Amt will Warnung "Gerät wird voraussichtlich 2018 schrottreif sein"

Recycling, Elektroschrott, Platinen Bildquelle: greengosolutions.com
In der kommenden Woche enthüllen das Freiburger Ökoinstitut und die Universität Bonn eine im Auftrag des Umweltbundesamts durchgeführte Studie über die geplante Obsoleszenz von Elektrogeräten. Der erste Teil der Studie erschien bereits im vergangenen Jahr, jetzt gibt es eine Zusammenfassung mit den Erkenntnissen über das Konsumentenverhalten.
Um ein Ergebnis schon einmal vorwegzunehmen: Die Forscher fanden keine stichhaltigen Beweise, dass Hersteller gezielt Schwachstellen in ihren Produkten einbauen, die bei ihren Geräten nach einer bestimmen Lebensdauer zum Defekt führten. Genau das glauben viele Verbraucher, doch diese Studie konnte einen solchen Zusammenhang schon allein durch ihren Versuchsaufbau gar nicht beurteilen.

Nutzungsdauer bis zum Exitus

Vielmehr schauten die Wissenschaftler sich über ein Dutzend Geräteklassen an und verglichen ihre Nutzungsdauer bis zum Exitus.

Konzerne planen laut dem Ergebnis der Untersuchung aber dennoch die Lebensdauer ihrer Geräte sehr wohl genau. Allerdings zäumen sie das Pferd andersherum auf: laut der Studie schauen Firmen auf die durchschnittlichen Zeiten, die ein Konsument ein Gerät verwendet, bevor er es austauscht, und zwar im Grunde zunächst, weil es technisch veraltet ist und sich der Verbraucher ein moderneres Gerät wünscht. Ein gutes Beispiel dafür sind Smartphones oder Laptops. Im Grunde werden sie schneller ersetzt als die meisten anderen Geräte, und zwar nicht, weil sie defekt sind, sondern weil sie schnell technisch veralten.

Gebrauch für Planung ausschlaggebend?

Es würde für die Unternehmen wenig Sinn ergeben, die Geräte so zu planen, dass sie 20 Jahre halten, wenn sie im Schnitt vielleicht nur fünf Jahre in Gebrauch sind. Wirtschaftlich sei das für die Unternehmen halt nicht.

Mehr dazu: Elektronik: Geplantes Frühableben soll auffliegen

Dass dieser Gedanke allerdings der Wegwerfgesellschaft in die Arme spielt, dürfte jedem klar sein. Daher ist eine Forderung der Chefin des Umweltbundesamts, Maria Krautzberger, ganz interessant. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin Spiegel schlug Krautzberger vor, dass es in Zukunft eine bessere Transparenz geben müsse. Eine Art neuer Kennzeichnung. "Konzerne sollten, soweit möglich, die voraussichtliche Lebensdauer eines Geräts angeben. Und zwar am besten in Nutzungsstunden, nicht in Jahren", so Krautzberger.

Außerdem müssten Anreize geschaffen werden, Produkte auch länger zu nutzen. Wie das die Behörde schaffen möchte, verriet Krautzberger aber bislang nicht. Recycling, Elektroschrott, Platinen, Elektronikschrott Recycling, Elektroschrott, Platinen, Elektronikschrott greengosolutions.com
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