Vodafone schaltet HD Voice jetzt auch auf GSM-Verbindungen frei
Der Mobilfunkbetreiber Vodafone hat den Einsatz der HD Voice-Technologie nun auch auf Verbindungen über GSM erweitert. Somit sollen zukünftig nahezu alle Kunden innerhalb dieses Netzes untereinander mit deutlich höherer Sprachqualität telefonieren können.
HD Voice- steht schon seit einiger Zeit für Verbindungen über UMTS und LTE zur Verfügung. Allerdings werden viele Telefonate noch immer über GSM abgewickelt. Dadurch kamen viele Nutzer noch nicht in den Genuss der Technologie, was sich nun aber ändern soll. Bis aber Telefonate auch in der Praxis klarer zu hören sein werden, dauert es vermutlich noch einige Wochen.
Denn die "Enhanced Voice Services" (EVS)-Codecs sind noch längst nicht auf vielen Mobiltelefonen zu finden. Allerdings lassen diese sich per Software-Update bereitstellen, so dass die kommenden Aktualisierungen eine immer größere Zahl von Smartphones bereit für die Technik macht. Zum Tragen kommen die EVS nur, wenn beide Geräte mit den Codecs ausgestattet und innerhalb des Vodafone-Netzes verbunden sind.
Im Zuge der Bekanntmachung zum EVS-Upgrade teilte Vodafone auch mit, dass die WiFi-Calling-Funktionalität erweitert wurde. Ab Oktober können demnach beispielsweise auch iPhone-Nutzer auf das Verfahren zurückgreifen. Dort, wo der Mobilfunkempfang schlecht ist - beispielsweise im Inneren von Stahlbeton-Gebäuden oder gar in Kellerräumen, kann das Mobiltelefon auch Telefonate über ein vorhandenes WLAN abwickeln.
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Denn die "Enhanced Voice Services" (EVS)-Codecs sind noch längst nicht auf vielen Mobiltelefonen zu finden. Allerdings lassen diese sich per Software-Update bereitstellen, so dass die kommenden Aktualisierungen eine immer größere Zahl von Smartphones bereit für die Technik macht. Zum Tragen kommen die EVS nur, wenn beide Geräte mit den Codecs ausgestattet und innerhalb des Vodafone-Netzes verbunden sind.
20 Kilohertz Sprachumfang
EVS benötigt eine höhere Bandbreite zur Übertragung, kann dadurch aber eben auch einen wesentlich größeren Frequenzbereich abdecken. Herkömmliche Sprachübertragungen sind auf einen 7 Kilohertz breiten Frequenzbereich beschränkt - wodurch das Gesagte des Gegenübers zwar problemlos verständlich ist, die natürlichen Klänge der Sprache aber stark eingeschränkt werden. Der neue Codec arbeitet hingegen mit einem 20 Kilohertz breiten Spektrum, wodurch wesentlich weniger Frequenzen im niedrigen und hohen Bereich weggeschnitten werden.Im Zuge der Bekanntmachung zum EVS-Upgrade teilte Vodafone auch mit, dass die WiFi-Calling-Funktionalität erweitert wurde. Ab Oktober können demnach beispielsweise auch iPhone-Nutzer auf das Verfahren zurückgreifen. Dort, wo der Mobilfunkempfang schlecht ist - beispielsweise im Inneren von Stahlbeton-Gebäuden oder gar in Kellerräumen, kann das Mobiltelefon auch Telefonate über ein vorhandenes WLAN abwickeln.
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