Geld vom Minister: 80 Mio. für autonome Fahrtests in sieben Städten

Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Bildquelle: Daniel Foster / Flickr
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will kräftig in Teststrecken investieren, auf denen das autonome Fahren abseits von Autobahnen erprobt werden kann. Rund 80 Millionen Euro werden bereitgestellt, um Landstraßen und Stadtverkehr ins Visier zu nehmen.

Autonomes Fahren in sieben deutschen Städten

Auch deutsche Wissenschaftler sind rege an der Entwicklung von Systemen beteiligt, die autonomes Fahren in Zukunft möglich machen sollen. Seit gut einem Jahr werden dafür unter anderem auf der A9 in Bayern auf einer öffentlichen Teststrecke Autos und LKWs mit automatisierten Systemen getestet. Jetzt zieht Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eine positive Bilanz und sagt für weitere Tests neue Mittel zu. Hubertus Bardt: "Autonomes Fahren" Patentanträge Autonomes Fahren: Die Deutschen forschen fleißig Das sogenannte Digitale Testfeld Autobahn (DTA) auf der A9 in Bayern habe durchweg positive Erfahrungen hervorgebracht, so der Minister laut heise in einer Erklärung am Dienstag in Berlin. Im nächsten Schritt wolle man jetzt "die komplexen Verkehrssituationen auf den Landstraßen und im Stadtverkehr in den Blick" nehmen. Für diesen Zweck werden vom Bundesverkehrsministerium rund 80 Millionen Euro bereitgestellt.

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Mit diesen Mitteln sollen jetzt Versuche rund um autonome Fahrsysteme in Hamburg, München, Dresden, Ingolstadt, Braunschweig und Düsseldorf finanziert werden. Darüber hinaus sei ein "digitales Testfeld" in Berlin geplant, auf dem solche Systeme unter möglichst realen Bedingungen auf den Prüfstand gestellt werden können.

Rechtlich noch einiges zu klären

Darüber hinaus sei es jetzt auch wichtig, das Verkehrsrecht entsprechend der Entwicklungen rund um vollkommen computergesteuerte Fahrsysteme anzupassen. "Mit unserem Gesetzentwurf zum automatisierten Fahren machen wir es möglich, dass der Computer dem menschlichen Fahrer gleichgesetzt wird", so Dobrindt zum aktuellen Entwurf.

Diese rechtliche Auslegung sorgt aktuell immer noch für viel Diskussionen unter Fachleuten und Beobachtern. Der Verkehrsminister will durch eine Ethikkommission klären lassen, ob die Haftungsfrage bei Unfällen mit autonomen Systemen auf die bisher anvisierte Art geklärt werden kann, im Falle eines Unfalls also der Hersteller des Systems haften muss. Darüber hinaus sehen die Pläne vor, dass Fahrzeuge mit einer Art "Blackbox" ausgerüstet werden müssen, um Schuldfragen eindeutig klären zu können.

Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Daniel Foster / Flickr
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