Vodafone versteckt Sendeanlagen jetzt auch unter Gullideckeln

Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Hauptquartier, Headquarter, Düsseldorf Bildquelle: Handelsblatt
Der Mobilfunk-Betreiber Vodafone erprobt derzeit verschiedene Technologien, mit denen sich in Bereichen mit besonderem Bedarf ein sehr viel engmaschigeres Netz aufspannen lässt. Dafür geht das Unternehmen mit seinen Sendeanlagen erstmals nicht in die Höhe, sondern unter die Erde.
Der fragliche Pilotversuch findet auf dem Volksfest Cannstatter Wasen in Stuttgart statt. Dort werden die zahlreichen Besucher jetzt über funkende Gullideckel mit einer Netzanbindung versorgt. Die Technologie soll es ermöglichen, viele kleine Funkzellen in einem bestimmten Gebiet bereitzustellen. Damit die Funkwellen auch zu den Nutzern durchkommen, setzt man spezielle Deckel aus Kohlenstofffaser. Denn die herkömmlichen gusseisernen Scheiben können nicht durchdrungen werden. In den Kanalschächten selbst sitzen dann wasserdichte Sendeanlagen.

Einen anderen Ansatz verfolgt das Unternehmen aktuell außerdem im Zentrum Berlins. Hier wurde der Bereich zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule mit kleinen Sendern bestückt, die unauffällig an den historischen Straßenlaternen angebracht werden können. Hier lohnt sich eine feste Installation mehr, da in dem Gebiet immer wieder große Menschenansammlungen zusammenkommen.

Vorbereitung auf 5G

Die Feuertaufe erlebt die neue Technik zur Silvesterfeier der Hauptstadt. Bekannt ist der Standort aber auch von den Fanmeilen der großen Fußballturniere oder durch seine unmittelbare Nähe zum Regierungsviertel als Endpunkt von Demonstrationen. Laut Vodafone soll die nun installierte Technik es schaffen, auch dann ein stabiles Netz bereitzustellen, wenn sich hier bis zu 1,5 Millionen Menschen versammeln.

Die Technik für viele kleine Funkzellen ist für Vodafone allerdings nicht nur für solche Kernpunkte interessant. Sie stellt auch eine Vorbereitung auf die kommenden 5G-Netze dar, über die noch sehr viel mehr Endgeräte vernetzt werden sollen und auch höhere Kapazitäten erwarten können. Dann ist es ohnehin notwendig, in Ballungsgebieten engmaschigere Netze zu installieren als bisher.

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