Radeon RX480: Software-Fix soll Verbrauchsprobleme beheben
Das Referenz-Modell der Radeon RX480 feierte erst in der letzten Woche seinen Launch, doch wie es scheint, war Hersteller AMD dabei wohl etwas voreilig. Wie das Unternehmen mitteilt, arbeitet man an einem Fix, der Probleme bei der Stromversorgung lösen soll.
AMD muss beim Radeon RX480-Referenzdesign nachjustieren
Jetzt bestätigt auch AMD die oben beschriebenen Probleme und kündigt eine Lösung per Software-Fix an. Wie der Konzern in dem Statement schreibt, könne man bestätigten, dass "manche" Radeon RX480 in "bestimmten, ausgewählten Szenarien" die Spezifikationen des PCIe-Slot überschreiten. "Zum Glück, können wir die Abstimmung der Grafikkarte per Software anpassen, um das Problem zu lösen" so der Konzern. Demnach sei man aktuell schon dabei, einen entsprechenden Treiber zu testen. Die Community werde am Dienstag, den 5. Juli über die Fortschritte informiert.
Start mit Verbrauchsschwierigkeiten
AMD wurde zur Vorstellung der Radeon RX480 für das gute Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt, das der Hersteller mit dem neuen 250-Euro-Modell mit Polaris-Technik bietet. Allerdings folgten der Euphorie rund um den Launch in der letzten Woche auch viele Berichte, dass die Karte offenbar nicht ordnungsgemäß ihren Dienst tut. Wie mehrere Publikationen unabhängig voneinander bestätigen, scheint es bei der Leistungsaufnahme der RX480 zu Problemen zu kommen. Beim Referenz-Design liegt am PCIe-Slot manchmal eine höhere Stromstärke an als dies laut den Spezifikationen zugelassen ist - dank einem Sicherheitspuffer sollte diese zwar keine Gefahr für die andere Hardware darstellen, allerdings ist dies aber nicht auszuschließen.
AMD muss beim Radeon RX480-Referenzdesign nachjustieren
Jetzt bestätigt auch AMD die oben beschriebenen Probleme und kündigt eine Lösung per Software-Fix an. Wie der Konzern in dem Statement schreibt, könne man bestätigten, dass "manche" Radeon RX480 in "bestimmten, ausgewählten Szenarien" die Spezifikationen des PCIe-Slot überschreiten. "Zum Glück, können wir die Abstimmung der Grafikkarte per Software anpassen, um das Problem zu lösen" so der Konzern. Demnach sei man aktuell schon dabei, einen entsprechenden Treiber zu testen. Die Community werde am Dienstag, den 5. Juli über die Fortschritte informiert.
Spekulationen zu Gründen
Man darf gespannt sein, welche Informationen AMD zu dem Problem bekannt geben wird und wie eine Lösung erreicht werden soll. Die dem Problem zugrunde liegende "PCI Express Card Electromechanical Specification" sieht vor, dass ein maximaler Stromfluss von 5,5 Ampere auf der 12-Volt-Schiene des Grafikkartensteckplatzes anliegt. Da die Radeon RX 480 laut Golem statt 66 Watt unter bestimmten Umständen über 80 Watt aus dem Steckplatz bezieht, steigt die Ampere-Zahl auf fast 7 an. Durch den PCIe-6-Pol-Anschluss können nochmals weitere 8 Ampere laufen, was beispielsweise alte Netzteile durchaus ins Schwitzen bringen kann. Ab morgen wissen wir, ob AMD die Radeon RX480 wegen zu großem Energiehunger eventuell ausbremsen muss.
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