Seagate präsentiert seine erste SSD mit satten 60 Terabyte
Wer so viel Speicherplatz haben möchte, dass ihm die Belegung eines klassischen 3,5-Zoll-Slots mit der neuesten 12-Terabyte-Festplatte von Seagate als Platzverschwendung erscheint, kann beim gleichen Hersteller demnächst als Alternative zu einer SSD greifen, die alles Bisherige in den Schatten stellt.
Auf der Branchenkonferenz Flash Memory Summit überraschte das Unternehmen das Publikum mit der Vorstellung einer SSD mit einer Speicherkapazität von satten 60 Terabyte. Möglich wird die Konstruktion eines solchen Speichermediums den Angaben zufolge durch die neuesten Fortschritte in der Flash-Technologie. Vor allem die Stapelung der Speicher-Layer führte hier dazu, dass die Speicherdichte deutlich gesteigert werden konnte.
Wie Seagate ausführte, haben die Entwickler noch nicht einmal besonders tief in die Trickkiste gegriffen, um die SSD auf eine solche Kapazität zu bekommen. Das Innenleben ist relativ modular aufgebaut, so dass es mit nicht allzu großem Aufwand möglich ist, auf Basis dieser Architektur auch Speichermedien mit bis zu 100 Terabyte Kapazität zu entwickeln.
Wie Seagate auf der Konferenz ausführte, handelt es sich bei dem gezeigten Gerät erst einmal nur um eine Technologie-Demonstration, um klarzumachen, was bereits möglich ist. Eine komplette Luftnummer bleibt die Sache aber nicht. SSDs mit 60 Terabyte Kapazität sollen tatsächlich auch ins Sortiment aufgenommen werden - allerdings erst irgendwann im kommenden Jahr. Und dann werden sie auch erst einmal nur über die Kanäle vertrieben, über die Großkunden bedient werden, die die Speicherdichte in ihren Datenzentren weiter nach oben treiben wollen.
Wie Seagate ausführte, haben die Entwickler noch nicht einmal besonders tief in die Trickkiste gegriffen, um die SSD auf eine solche Kapazität zu bekommen. Das Innenleben ist relativ modular aufgebaut, so dass es mit nicht allzu großem Aufwand möglich ist, auf Basis dieser Architektur auch Speichermedien mit bis zu 100 Terabyte Kapazität zu entwickeln.
Einzelhandel noch lange nicht im Blick
Der gewöhnliche Nutzer läuft allerdings erst einmal nicht Gefahr, bald vor der schweren Wahl zu stehen, ob es sich lohnt Geld für die neu vorgestellte SSD auszugeben. Denn im herkömmlichen Einzelhandel wird diese auf absehbare Zeit erst einmal ohnehin nicht auftauchen.Wie Seagate auf der Konferenz ausführte, handelt es sich bei dem gezeigten Gerät erst einmal nur um eine Technologie-Demonstration, um klarzumachen, was bereits möglich ist. Eine komplette Luftnummer bleibt die Sache aber nicht. SSDs mit 60 Terabyte Kapazität sollen tatsächlich auch ins Sortiment aufgenommen werden - allerdings erst irgendwann im kommenden Jahr. Und dann werden sie auch erst einmal nur über die Kanäle vertrieben, über die Großkunden bedient werden, die die Speicherdichte in ihren Datenzentren weiter nach oben treiben wollen.
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Christian Kahle
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