 
@h23: Gut zu wissen, aber das war den abgerauchten Kondensator im Heizsystems unseres Autos wohl nicht bekannt, der hat nämlich ordentlich gequalmt als er abgefackelt ist.
 
Vor über 3 Jahren, bekam die Schülerin Eesha Khare den "Intel Foundation Young Scientist Award", genau für die Erfindung eines/dieses "Superkondensators".

Verlassen hat er die Labore immer noch nicht?

Edit, Link:
http://winfuture.de/news,76125.html
 
@Kribs: da kann ich mich auch noch dran erinnern und seitdem kamen 3 weitere Akkurevolutionen mit anderen Herangehensweisen.
Ein Artikel nach dem Motto "Was wurde aus all den vergangenen Akkurevolutionen" wäre doch mal ne interessante Sache @WinFuture :)
 
@Kribs: Da müsste man sich genauer einlesen, um beurteilen zu können in wie weit es sich um etwas Vergleichbares handelt. Berichte/Nachrichten in der Nicht-Fachpresse bzw. in nicht wissenschaftlichen Medien sind für gewöhnlich so stark vereinfacht und veranschaulicht, dass man gar nicht mehr rauslesen kann, was wirklich dahinter steckt. Die einzige sichere Gemeinsamkeit ist der Superkondensator, mehr kann man den Artikeln nicht entnehmen. Das sagt über die Umsetzung erstmal rein gar nichts.
 
@mh0001: Leider Schweigen sich die Wissenschaftler über Details im obigen Fall aus, die Eckdaten sind aber verblüffend ähnlich, auch das es sich um Kohlenstoff- Nanoröhrchen mit Titandioxyd "irgendwas" Kern handelt.

Aber genaues weiß ich auch nicht.
 
@Kribs: das Problem ist, die selben Menschen die schreiben, nach 3 Jahren kam das "Produkt" immer noch nicht, sind OFT die selben Menschen welche schreiben "Samsung habe beim Galaxy Note nicht genug getestet" als Beispiel.

ein Produkt zur Serienreife zu bringen ist nicht so einfach wie man sich das oft vorstellen. Erst kürzlich von einem Bekannten gehört, dass ein Getriebeteil jetzt 7 Jahre in Entwicklung war und nun in Serie geht...

Gerade bei Akkus welche ja bei aktueller Kapazität schon gut als Waffen / Sprengstoff genutzt werden könne glaube ich wird das noch "schon alleine wegen Terrorgefahr" ganz andere Probleme mit sich ziehen!
 
@baeri: Es gibt ein ganz anderes Problem bzw. eine andere Sichtweise zu der Fehlenden Umsetzung/Markteinführung.
Was Passiert eigentlich, wenn die Herkömmlichen Akkus wegfallen würden, die das Leben eines Smartphone >mit< begrenzen (* ~2,5 Jahre /PDF Punk 2.1.11)?
Ersetzt durch Leistungsfähigere und Langlebigere Energiespeichersysteme?

https://www.oeko.de/oekodoc/1518/2012-081-de.pdf

Um es kurz zu machen, es ist Möglich das es kein Interesse gibt, mit Langlebigen Smartphone den Markt noch weiter einzugrenzen.
 
@Kribs: kann ich mir schwer vorstellen dass das so ist... klar haben diverse Hersteller Angst...
=> aber ich kenne niemanden der sich ernsthaft n neues Smartphone gekauft hat weil der Akku das nicht mehr tut...

Die Entwicklung (in der Hardware) ist NOCH schnell genug um zu sagen DU MUSST dir n neues Smartphone kaufen um neue Features und Co nutzen zu können...
Sollte das mit der Hardware mal ähnlich wie bei Notebooks nur noch Nuancen sein,... kann man das selbige mit der Software machen ^^
 
@baeri: Eigentlich geht es nicht um den wirklichen Ausfall durch Akkuversagen, sondern um die von den Herstellern betriebenen Garantiepolitik, die das "Leben" scheinbar begrenzt und damit auch eine Erwartungshaltung schafft, deswegen auch mein " >mit<".

Diese Kurze Fluktuation ist doch nur für die Hersteller vom Vorteil!

Die Frage in wieweit der Technologische Vorschritt eine Neuanschaffung rechtfertig, stellt sich dann wenn das Gerät Technisch wirklich veraltet ist und nicht künstlich durch ausbleibende Update bzw. Sicherheitsrisiken.

Ja mir ist bewusst das es immer eine Gruppe geben wird die nur das "Neuste" haben will, wie deren Marktanteil ist weiß ich nicht, aber für groß halte ich ihn nicht.
 
@Kribs:
"Um es kurz zu machen, es ist Möglich das es kein Interesse gibt, mit Langlebigen Smartphone den Markt noch weiter einzugrenzen."

Eine weit verbesserte Kapazität, egal um schnellere Hardware zu betreiben oder die Ladezyklen zu verlängern, ist aber mit Sicherheit das gewichtigere (Markt-)Argument. Sollbruchstellen lassen sich auch anders realisieren als nur mit oder mit Hilfe dem/des Akku.
 
@Kribs: wie Zumsl schon sagt ist deine Argumentation unverständlich...
gerade jetzt wo wir kurz davor stehen Smartphone-Hardware Leistungsstark genug zu bekommen um hier Tablet und Laptopersatz zu bekommen...
=> zu viel Batterie kann man nie haben...

und es geht ja nicht nur um Smartphones,... Autos, Zwischenspeicher für Solarstrom, Notstromaggregate...

Zu viel oder zu lange ist kein Argument das irgendjemanden wirklich Interessiert (noch nicht mal irgendeinen Geschäftsmann)
 
@baeri: "Unverständlich" ?

Viele "Technisch veraltete Smartphone/Tablets" sind heute noch aktiv, weil sie trotzdem immer noch Funktionstüchtig sind.
Weil die Nutzer sich nichts sagen lassen, nicht einsehen das funktionierende Technik zu "Schrott" deklariert wird, werden sie eben durch die Hintertür schleichen "Unbrauchbar" gemacht!

http://winfuture.de/news,95057.html

Würde man sich von Anfang an auf Langlebige Technik mit länger unterstützter Software konzentriert, als auf Künstlich verkappte Laufzeiten bzw. Softwaretechnischen Suizid, würde man bedeutend weniger verkaufen!

Wenn das was Preisleistungstechnisch möglich wäre auch umgesetzt würde, bräuchte der Durchschnittsanwender alle 5-8 Jahre ein neues Smartphone, für den Genügsamen würden alle 10 Jahre ausreichen, vorausgesetzt die Geräte würde auch solange unterstützt!
Für die 2-5% die High End Geräte brauchen kann es gern jedes Jahr was neues geben, von mir aus auch jeden Monat, ist deren Geld

Hersteller wollen keine "Langlebigen" Geräte, deshalb wird es für den Durchschnittsverbraucher auch keine solche Technik geben, weil es den langfristig Absatz minimiert!

Das es für Energiespeicher auch andere Anwendungsbereiche gibt ist kein Argument, den die Entwicklung und Verfügbarkeit für die anderen Aspekte, garantiert nicht das sie für Unterhaltungstechnik zur auch Verfügung steht bzw. angewendet wird!
 
@Kribs: Was soll da irgendwelche Labore verlassen? Super(Gold)-Caps gibt es schon seit Jahrzehnten. Jedoch ist deren Eisatzbereich aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften auf ganz bestimmte Nischen eingeschränkt.
Hier werden Birnen mit Tomaten verglichen!
 
Na bis das irgendwann in 10 Jahren vielleicht mal marktreif ist, sind die Geräte so umfangreich, dass der neue Akku wieder nur einen Tag hält ^^
Es gibt doch ständig solche Superdurchbrüche in der Forschung von denen man nie wieder was hört...
 
Ui wieder ein super Akku von dem man NIE wieder was hören oder lesen wird.
 
James Dyson wird die nächste Akkugeneration präsentieren! Feststoff akkus!
 
Toyota fährt bereits seit 2012 in ihrem Le Mans-Langstreckenrennwagen der LMP1-Kategorie mit Superkondensatoren als Speichermedium für das Hybridsystem umher.
Man denkt aber auch schon seit 2015 wieder über den Wechsel zu Batterien als Speichermedium nach, da die Superkondensatoren auch nach 4 Jahren im intensiven Einsatz und Weiterentwicklung die gleichen Probleme machen wie 2012 bzw. 2011 und früher in der Entwicklung. Zum einen muss die Energie schnell wieder abgegeben werden, sie eignen sich nicht für längeres Speichern, im Rennsport reden wir da ja eher von Sekunden, maximal ne halbe Minute, die die Energie gespeichert wird bis zur Abgabe an den Elektromotor. Dazu halten die Ladezyklen nicht, was sie auf dem Papier versprechen und die Kondensatoren müssen ständig getauscht werden, weil sie eben nicht die hohe Zahl an Ladezyklen durchhalten und vom ersten Zyklus an schon Kapazität und Geschwindigkeit verlieren.
 
@toastet: alles schön und gut was du schreibst... es hat aber wenig mit dem Artikel zu tun, da man ein NEUES MATERIAL beschreibt!
 
@toastet: Naja, dass sind aber auch zwei völlig verschiedene Awendungsszenarios, Rennwagen und Smartphone.
Die Belastungen in einem Smartphone dürften wesentlich geringer und linearer sein als in einem Langstrecken- und zeitrennwagen.
 
@toastet: Im Rennwagen fließen auch ganz andere Ströme bei enorm höheren Spannungen. Da spielen die Gesetze der Elektrzitätslehre eine enorme Rolle.
Wenn du bereit bist für ein Mobile den glöeichen Preis wie für einen Formel 1 Boliden hinzulegen, könntest du es vielleicht bekommen.
 
"Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass im Grunde erst seit gut zwei bis drei Jahrzehnten wirklich mit Hochdruck an neuen Speicher-Technologien geforscht wird. Insofern ist der bis heute erreichte Fortschritt durchaus beachtlich. "

Innerhalb von 30 Jahren haben wir es in der Vergangenheit geschafft ein komplettes Raumfahrtprogramm auf die Beine zu stellen und zum Mond zu fliegen. Oder die Kraft des Atoms zu nutzen. Aber in 30 Jahren Hochtechnologie und unter Hochdruck (!!!) ein neues Akku zu entwickeln und zur Serienreife zu bringen, ist anscheinend einfach nicht möglich...
 
@DarkKnight80: Die Vergleiche sind falsch. Ja wir haben ein Raumfahrtprogram innerhalb 30 Jahren auf die Beine gestellt, aber wir haben auch Akkus auf die Beine gestellt. Das Raumfahrtprogramm wurde Staatlich Finanziert das passiert bei Akkus eben nicht.

Niemand trägt die Kosten für eine Komplett neue Technologie, die so fern sie denn Massen und Markt tauglich wäre, schlechter wäre wie eine Bestehende und schon seit Jahren optimierte Technologie, oder gerade gleichauf. Selbst dann nicht wenn das Potential weit höher wäre, wenn man eben billiger die bestehende weiter entwickeln könnte.

Das ist wie mit LCD Displays die haben ewig gebraucht bis sie mal die Röhre abgelöst hatten und das selbe passiert jetzt mit OLED. Da werden Milliarden versenkt und Jahre gehen ins Land bis sie erstmal auf dem Stand aktueller Technologien sind. Dann haben sie aber immer noch Kinderkrankheiten. Und erst Jahre danach kommen die entwicklungskosten wieder rein. Und irgendwann einmal erreichen sie die in den Labor Tests oder Theoretischen Ergebnissen, besseren Eigenschaften, die man mit der Weiterentwicklung bestehender Technologien nicht erreicht hätten, Vollendes.

Bei Akkus ist es ja nicht nur die Energiedichte sondern auch die damit verbundene Sicherheit. Wenn das was einem Note 7 passiert schon angst macht oder so einen Elektro Roller, was soll dann erst bei der 10 bis 100 fachen Energie passieren?

Zumal, wenn dann was passiert, erstmal von vielen abstand von dieser Technologie genommen werden würde. Bis man sie halt für sicher genug hält. Das sind wieder Milliarden die versenkt werden. Ist ja nicht wie vor 20 oder 30 Jahren als die Anzahl tragbarer/mobiler Geräte überschaubar war.

Das Geld und die Risiken einer Solchen Investition muss es für ein Unternehmen erst einmal wert sein. Denn auf dem Weg bis zur Marktreife, können Milliarden und Jahre ins Land gehen, und bevor das Ziel erreicht ist, kann schon wieder eine neue Technologie das alles obsolet machen. Womit dann die gesamt Investition umsonst war.

Und gerade in Bezug auf Akku Technologien scheint das ja auch eine ernste Gefahr zu sein, so schnell wie sich verschiedene Entwicklungen überwerfen.

Denn niemand setzt Milliarden auf das falsche Pferd.
 
@daaaani: Und damit sprichst du einen wichtigen Punkt an. Forschung findet heutzutage zu großen Teilen nur noch im Privatsektor statt. Hier hast die die von dir genannten Effekte und zusätzlich stehen dann auch alle Entwicklungen unter (extremen) Patentschutz und vergammeln irgendwo in den Schubläden...

Was ist mit den vielen zig Milliarden (öffentlichen Geldern) die in die Forschungsinstitute und Universitäten gepumpt werden? Im Bundeshaushalt gibt es hier extra einen Punkt welcher "Forschung und Entwicklung" heißt. Doch die Aufgaben werden seit Jahren nur noch auf die Privatwirtschaft und Einzelunternehmen abgewälzt, die natürlich Gewinnorientiert arbeiten und daher nur sehr zögerlich auf neue unerprobte Technologien setzen. Siehe als Beispiel doch gerade die Situation, warum es so wenig Elektroautos auf den Straßen gibt. Die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich hat einfach Jahrzehnte bzw. fast schon ein Jahrhundert in der Privatwirtschaft geschlafen. Jetzt soll es innerhalb von 10 Jahren durchgepeitscht werden und jeder scheut sich vor dem Risiko...

Was erforschen den bitteschön unsere stattlichen Institutionen? Welche pro Haushaltsjahr Millionen an Steuergeldern bekommen!
 
@DarkKnight80: Bitte aber nicht vergessen, dass nicht nur an Akkus geforscht werden muss sondern an ganz vielen verschiedenen Dingen. Da werden aus Milliarden im Bundeshaushalt eben nur noch Millionen, die irgendwo ankommen. So lange, bis die Politik begreift wo Prioritäten evtl. anders gesetzt werden müssen.
Priorität war hierzulande teilweise die Stromerzeugung durch alternative Energien, nun fällt allen auf, dass der Strom dann ja auch irgendwo gespeichert werden muss.
Ich weiß es nicht genau, aber ich denke, dass Mittel für Forschung im Moment eher in diesen Bereich des Stromspeicherns fließen und da liest man ja immer mal wieder neue Ideen.

Allerdings könnte die Politik durch andere Rahmenbedingung die Privatforschung erheblich ankurbeln. Hat man ja mit dem Verbot der Glühlampen zum Beispiel gemacht. Oder durch teuren Strom, der LEDs und die Forschung daran begünstigt hat.
Wenn also - einfach gesagt - die EU demnächst auf die Idee kommen würde einfach alle Akkus zu verbieten, die bestimmte Anforderungen nicht erfüllen, dann wäre der private Forschungssektor gezwungen Lösungen dafür zu entwickeln.
Ob das aber in diesem Bereich so sinnvoll ist, darf man auch bezweifeln. Mir fallen da die brennenden Samsung Geräte und die explodierenden Hoverboards ein. Aber auch der Tesla, in dem kürzlich die Insassen verbrannten, weil nach einem Unfall die Batterien der Reihe nach explodiert sind und die Feuerwehr das nicht löschen konnte. Wenn du so einen Stromspeicher in der Wohnung hast und der mal gepflegt explodiert, dann wünscht du dir sicher, dass man noch ein paar Jahre Forschung investiert hätte.

Ist also ein zweischneidiges Schwert. Fortschritt sozusagen "erzwingen" zu wollen. Und wenn der öffentliche Sektor Milliarden in eine bestimmte Idee investierte, die sich dann als Flop erweist, dann steht der Steuerzahlerbund sicher auch auf der Matte und alle schimpfen über die unfähigen Politiker.

Aber nachdem wir eine Mitmachdemokratie haben kann jeder was tun: Man kann sich selbst als Politiker aufstellen und Bundeskanzler werden und dann alles besser machen. Oder man kann selbst so viele tolle Ideen haben und reich werden wie Gates, Zuckerberg und Co. und dann mit eigenem Geld Milliarden in die Ideen stecken, die einen faszinieren. Im Grunde hat doch der Teslagründer im Alleingang den gesamten E-Sektor aufgerollt. Ich will gar nicht wissen, wie viel Geld der in seine Batterieforschung gepumpt hat, hat aber auch ein paar Jahre gedauert.
Aber auch als Nicht-Milliardär könnte man chronisch unterfinanzierten Forschungsinstituten Geld spenden, die haben oft irgendwelche Unterstützernetzwerke. Geld nehmen auch Start-ups gerne.
Man kann selbst Wissenschaftler werden und forschen.
Man kann aber natürlich auch einfach abwarten, ob sich alles von selbst so entwickelt, wie man es sich vorstellt.
 
@daaaani: Ihr schmeißt so schnell den Begriff 'Milliarden' in die Diskussion. Wo sollen die verbrannt werden? Es geht um die Bezahlung von Forschern. Wenn die natürlich soviel verdienen wie der General von VW, dann lasse ich den Begriff 'Milliarden' gelten. Nur dann!
 
@222222: Es müssen Produktionsprozesse entwickelt werden und das Kostet eben Milliarden. Die OLED Entwicklung hat auch Milliarden verbrannt und viele hatten sich zurückgezogen, so dass die gesamte Technologie mal auf Messers schneide Stand weil es nicht mehr viele gab die noch bereit waren zu investieren.

Es sind eben mit Nichten nur die Erkenntnisse ein paar Wissenschaftler mit ihren billigen Labor Spielzeug, was dann ein fertiges Produkt ausmacht.

Wenn man glaubt, man muss nur wenig Investieren, sowohl Zeit wie auch Geld, und kann dann bei derart Komplexen Technologien Milliarden abstauben, der hat noch gelinde ausgedrückt eine sehr kindlich romantische Weltanschauung!

Sind wohl alle zu faul und dumm um Milliarden zu scheffeln. Die 6 fache 2 könnte es besser würde man diese nur mal ans Steuer lassen.
 
@daaaani: Aber hallo finanziert der Staat Forschung an Energiespeichern und Akkus! Sicher keine Milliarden, aber etliche zig Millionen p.a. ;)
 
@Zumsl: Ja Grundlagenforschung. Hat nur nix mit Produktentwicklungen und Entwicklung neuer Produktionsprozessen zu tun. Gerade wenn man neue Entwicklungen und Erkenntnisse in Produkte bringen muss, sie in kleinen Stückzahlen mit Speziellen Werkzeugen die teils auch erstmal wiederum entwickelt und getestet werden müssen, herstellt, explodieren die Kosten enorm.

Deshalb bevorzugt man eher Entwicklungen bei denen man auf bestehende Prozesse zurückgreifen kann und das sind dann meistens Weiterentwicklungen und keine von Grund auf neue.

Wenn solche Sachen ja alle so billig wären und es nur einer Geistigen Erkenntnis bedarf, dann hätte schon jeder Hausarzt einen CT oder MRT.

Massenwahre ist immer billig aber bis dahin ist es einzelwahre und bis diese massentauglich ist vergehen auch mehrere Schritte.
 
@daaaani:
"Ja Grundlagenforschung. Hat nur nix mit Produktentwicklungen und Entwicklung neuer Produktionsprozessen zu tun. Gerade wenn man neue Entwicklungen und Erkenntnisse in Produkte bringen muss..."

Das stimmt sicher. Sofern eine Sache aber (wirtschftlich) aussichtsreich ist, macht dann aber auch die Industrie einiges an Geld locker. Interessant ist dabei, das sich da sehr viel Mittelstand engagiert, Unternehmen mit Jahresumsätzen zwischen 25 und 500 Mio. €. Allen voran Unternehmergeführte Betriebe.
 
@DarkKnight80: Leider hat sich in den letzten 30 Jahren die Physik nicht geändert!
 
@h23: Das setzt voraus, das wir vor 30 Jahren schon alles gewusst hätten was wir heute wissen. Somit könnten wir jegliche Weiterentwicklung sofort einstellen, gibt ja schon Alles da sich der pysikalische Rahmen seit Millionen von Jahren nicht verändert hat ;-)
 
@DarkKnight80: Einfach mal weiter oben lesen:
Je kürzer die Ladezeit, umso höher der Strom. Das Dumme dabei ist, dass die Wärmeentwicklung quadratisch mit dem Strom steigt. Und wenn ich dann noch was von Nanostrukturen im Leiterbereich lese...
Dann drüber nachdenken, könnte hilfreich sein!
 
Re an alle, die sich hier fragen, warum aus den 'Durchbrüchen' noch nichts geworden ist:

Kurze Antwort: Es dauert einfach.

Lange Antwort:
(1) Geforscht wird an Verfahren und Methoden unterschiedlichster Art, Energie zu speichern. Dabei wird zuerst nach einem Verfahren gesucht. Hat man hier etwas gefunden und konnte es im Labor nachbilden, wird das wissenschaftliche Ergebnis veröffentlich. (Oder wenn ein bestehendes Verfahren erheblich verbessert wurde etc.)

-> Pressemeldung von Durchbruch

(2) Meist sind aber Probleme wie Wärmeentwicklung, Kapazität, Materialverfügung usw. noch völlig ungeklärt.
Es wird weiter gesucht, nach Reaktionsstoffen, alternativen Materialpaarungen, besser funktionierenden Membranen. Man versucht das gefundene Verfahren überhaupt erst mal handhabbar zu machen.

Gelingt hier ein Fortschritt:

-> Pressemeldung von Durchbruch

(3) Als nächstes bzw parallel wird an der Kapazität und an den Maßstäben gearbeitet. Hier endet oft die Möglichkeit bestimmter Materialien und man arbeitet wieder an (2)
Gleichzeitig müssen ständig Forschungsgelder eingetrieben werden. So liegen solche Projekte manchmal 1 Jahr auf Eis, bis die Finanzierung für einen Doktoranden wieder gesichert ist, um daran weiterarbeiten zu können.

(4) Es muss ein Industriepartner gefunden werden, der bereit ist die Produktionsfähigkeit einer Idee zu prüfen und die Entwicklung zur Serienreife a) zu betreiben und b) zu finanzieren.
Dabei muss z.B. sichergestellt werden, dass die dinger nicht abbrennen, zu heiss werden, Umweltauflagen genügen undundund. Daneben müssen sich die Beschaffung der Materialien und der notwendigen Zwischenverfahren auf dem Weltmarkt darstellen lassen.

Gelingt eine erste experimentelle Herstellung:

-> Pressemeldung von Durchbruch

Dabei sind tausend Fragen immer noch unbeantwortet. Und solange für ein Wirtschaftsunternehmen nicht wirklich klar ist, dass es eine klare Erfolgschance gibt, wird nur mässig investiert, es werden diverse Verfahren parallel erprobt. Gekauft oder produziert wird aber solide, herkömmliche Technik.

10, 15 Jahre sind da nix.

Die größte Hürde ist meist, die Verfahren ausserhalb von Laboren sicher zu Anwendung zu bringen.
Mein Frau forscht seit 20 Jahren auf diesem Gebiet. Daher krieg ich das halt immer mit. Berichte ich ihr von Erfolgsmeldungen z.B. auf Heise.de, ist ihre Antwort meist:" Ja schooon, aber..."

PS: Ein Beispiel:

Redox Flow. Hier wird nicht die Batterie selbst geladen, sondern eine Flüssigkeit. Die liesse sich an einer Tankstelle schlicht tauschen, und der Akku wäre geladen. Die Rohstoff- und Verfahrensverfügbarkeit für diese Lösung ist geradezu ideal.
Im Internet gibt es nun reichlich Seiten, die das Verfahren erklären und darstellen, wie toll das für PKWs doch funktionieren würde.

Pferdefuss dabei: Die Energiedichte der Säuren ist noch so miserabel, daß ein PKW von einem Tanklaster begleitet werden müsste. Deshalb geht die Forschung in Richtung Lokomotiven, sationäre Anwendung u.ä.

Der geneigte Leser fragt sich indes, warum dieses tolle Verfahren noch nicht für PKW auf dem Markt ist...
 
@Zumsl: Danke. Hast verstanden. Nimm mein (+)!
 
@Zumsl: Danke Zumsl!!!
Endlich mal einer der weis wovon er schreibt und das meine ich bitterernst!
 
Kann bitte noch jemand einen Kommentar absetzen in dem er sich darüber aufregt, dass gerade erst erforschte Technologien nicht gleich morgen für 12,99 Euro bei ALDI angeboten werden?
 
@xploit: Aber das ist doch der Betrug am Kunden. Die Sachen werden immer erst am übernächsten Donnerstag angeboten! ;D
 
So ein kleiner Atom Reaktor anstatt Akku wäre doch schön.
 
@JacksBauer: Die Lebensqualität wäre dann aber trotz strahlender Zukunft ziemlich eingeschränkt.
 
@JacksBauer: Bitte ein Fusionsreaktor oder irgendwas mit Antimaterie. Aber damit wollen die lahmarschigen Typen ja auch nicht rausrücken. Liegt bestimmt an der fiesen Öllobby.
 
@DON666:
Fusionsreaktoren sind btw noch gar nicht OoF (Ouf of Forschung) ;)
Es wird erforscht, ob und wie weit sie sich miniaturisieren lassen.
 
20 - 30 Jahre Forschung sind auch eine schöne Zeit. In dieser Zeit wurde sogar der Krebs 'fast' besiegt.
Diese so genannten Forscher sollen mal etwas Dampf machen. Bei diesem Forschungsobjekt wird es ja nicht am Geld liegen? Bei einer Lösung wäre ja auch der PKW-Sektor positiv betroffen. Eine Sache - wenn sie klappt - die zwangsläufig den Nobelpreis folgen lässt.
 
@222222:
Wenn die tolle Akkutechnik mangels zu weniger Tests Dann in deiner Tasche anfängt zu brennen, rückt der Nobelpreis in recht weite Ferne ;)
 
Superkondensatoren gibt es doch schon. Die werden "Gold Caps" genannt und werden teilweise in elektronischen Uhren mit Solarzellen verwendet, damit die auch im Dunkeln weiterlaufen. Diese Kondensatoren haben eine große Kapazität, aber sie sind auch teuer. Leider können sie zur Zeit nur in Geräten mit wenig Energiebedarf eingesetzt werden, um eine längere Zeit ohne Stromzufuhr die Geräte zu versorgen, und sie sind auch nur für kleine Spannungen von bis zu 1,5V erhältlich. Das liegt an dem Aufbau dieses Kondensators, und deswegen muss noch weiter geforscht werden, aber es wäre eine große Verbesserung, wenn man da Erfolg haben würde.
 
Und wenn ich den Warpantrieb erfinden würde dann wäre ich überzeugt dass ich dann mit Überlichtgeschwindigkeit reisen könnte. Geil!
 
Alle 3-6 Monate wird der neue Super-Akku versprochen. Passiert ist seit Jahren nichts, was der Anwender wirklich bemerken würde. Ok, bis auf Schnellladegeräte, aber die gibt es für "normale" Akkus schon seit mind. 20 Jahren (jaja, damals mit den RC Cars....).
 
Naja, 30.000 Ladezyklen.. nix für den Markt.. Kauft ja keiner was neues
 
"Hinzu kommt, dass der Stromspeicher laut den bisherigen Messungen über 30.000 Ladezyklen durchhält."

Nicht das die Batterieindustrie sich quasi wegoptimiert :)
Wahrscheinlich werden gute Stromspeicher somit teuer bleiben.

Was psssiert? Also bleiben die herkömmlichen Akkus im Umlauf, solange der Gesetzgeber das nicht regelt.
 
Gerne wird bei solchen neuen Akkutechnologien auch eines vergessen: der Strom muss ja irgendwie in den Akku kommen! Wer wirklich glaubt, dass man einen Akku mit der heute typischen Kapazität mal eben in Sekunden aufladen kann, der sollte besser noch mal nachrechnen.

Ich hab das mal überschlägig getan, und nehme als Ausgangsbasis den Akku meines Smartphones. Der hat eine Kapazität von 3340mAh, bei einer Spannung von 3,85V. Um den in z.B. 10 Sekunden aufzuladen, bräuchte ich eine Leistung von 4629 W! Also 4,6 kW! An einer typischen deutschen Steckdose mit 240V fließen da mal eben 19,3A ... da fliegt aber ganz gepflegt die Sicherung raus.
Ganz davon zu schweigen, dass das nicht mal eben mit einem USB-Kabel geht, da bräuchte es schon was dickeres.

Ich habe wirklich nur die nackten Zahlen zum Rechnen genommen. Also keinerlei Ladeverluste berücksichtigt. Man kann die Zahlen locker mal 1,5 nehmen, dann kommt es etwa hin (ich hoffe, ich hab mich nirgends verrechnet).

Schnellladen innerhalb weniger Sekunden wird auch in Zukunft in herkömmlichen Haushalten ohne Starkstromanschuss nur dann funkionieren, wenn die Akkus deutlich schwächer werden. Und dafür müssten die Geräte deutlich weniger verbrauchen. Das sehe ich aber nicht kommen, zumindest in absehbarer Zeit nicht.
 
schön zu sehn das es vorran geht. die technik ist ja nicht neu gans ja vor ein pasr jahren schon nur halt riesen groß. aber ich sags nur ungern. ich denke sowas werden wir nie zu gesicht bekommen. allein schon nicht weil die hersteller doch garnicht wollen das die akkus ewig halten. fest verbauter akku im gerät. da ist irgendwann der wechsel teurer als ein neues gerät ;)
 
achso. aber soviel zu dem thema gfaltbare handys ^^ meinten damals doch alle display und akku wäre für immer starre teile ... haha ihr spinner von damals. gibt hier noch hunderte kommentare dazu
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