Spam-Praktiken bei der Sprachtelefonie nehmen immer weiter zu

Telefon, Telefonieren, Festnetz Bildquelle: macinate / Flickr
Der Sprachtelefonie droht offenbar ein ähnliches Szenario, wie man es schon bei der E-Mail erlebte: Während immer mehr Nutzer auf neuere Kommunikations-Kanäle umsteigen, wird der klassische Dienst immer stärker von Spammern in Beschlag genommen.
Der Anteil von Spam-Anrufen liegt beim Gesamtaufkommen der Sprachtelefonie allerdings zur Zeit noch auf einem wesentlich niedrigeren Niveau als es im E-Mail-Bereich der Fall ist. Immerhin ist der technische und personelle Aufwand hier auch signifikant höher. Die Bundesnetzagentur, die quasi wie ein Spam-Filter auf Netzebene agiert, muss aber ständig mehr Aufwand investieren, um gegen den Missbrauch vorzugehen.

Wie die Behörde mitteilte, habe man im letzten Jahr 77.770 Beschwerden über Spam-Anrufe erhalten. Das sind immerhin 20 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Im Zuge der Bearbeitung der dadurch eingeleiteten Verfahren wurden nahezu 4.000 Telefonanschlüsse abgeschaltet, um den Anruf-Spammern die Arbeit schwerer zu machen. Das geht aber natürlich nur dann ohne weiteres, wenn diese zur deutschen Netzinfrastruktur gehören.

Werbung und Rückruf-Fallen

In den meisten Fällen handelt es sich bei den Anrufen, die hier geführt werden, um klassische Werbekontakte. Diese sind gesetzlich eigenltich längst sehr stark reglementiert. 26.220 entsprechende Fälle wurden verzeichnet und die Bundesnetzagentur verhängte im letzten Jahr Bußgelder von fast einer halben Million Euro gegen verschiedene Betreiber.

Immer wieder kommt aber auch eine Masche zum Einsatz, die als Ping-Anruf bezeichnet wird. Dabei werden die Telefon-Nutzer quasi nur kurz angeklingelt - teilweise auch mehrfach. Die Anrufer spekulieren hier darauf, dass man dann schlicht zurückruft, ohne der Nummer eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Durch den Einsatz von Premium-Diensten werden den Spammern so Einnahmen zugespült. Telefon, Telefonieren, Festnetz Telefon, Telefonieren, Festnetz macinate / Flickr
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