Amt will Warnung "Gerät wird voraussichtlich 2018 schrottreif sein"

In der kommenden Woche enthüllen das Freiburger Ökoinstitut und die Universität Bonn eine im Auftrag des Umweltbundesamts durchgeführte Studie über die geplante Obsoleszenz von Elektrogeräten. Der erste Teil der Studie erschien bereits im ... mehr... Recycling, Elektroschrott, Platinen Bildquelle: greengosolutions.com Recycling, Elektroschrott, Platinen, Elektronikschrott Recycling, Elektroschrott, Platinen, Elektronikschrott greengosolutions.com

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Endlich!
Es zeigen sich mal wieder die Negativen Auswüchse des Neoliberalismus und dabei zeigt sich dass man eine Marktwirtschaft FÜR den Kunden nur aufrechterhalten kann mit Starker Kontrolle.

Wer sich so verhaltende Konzerne unterstützt begeht ein verbrechen am Freien Mensch.
 
@Alexmitter: Der Konsument ist hier Schuld. Nicht die Unternehmen. Zitat: "Es würde für die Unternehmen wenig Sinn ergeben, die Geräte so zu planen, dass sie 20 Jahre halten, wenn sie im Schnitt vielleicht nur fünf Jahre in Gebrauch sind. Wirtschaftlich sei das für die Unternehmen halt nicht." - Die Konzerne reagieren darauf. Auf jeden, der meint er müsse sofort immer alles neu haben.
 
@Norodon: Was viele Firmen mit ihrer geplanten Obsoleszenz gern übersehen: Wenn ein Gerät von Firma XY zu früh (aus Sicht des Kunden) kaputt geht, dann kaufe ich in Zukunft von diesem Hersteller nicht mehr, da seine Produkte nichts taugen. Die Erinnerung vieler Konsumenten ist doch länger, als es manchen Marketing-Futzi aus den Unternehmen lieb sein dürfte.
 
@Kobold-HH: Stimmt absolut. Unternehmen unterschätzen auch gerne, dass sich negative Kritik viel schneller verbreitet.
 
@Norodon: "Unternehmen unterschätzen auch gerne, dass sich negative Kritik viel schneller verbreitet."
Nö, würde ich nicht sagen. Schau dir Apple an. Die kommen mit allem durch.
 
@Norodon: @Kobold-HH: Genau ihr zwei schlauberger, deshalbverkaufen Canon, HP, Lexmark & Co bis heute Plastikdrucker die, mit viel glück, 2 Jahre halten und dann neue gekauft werden, immer und immer wieder... von den gleichen, ach so intelligenten Kunden xD.... Merkt ihr selber oder?
 
@Cosmic7110: Leider fällt mir spontan kein anderer Druckerhersteller ein - zumindest der ein halbwegs vernünftiges Druckbild erzeugt.
 
@larsh: und deshalb ists auch egal was sie machen, und so ist es auch bei anderen Produkten, Kochen alle nur mit Wasser und wer meint, er drücke dem Hersteller einen rein weil er dann nur noch was anderes kauft der lebt in einer Traumwelt. Hersteller die LCD Panels kannst du auch einer Hand abzählen, egal was vorne auf dem Gehäuse steht ;)
 
@Cosmic7110: Meine Firma hat auch 2 Markenlabels, unter denen wir z.T. die identische Dienstleistung verkaufen (entstanden durch Zusammenschluss). Im Trusted-Shop findet man dann Kommentare wie "ich kaufe nicht mehr bei xx, sondern nur noch bei der Konkurrenz yy, weil die so viel besser sind" oder so ähnlich. Kann man isch manchmal zerschießen. ^^
 
@larsh: ich hatte canon auch im einsatz wegen des druckbildes. da deren tonerpolitik aber zum kotzen ist bin ich auf dell umgestiegen und ich muss sagen ich bereue es nicht, eher im gegenteil. bei großen druckern habe ich ricoh genommen und kann ich auch bedenkenlos empfehlen.
 
@Cosmic7110: Hm, kann ich jetzt nicht behaupten. Mein Canon MX850 ist jetzt 10 Jahre alt, hat in seinem Leben noch nicht einmal Originalpatronen gesehen und druck wie am ersten Tag und ja ich drucke regelmässig.
 
@Cosmic7110: Tut mir leid, Dein Weltbild zu zerstören. Mein Drucker hält seit 5 Jahren, mein Handy seit 4 und mein Laptop seit 3.

Vielleicht nicht immer billig kaufen?
 
@Norodon: ihr seid zwei spezialisten... vielleicht mal die Ironie lesen? Mir ist schon klar, dass nicht jedes Gerät gleich den Geist aufgibt, aber ein großteil der Dinger hält nicht besonders lange, nichts anderes wollte ich damit sagen.... Ich kaufe auch nicht billig, und wenn störts mich nicht wenns hops geht, im gegensatz zu manch anderen hier ;)
 
@Cosmic7110: Ich kann Deine Pauschalisierung noch immer nicht teilen. "Ein Großteil"? Das ist schlicht nicht die Erfahrung, die ich gemacht habe. Und wenn mal etwas kaputt war (letztens die Kaffeemaschine von Krupps) wurde die nach 47 Wochen sogar komplett ersetzt.
 
@Norodon: tja, und ich deine nicht ;) unnu?
 
@Kobold-HH: Was du dabei aber übersiehst. Wenn alle nach spätestens 2 Jahren ihr Handy in die Tonne werfen, braucht ein Hersteller die Geräte auch nicht mit längeren Laufzeiten auszurüsten.

Das beste Beispiel dafür sind fest verbaute Akkus. Früher hatte praktisch jedes Handy austauschbare Akkus, heutzutage nicht mehr. Dabei hält ein Akku ungefähr 1000 Ladezyklen durch, was bei täglicher Ladung keine 3 Jahre halten kann.
 
@xexex: Sie werfen sie nicht in die Tonne. Sie verkaufen sie gebraucht weiter, wie beim Auto. Ein durchaus feiner Unterschied. Der Gebrauchtmarkt ist nicht zu unterschätzen, was das Ansehen einer Marke angeht. Gebrauchtwaren von höherer Qualität sind meist gefragter, was bessere Verkaufspreise für Gebrauchtwaren mit sich bringt. Neukäufer hingegen achten durchaus auch auf den möglichen Wiederverkaufswert ihrer Käufe und neigen nach schlechten Erfahrungen zu einem Wechsel.

Und was den Akku angeht. Mein Aktuelles Smartphone ist jetzt mehr als 6 Jahre alt und der Akku hält immer noch gut durch.
 
@karstenschilder: Vernachlaessigbar. Fuer ein 2 Jahre altes gebrauchtes Handy gibt es hoechstens noch 10% des Einkaufspreises. Meine letzten beiden Handys habe ich beide nach 2 Jahren ausgetauscht, weil erstens der Speicher zu klein wurde fuer alle meine Apps, und zweitens viele Apps ein neueres OS benoetigten. Wer kauft denn so eine Gruke dann noch? Anders sieht es mit Geraeten wie Drucker aus, wo es nur wenig technischen Fortschritt gibt. Mein letzter HP-Drucker hielt 14 Jahre bis die Duplex-Einheit den Geist aufgab. Bei solchen Geraeten zielen die Hersteller in der Tat auf Billig-Modelle fuer 50 Euro, wo nach 2 Jahren eine Sollbruchstelle das Teil schrottet. Mittel- und Hochpreisige Drucker, Scanner, Maeuse, Tastqaturen etc. koennen hingegen eine halbe Ewigkeit durchhalten.
 
@xexex: Mein letztes Handy habe ich 6 Jahre genutzt. Wenn "Alpha Kevin" jedes Jahr das neueste Smartfön haben will, weil er damit sein zu kleines Ego zu kompensieren sucht, dann ist dies eine dumme Randgruppe. Aber ich bin ohnehin der Albtraum für die Telefonprovider. Ich rechne mir genau durch, was billiger ist. Das neueste Apple-Modell für einen Euro und dann 50,-€/Monat über die Jahre. Oder eine einmal Zahlung von 250,-€ für ein Chinahandy, was dem Apfel in nichts nachsteht. Und dafür einen Vertrag von 6,-€ Monat.
 
@JanKrohn: Ich verkaufe es nicht, ich nutze es solange, bis es nicht mehr nutzbar ist. Bei Smartphones ist es bei mir aktuell 4 Jahre - dann hält der Akku nicht mehr genug oder das Teil ist zu langsam für mich geworden. Verkaufen macht kein Sinn, richtig. Deshalb bekommen meine (kleinen) Kinder das Ding dann zum Hörbuch hören, als Fotoapparat etc., für sowas reichts dann noch, hier müsste selbst für das erste Telefon einer 8-Jährigen es nix Neues sein.
 
@Kobold-HH: Das China-Handy, das 6 Jahre durchhaelt, musst Du mir mal zeigen :-)
 
@JanKrohn: Samsung c3050 - zugegeben. Samsung ist Koreanisch - Doch gebaut werden sie alle in den Sklavenfirmen hinter der Nordkoreanischen Grenze. - Bin inzwischen auf das Huawai P6 umgestiegen. Läuft seit 2 Jahren einwandfrei. Sogar rooten war simpel.
 
@Kobold-HH: ICH kaufe meine Handys ebenfalls schon lange unabhängig jeglicher Verträge. Ändert aber an der Tatsache wenig, dass vor allem hochpreisige Geräte noch immer häufig über Providerverträge gesponsert werden und somit nach spätestens zwei Jahren ausgetauscht werden.
 
@xexex: Und was passiert mit "hochpreisigen" Telefonen nach dem Vertragsablauf? Die, welche ich kenne, verkaufen ihre Smartphones als Gebrauchtgerät - Oder noch besser: Sie verkaufen das Neugerät um sich diesen wirtschaftlichen Unsinn leisten zu können. Den Herstellern und Providern ist dies egal, solange man die Dummen melken kann.
 
@Kobold-HH: Ich kenne niemandem in meinem Bekanntenkreis wer ein altes Telefon noch verkaufen würde. Meine Geräte haben bestenfalls mal meine Eltern bekommen.

Verkaufen mag bei einem iPhone noch Sinn machen, aber wer kauft ein zwei Jahre altes Android Smartphone das Gebrauchsspuren aufweist und vermutlich nie mehr ein Update auf ein aktuelles System bekommt?

Viel häufige kenne ich Leute die schon weit bevor die 2 Jahre erreicht wurden ihr Telefon am liebsten vor die Wand werfen würden weil es schon paar mal heruntergefallen ist, das Display nur noch schlecht reagiert, der Akku keinen Tag mehr durchhält, die Knöpfe kaum noch reagieren oder sonst etwas seltsames mit dem Smartphone passiert.

Lernen diese Leute daraus etwas? Gerade Samsung Käufer scheinen hier lernresistent zu sein und kaufen wieder ein Galaxy und über iPhone Käufer die sich so ein Gerät wieder kaufen obwohl das letzte schon beim anschauen zu Bruch gegangen ist brauchen wir gar nicht erst zu reden.
 
@Norodon: Und wer sorgt für das Verlangen nach neuen Dingen? Die Konzerne mittels Werbung. Dem Konsument hier die Schuld zu geben ist wie einem Drogensüchtigen die Schuld zu geben und den Dealern Steuerentlastungen, denn: "Geht's dem Dealer gut, geht's uns allen gut." Ersetzt man "Dealer" durch "Wirtschaft" fallen die Leute leider drauf rein.
 
@DailyLama: Genau, immer sind die anderen Schuld. Diese Opferrolle scheint echt "in" zu sein. Nein, ob du konsumiert und ein Lemming bist entscheidest DU und nur DU alleine. Anderen die Schuld geben macht ja so viel Spaß...
 
@Norodon: Deswegen wir also für Werbung so viel Geld ausgegeben? Weil sie nicht wirkt? Auweiha...da hat jemand "Opferrolle" aber ganz falsch verstanden.
 
@DailyLama: Natürlich funktioniert Werbung! Aber ob Du den letzten Schritt tust - Geld ausgeben - das entscheidest Du ganz alleine.
 
@Norodon: Theoretisch ja, auf das Individuum bezogen. Praktisch nein, auf eine Gruppe bezogen. Sonst gäbe es weder Werbung noch Dinge zuhause, die man eigentlich nicht braucht.

Wer meint, über allem Einfluss von außen zu stehen, der hat diese Meinung wohl massiv Einfluss von außen zu verdanken ;)
Und das sage ich als praktizierender Buddhist, also jemand, der selbst sehr viel reflektiert.
 
@Norodon: Die Wirtschaft ist ein Dienstleister der den Menschen dienen soll, und ihm nicht, egal in welcher Form das Messer in den Rücken rammen soll.
Aber was soll man schon sagen, wittert der Konzern das Geld ist das mit dem Dienen schnell vergessen.
Und das trotzdem obwohl die FDP schon seit Jahren diese Geld Geilen Idioten als Nette menschen hinstellen möchte.

Wirtschaftsliberalismus ist eine Krankheit der Gesellschaft, die schon per Definition nicht den 90% Hilft(Unterschicht, Ehrliche Mittelschicht).

Die Wirtschaft muss sich darauf zurückberufen was sie eigentlich ist und sich nicht aufführen als ob sie Realpolitik könnte.
 
@Alexmitter: eine funktionsfähige Alternative ist? Der Liberalismus funktioniert auch in die andere Richtung aber das ist ja nun vom Kunden auch nicht gewollt.
 
@Yepyep: Staatssozialismus, und damit meine ich nicht das was die Schwachköpfe im Osten so nannten.
Natürlich auf der Basis des Marxismus Leninismus.

Das der Liberalismus und besser gesagt der Markt nicht funktioniert im Dienste des Menschen haben wir schon gesehen. Egal wie man es dreht, es führt immer zu Monopolen und um ende zu Defacto Monarchie.
Denn die Mächtige Wirtschaft hat im Gegensatz zum Bürger immer eine Eintrittskarte in unser Parlament.
 
@Alexmitter: Ich steige mit Dir nicht in eine solche Diskussion ein. Das sprengt hier doch den Rahmen ;)
 
@Norodon: Naja, wenn das jemand das Gerät "nur" Jahre nutzen will, kann er es im 6. verkaufen, anstatt zu verschrotten. Und: die Mehrausgaben für mehr Qualität sind minimal, liegen bei < 10%, den auch das planen der Obsolescent kostet auch Geld.
 
@Norodon: Sicher hat auch der Konsument durch sein Kaufverhalten Einfluss, aber selbst wenn man heute hochpreisige Produkte mit der Annahme käuft, diese hätten eine gute Qualität der wird oft enttäuscht. Ich erinnere mal an gute alte Röhren TV Geräte, die durchaus 20 Jahre liefen und selbst bei einem Defekt meist mit wenig Ressourcen Einsatz wieder zu reparieren waren. Wenn heute ein Board mit BGA Prozessor den Geist aufgibt, gibt es nicht mal Unterlagen um irgendetwas heraus zu messen. Da bedeutet es oft austauschen, was aber nicht einfach ist, da es selbst für ein teures Gerät meist nach 2-3 Jahren keine Ersatzteilversorgung mehr gibt.
 
@rAcHe kLoS: Schwer den Unternehmen allein die Schuld zu geben. Die passen sich eben dr ziemlich kranken Geschwindigkeit an.
 
@Alexmitter: Der Grundgedanke ist gut. Die Frage ist, ob es dann nicht erst recht hingenommen wird, dass Elektrogeräte nach x Jahren kaputt gehen. Ganz nach dem Motto stand ja schließlich drauf, dass unser Produkt nur 3 Jahre hält.
Außerdem macht es den Gebrauchthandel kaputt, wenn jeder danach fragt, wie lange sollte es denn halten? "Ach nur noch 1 Jahr bis es kaputt geht...dafür zahle ich nix"
 
@Techgek: Der Punkt ist, lange haltende Elektronische Komponenten kosten nicht viel mehr, wenige Cent höchstens.
 
@Alexmitter: Bitte erklär mir das genauer. Auf was möchtest du hinaus?
 
@Techgek: Es geht meist um Kleinigkeiten wie Widerstände, Kondensatoren und zeug.
Dort zeug zu verbauen das bis zu Jahrzehnten hält ist kein Problem, solche Komponenten kosten meistens nur 1 - 2 Cent mehr nur verbauen sie meistens den größten mist.
 
@Techgek: Beispiele Google mal LNK304Gn + Wäschetrockner oder TNY266GN + Wäschetrockner. Die LNK oder TNY sind beides hervorragende Schaltregler welche besonders gern in Wäschetrockner Geschirrspüler und Waschmaschienen eingebaut werden. Diese brennen teilweise dennoch nach nur 3-5 Jahren Betrieb durch, weil die Hersteller absichtlich die Kühlflächen welche vom Chiphersteller im Datenblatt vorgeschrieben sind nur halb so groß auslegen!!! Das ist durch Fotomaterial und durch die Datenblätter eindeutig nachweisbar. Es gibt sogar ältere Platinen von denen ich eine vor kurzen vorliegen hatte, bei denen die Kühlfläche noch deutlich größer ausgelegt war, für den gleichen Chip wohlgemerkt! Da war im übrigen nicht der Chip defekt sondern ein Draht am Wickelstift des Transformators durchgerissen. (Ps. der Trockner funktioniert übrigens wieder)
Oder noch ein Beispiel: Ein Samsung Fernseher mit geplatzten Kondensatoren im Netzteil http://www.hifi-forum.de/viewthread-151-17551.html
Ich habe eigenhändig so ein Gerät mit uralten Kondensatoren aus einem Computernetzteil geflickt und das ist jetzt schon mindestens 5 Jahre her! Meine Eltern schauen noch heute mit dem Gerät und sind sehr zufrieden.
 
@Alexmitter: Du hast aber schon mehr als nur die Überschrift gelesen, oder?
 
@Chiron84: Ich gebe es ja zu, meine Meinung hat nicht direkt etwas mit dem Thema zu tun.
Trotzdem ist diese aussagte mehr oder weniger wichtig.
 
@Alexmitter: grundsätzlich eine richtige Ansicht. Was sagst du zum Zwang mindestens 8 Stunden Freiheit pro Tag für was zum beißen und ein Dach überm Kopf opfern zu müssen? ;)
 
@P-A-O: Nichts, da wir es vielen nicht mehr bieten können selbst für ihr Dach zu schaffen sollten wir uns alternativen überlegen.
 
@Alexmitter: Du da wirst du keine Firma finden die sowas nicht irgendwie versucht. Mein HP Drucker geht zB wegen einer absichtlich vergessenen Schraube an einem Zahnrad langsam kaputt. Das Zahnrad was für den Papiereinzug zuständig ist bricht wenn es nur einseitig angeschraubt wird, weil es sich logischerweise verformt wenn es an nur einem Angriffspunkt von der Achse angedreht wird.

Das lustige ist das sehr wohl an beiden Seiten des Zahnrades Bohrungen als auch ein Gewinde in der Metallachse vorhanden wären, aber eben nur eine Madenschraube verbaut worden ist.

Auf das dumme gerede der Politiker und der so genannten "Wissenschalftler" kann ich durchaus verzichten.

Wenn die ernsthaft vor gehabt hätten diesem Problem mit der geplanten Obsoleszenz etwas entgegenzusetzen, dann hätten die verlangt das die Hersteller ihre Geräte nach gängigen Erkenntnissen und dem Stand der Entwicklung bauen müssen. Das heißt unter anderen das man eben nicht bestimmte Teile so baut oder gezielt falsch einbaut, das sie unter normaler Belastung brechen. Es gehört ein Gesetz mit sehr hohen Strafen her, welches Herstellern verbietet Geräte gezielt mit einer Sollbruchstelle zu entwickeln. Niemand sagt etwas bei normaler Abnutzung aber man kann einen Tintenstrahldrucker durchaus so bauen das er 5-10 Jahre hält und wenn der dann fast 300€ kostet ist mir das auch egal wenn ich ich weis das er dafür sehr lange hält. Ich kaufe gezielt höherpreisige Geräte weil ich weis das man einen Drucker nicht für 50€ bauen und verkaufen kann, da wird immer über überteuerte Tinte oder/ und dem frühzeitigen programmierten Tod querfinanziert!
 
@X2-3800: Solche Gesetzte sind in einer Liberalistischen Marktwirtschaft wie diesen nicht möglich. Selbst in einer Sozialen Marktwirtschaft währe es fast unmöglich.
Diese Wirtschaftsform arbeitet einfach nicht im Dienste Aller Menschen.
 
@Alexmitter: Jo da wird sicher ordentlich durch die Industrie bei den Politikern geschmiert :-)
 
@X2-3800: Ich habe meine Projekt Abschlussarbeit über Korruption gehalten, Jap sie werden geschmiert.
 
Nur am Rande: Ein Pferd zäunt man gelegentlich ein. Ansonsten zäumt man es auf.
 
@Mary Juana: Danke!
 
Obsoleszenz hin oder her, viele Produkte halten einfach weniger. Wir brauchten letztens eine neue Gastherme und einen neuen Durchlauferhitzer nachdem die alten 25 Jahre gehalten haben, der Installateur lachte nur als ich nach der Lebensdauer der neuen Geräte fragte.
 
@Toerti: Ja das ist ein Witz mittlerweile. Früher haben die Sachen einfach ewig gehalten. Neulich kam ein Freund bei mir vorbei, weil wir in meiner Wohnung ein bissel was machen wollten. Der hatte eine Bosch-Schlagbohrmaschine dabei, wo sein ordentlicher Vater sogar noch die Originalrechnung von 1980 drin liegen hatte. Mit dieser Maschine wurde damals ein ganzes Haus gebaut und dieses Teil funktioniert immer noch einwandfrei im Jahr 2016.
 
@Aloysius: Mit unsere Bosch-Schlagbohrmaschine von 1986 wurde auch ein ganzes Haus gebaut und sogar Putz ohne ende angerührt - läuft auch heute noch.
Und die ist sogar grün da es damals kein blau (Profi) und grün (Heimwerker) gab.
 
@Aloysius: Und beides -Therme und Bohrmaschine- sind gite Gegenbeispiele zur These der Unternehmen, dass die Konsumenten ja nur eine kurze Lebensdauer wollen. Wenn man etwas gut baut, dann verwendet man es auch lange. Fast niemand käme auf die Idee, seinen Computer alle 1-2 Jahre zu ersetzen. Handys aber schon. Und zwar hauptsächlich deshalb, weil sie kaputt gehen: Akku (nicht austauschbar), USB Stecker usw. Nicht CPU, Schirm, RAM oder Telefoneinheit. So kann die Wirtschaft das Verlangen nach Neuem schön steuern.
 
@DailyLama: wenn Deine Handys nach 1-2 Jahren kaputt gehen machst Du was falsch.
 
@Yepyep: Mein letztes hat 4 Jahre gehalten. Hab auch nie von mir geschrieben.
 
@DailyLama: ok, das mag sein aber ich kenne auch ansonsten niemand, bei dem das Handy nach 1-2 Jahren kaputt war. Dabei rede ich auch nicht unbedingt von Applegeräten, auch Sony und Samsungnutzer wechseln nicht wegen Schäden. Einer hat ein S2 und auch dort noch nicht den Akku gewechselt, obwohl es wohl gehen würde. Weshalb ich wechselbare Akkus für unwichtig halte.
Der Großteil wechselt wenn es eine Neuerung gibt, die man selbst möchte. Selbst Verträge spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Passt Vertrag und neues Handy zeitlich zusammen ist es ok, ansonsten wird das neue Handy weiter verkauft oder den Kindern/Familie gegeben.
 
@DailyLama: Man darf nicht von sich auf andere schließen. Es gibt sicherlich auch viele, die ihr Handy 4 Jahre und länger nutzen. Heute ist es fast immer günstiger. Sich sein Smartphone einzeln ohne Vertrag zu kaufen. Es gibt da keinen Anreiz, schon nach zwei Jahren zu wechseln. Zum Onlinebanking nutzen wir hier ein ca 10 Jahre altes Tchibohandy. Da war noch nicht einmal das erste iPhone auf dem Markt und Android auch noch nicht. Kommt ja immer auch drauf an, wie man etwas behandelt. Ich schließe bestimmt nicht jetzt auf alle deswegen. Ich vermute aber, dass die durchschnittliche Handynutzungsdauer bei ca vier Jahren liegen dürfte. Nach zwei Jahren wirft ja sicherlich niemand verbrauchstüchtige Geräte weg. Ich kenne das so, dass die dann häufig im Verwandten und Bekanntenkreis weiter wandern.
 
@Toerti: Sieht mit den Pumpen nicht anders aus. Unsere Grundfos Pumpen laufen seit 1987 und laut unserer Heizungsfirma haben sie mit den Grundfos Alpha Stromsparpumpen nur Probleme. Amazon Rezensionen bestätigen das...
 
@Toerti: naja... es geht hier aber nicht um die "Haltbarkeit" ... ein iPhone oder ein HTC HD2 hält auch 10 Jahre (selbstverständlich in Abhängigkeit der pfleglichen Behandlung)... die Frage ist ob ichs noch nutzen will!

Selbiges gilt auch für die Geräte von denen du Sprichst...
=> natürlich ist es "unproblematisch" für nur wenig aufpreis ein Gerät zu bauen, dass 20 oder 30 Jahre hält... nur sind wir in ein "Zeitalter" angelangt in dem weniger die Haltbarkeit als die Effizienz, Komfort Lautstärke, Größe,... eine Rolle spielen...
> es war nun vor 4 Jahren nicht möglich das herzustellen was man jetzt Herstellen kann,... und in 4 Jahren ist es genau das selbe Thema... Am ende Fragst du dich, warum du deine Heizung nicht mit dem Smartphone steuern kannst...

Also baut man (eben auch weils der Kunde wünscht) GÜNSTIGER dafür "Kurzlebiger"... hat den vorteil ich kann immer das neuste haben und Investiert (mit der "Energieersparnis") faktisch das selbe - über den selben Zeitraum...
ob das ganze "Ökologisch" ist, darf man natürlich in Frage stellen... nur ist für den Endverbraucher primär erstmal die Ausgaben und der Komfort relevant > klar gibt es auch Menschen die "Grün" denken...
 
@baeri: der Rafi zb.???
 
@snowhill: hehe ... das versteht hier KEINER
 
@baeri: Teilweise muss ich dir Recht geben. Nur gibt es keine großen Unterschiede bei Haushaltsgeräten, Werkzeug etc. Ein gewisses Kalkül ist immer mit dabei. Sollbruchstellen etc. sind grad bei Haushaltsgeräten keine Seltenheit. Das beste Beispiel ist der Handrührer, bei dem der Motor/die Motoren über ein Kunststoffzahnrad umgelenkt werden. Nach wenigen Jahren ist das von den umliegenden Metallzahnrädern durch und man kanns in die Tonne hauen. Wer sich auskennt, kann auch gleich ein kleines Stahl/Alu-Zahnrad verbauen und das Gerät hat eine Lebensdauer von locker dem dreifachen.
 
@bigspid: auch das Was ist dir lieber - wenn sich z.B. die Haare deiner Freundin, in ein Rührgerät verhängen das mit Kunststoffzahnrädern ab ner gewissen last den Geist aufgibt (einfachste Methode einer Notstoppfunktion) oder ob das Metallgetriebe die Kopfhaut vom Kopf reißt?
Natürlich kann auch hier wieder Elektronik verbaut werden die die Last misst und abschaltet... aber genau diese Elektronik gibt es noch nicht so lange, auch das "Sicherheitsdenken" gibt es noch nicht so lange... also ist auch hier die Langlebigkeit in Frage zu stellen...
=> es gibt vermutlich bei 95% aller "Geräte" einen Grund warum diese nach X Jahren einfach Obsolet sind. Klar sollte der Kunde selbst entscheiden wie lange er aus welchen Grund sein Produkt nutzen möchte, aber das tut der Kunde ja auch indem er EBEN NICHT das höherwertige / teurere Produkt Kauft...
=> Stimmt, momentan gibt es keinen Markt dafür... der Markt wurde bereits durch ich Kauf micht mehr MADE IN GERMANY sondern MADE IN TAIWAN kaputt gemacht = aber eben nicht durch die Industrie sondern durch den Verbraucher.

Aber natürlich versteh ich was ihr meint... ich selbst baue (Privat) LED Beleuchtungen und lege diese so aus dass man eben nicht nach 10 Jahren etwas austauschen muss... trotzdem (und das obwohl die vor 5 Jahren gebauten Leuchten noch gut halten) - kann ich jetzt weit bessere bauen.
=> nur mein Kunde kauft die nicht bei mir, weil die alten ja noch halten (er weiß aber nicht, dass er mehr Strom verbraucht als er nach aktuellen Stand verbrauchen könnte)... ob das eine 500€ Umrüstungsinvestition rechtfertigt lass ich einfach mal offen :)
 
@Toerti: Unser Ölbrenner war von 1975!
Leider erreichte er die Abgaswerte nicht mehr, und der Schornsteinfeger ermahnte uns den
in Rente zu schicken.
Bei der Wahl einer neuen Heizung haben wir bewusst NICHT das neueste Gerät genommen,
sondern ein Gerät das es schon seit 10 Jahren auf dem Markt gibt.
Unser Installateur bestätigte uns auch das diese Auswahl besser sei als sich auf ein
Gerät zu stürzen das gerade erst auf den Markt gekommen ist.
Diese Neugeräte sind eher Bananen-Produkte, und müssen erst noch beim Kunden reifen.
 
Keine geplante Obsolenz festgestellt ... Hab ein tolles Beispiel: Einen Grundig Fernseher den meine Schwester gewonnen hat und Ihre Kollegin auch. Beide am selben Tag durch den selben Fehler nach ca. 5 Jahren funktionsuntüchtig. Wurde dann von nem "TV-Guru" angesehen der meinte es ist eine reines verweigern von der Software. Die Lösung war schlussendlich das Gerät mit einer alten Firmware zu versorgen unter der es wieder problemlos funktionierte. Wenn dies kein Software Ablaufdatum ist was ist es dann?
 
@Reaper36: Genau sowas hatte ich vor kurzem mit meinem Epson-Drucker. "Tintenkissen verbraucht", eine Meldung, die laut Epson ein Einschicken des Druckers erfordert. Epson USA hat aber immer ein Tool bereitgestellt, mit dem man den entsprechenden Zähler im Drucker selbst resetten konnte. Mittlerweile haben sie aber einfach die Server abgeschaltet, die dieses Tool braucht (es holt sich vor dem Reset ein Freischalt-Token von deren Servern). Auf der Website gibt es das Tool auch nicht mehr, stattdessen steht da jetzt ein Hinweis, dass diese Fehlermeldung eigentlich sehr selten sein sollte, weil meistens der Drucker früher aus anderen Gründen kaputt gehen würde. Wenn die Meldung aber kommt, wäre es wohl das wirtschaftlichste, sich einfach einen neuen Drucker zu kaufen.

D.h., ich habe hier eigentlich einen technisch einwandfrei funktionierenden teuren Multifunktionsdrucker stehen, der sich nun nicht mehr nutzen lässt, weil Epson das so entschieden hat. Noch nicht mal scannen kann ich damit, er verweigert mit dieser Fehlermeldung komplett den Dienst.

Und die Reaktion des Mitarbeiters an der Hotline dazu: "Diese Fehlermeldung kann der Benutzer nicht selber beheben, da müssen Sie das Gerät einschicken" <- was eine freche Lüge, ich habe genau diese Meldung doch prima immer wieder selber beheben können. Und dann "ja, den Scanner können Sie auch nicht mehr nutzen, weil der ja auch zum Kopieren genutzt werden kann und das ja dann auch das Druckwerk betreffen würde."
 
@Tschramme86: Tintenkissen sind aber normal, das ist ein Schwamm für die Tintentropfen. Der ist dafür da, dass keine Resttinte raus kommt. Wenn du den Zähler einfach zurück setzt ohne den Schwamm zu tauschen, kann dein Drucker bald undicht sein. Der Schwamm sollte aber, trotz Sauerei, auch vom Nutzer austauschbar sein.
 
@floerido: Den Schwamm habe ich auch mehrmals selber ausgetauscht. Ersatzteil bei eBay bestellt, fertig. Trotzdem nützt der Austausch alleine nichts, der Zähler dafür muss trotzdem zurückgesetzt werden. Und das geht eben seit einiger Zeit nicht mehr. D.h. ich habe jetzt ganz frische Tintenkissen im Drucker, kann aber trotzdem nicht mehr Drucken, weil Epson den Support für das Reset-Tool eingestellt hat.
 
@floerido: Komisch, der alte HP500C hat keinen Schwamm und tropft bist heute nicht. Nur die Beschaffung der Patronen ist jetzt das Problem! Sonst tut er noch heute bei nem Kumpel seine Arbeit (2-10 Seiten im Monat (Text)). Sicher, bei den heutigen DPIs ist die Pflege der Düsen wichtiger als bei den "Fallrohren des 500C.
 
@Tschramme86: Da gibts doch von nem Russen ein Programm zum zurück setzen. Ob das aber nun Epson ist weiß ich nicht. Ist aber so das nach einer bestimmten Anzahl von gedruckten Blättern nichts mehr geht.

Ja Epson:
http://www.heise.de/video/artikel/Der-Schrottzaehler-1507072.html
 
@Tschramme86: Das Programm ist von einem Russen und Epson ist richtig angepisst gewesen als man ihnen den "Totmannchip" bewiesen hatte! Weiß nicht mehr wieder der gute von damals hieß. Aber mal den Urspung aus anno Zopf:
http://www.ssclg.com/
 
@Roger_Tuff: Das Tool, was ich benutzt hatte, war von der offiziellen Epson USA-Homepage. Eine Zeit lang hat Epson also tatsächlich diesen Reset supported. Das andere Tool von dem Russen kenne ich auch, leider funktionierte das bei mir nicht. Das hat den Drucker nie erkannt.

Naja, hoffentlich findet da langfristig nochmal ein Umdenken der Hersteller statt. Wenn da ne Kosten-Nutzen-Rechnung hintersteht und der Hersteller sagt, dass Komponenten verbaut werden, die im Schnitt 2 Jahre halten, weil 85% der Kunden das Produkt eh nicht länger nutzen, dann ist das zwar ärgerlich für die "Langzeit-Nutzer", aber das würde ich dennoch verstehen und akzeptieren. Wenn der Hersteller aber schon durch Software nachhilft, dass das Produkt dann auch wirklich nicht mehr zu benutzen ist, dann ist das meiner Meinung nach absolut inakzeptabel.
 
@Reaper36: Ich habe vor 20 Jahren in der HTL schon über Sollbruchstellen gelernt, die nicht nur der Sicherheit dienen, sondern klar auch dem absichtlichen Versterben der Geräte. Warum da nun alle so erstaunt sind oder gar fragen ob es das wirklich gibt, erstaunt mich schon sehr. Jeder Ingenieur hat das an der Schule gelernt, ganz offen.
 
Bei nem uralten HP-Notebook durfte ich schon mal erleben, wie das Displaykabel am Scharnier fast ganz durchgerissen war, was noch dran war, sah ziemlich nach einer Sollbruchstelle aus. Hab ich so bei anderen Geräten noch nie gesehen.

Aber definitiv eine gute Sache mit der Kennzeichnung.
 
@TomW:
Kann ich für ein Acer TravelMate 7722 (Core2Duo) leider bestätigen. Hatte mit SSD noch einen guten Job gemacht. Ich konnte es sogar auf Windows 10 aktualisieren und auch aktivieren. Peu à peu brachen die Scharniere aus, so dass der Deckel mit dem Bildschirm abgestützt werden muss, wenn man den Laptop noch benutzen will. Zum Reparieren müsste man außer den Scharnieren auch den kompletten Deckel als Ersatzteil beschaffen. Die Arbeit zum Reparieren will ich gar nicht beziffern.
Auf Anfrage (PN) gerne verfügbar (Win10 Pro, HDD 160GB, RAM 4GB).
 
Liest sich ein wenig konfus vom Ansatz. *kopfkratz*

Natürlich planen Unternehmen nicht an der erwarteten Verbrauchsdauer. Da wären sie ja blöd. Nein, es wird so geplant, daß die Verbrauchsdauer sich an dem orientiert, was man als Unternehmen so auf den Markt wirft. Jedenfalls dann, wenn man die Möglichkeit dazu hat - Stichwort Marktführer.

Es ist auch ein bißchen... problematisch... zu erklären, daß keine stichhaltigen Beweise für Sollbruchstellen gefunden werden konnten, wenn die Existenz besagter Sollbruchstellen erst gar nicht untersucht wurde. Dies ohne versuchte Implikation, ob oder ob nicht solche Sollbruchstellen (in einem technischen Kontext) existieren oder nicht.

Andererseits wäre es ohne weiteres Möglich, dem Vorwurf "Sollbruch" bzw "geplante Obsoleszenz" aus dem Weg zu gehen, wenn man Materialien verwendet, die einfach nicht länger halten. Das ist dann nur zum Teil eine Kostenfrage: verwendet man das etwas preiswertere Material, wenn das Produkt dann doppelt so lange hält und der Käufer dann nur einmal statt zweimal kauft? Natürlich spielt da noch eine ganze Menge mehr mit rein, wie zB die Weiterentwicklung - für Smartphones macht "geplante Obsoleszenz" tatsächlich keinen Sinn, jedenfalls nicht im herkömmlichen Kontext; hier ist "geplante Obsoleszenz" eher in einem psychologischen Kontext zu verstehen ("was Du hast nen drei Jahre altes Handy, alter was bist du fürn..."). Wenn das zum Selbstläufer wird ist man als Industrie auch fein raus, *da* ist man dann "nie im Leben dran schuld gewesen" und so weiter und so fort.

Daß aber die Industrie ein Interesse daran hat, daß Produkte egal welcher Art eben NICHT ewig halten, das sollte auf der Hand liegen. Also insbesondere nicht nur Smartphones oder ähnliches, sondern auch Gebrauchsgegenstände, wo man vom Verstand her sagen würde "das kauf ich einmal und dann hab ich das bis an mein Lebensende". Wäre das anders, hätte genau jeder Haushalt zB einen Kühlschrank und eine Waschmaschine und die Hersteller hätten wegen faktisch sofort erschöpfter Nachfrage das Nachsehen. Und weil zB ein Kühlschrank auch nur kühlt, kann man auch nicht so besonders viel machen, um den Absatz zu fördern, also muß man sich halt überlegen, was man tut. War ja mit den kleinen gelben Heizkörpern-die-auch-Licht-abgeben nicht so viel anders.

Tatsache ist aber, und bleibt auch, daß - egal in welchen Kontext man das zu setzen versucht -- eine abzuschätzende Produktlebenszeit, entweder real oder nachgeholfen, für eine Gesellschaftsform wie den Kapitalismus systemkritisch ist. Kann ich nicht einschätzen, wie lange mein produziertes Produkt da draußen "hält", kann ich mich auch nicht darauf vorbereiten. Dann bin ich als Marktanbieter sozusagen zur Eintagsfliege verkommen.

-- In jedem Fall ist es aber sehr unwahrscheinlich, daß die Forderungen der guten Frau Gehör finden. Entweder wird gesagt "machen wir doch schon, das ist die Garantie/Gewährleistung/sonstwas-Zeit" oder aber gleich gar nix, denn jeder Hersteller möchte ja erklären, daß "sein Produkt" länger hält als "dein Produkt" und da wäre das problematisch, wenn am Ende rauskommt - also in Schriftform -- daß das eigentlich ganz anders aussehen soll (a) oder einem das Ganze auf die Füße fällt, weil das aufgedruckte Datum ähnlich des Mindestverbrauchsdatums in keiner Relation zum richtigen Leben steht (b).
 
@RalphS: Dein ausführlicher Kommentar bringt das Ganze sehr gut auf den Punkt. Danke! :)
 
Wie schön. Der Glaube an die ewige, aufwärts gerichtete Wachstumsspirale ist also nachwievor intakt. Und das das sich die Erde Untertan machen dürfen eine selbstverständliche Tätigkeit ist bzw. gewohnter Stützpfeiler dafür sein und bleiben darf.
Wie stark wohl Spenden, Zuwendungen und Forschungsaufträge an die beiden schrumpfen werden, weil sie sich erdreistet haben, diesen Auftrag des Bundesamts anzunehmen ? Könnte mir jedenfalls gut vorstellen, das da so einige Firmen nun mächtig stinkig sind, das da nun "Gefahr" droht bzw. aus den Ergebnissen erwachsen könnte..
 
Die Forscher fanden keine stichhaltigen Beweise, dass Hersteller gezielt Schwachstellen in ihren Produkten einbauen, die bei ihren Geräten nach einer bestimmen Lebensdauer zum Defekt führten

Na, da sind wieder einige Geldkoffer vergessen worden.

Das die Hersteller die geplante Oboleszenz herbeiführen, läßt sich schon allein bei Druckern anschaulich verdeutlichen.
Nach xxx Seiten ist Schluß. Grund: Sicherheitsfaktoren.

Es gibt zahlreiche "Dokus", findet man bei Youtube etc.

Es gibt da auch zahlreiche "Beweise" dafür. Inklusive des Glühlampenkartells

https://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell

Da wird der unnötig biligere Heizstab für die WaMa absichtilich verbaut.

Über Vorwerk gibts ne schöne Doku, wie man die Rollen und Kabelführungen absichtlich unnötig in neueren Modellen "verbessert" hat, daß sie schneller brechen.

Mein Kumpel ist Radio und Fernsehtechniker. Da sehe ich ab und zu die Elkos, die er bei den Samsungs auslötet. Da wird bei Samsung mit Zehntelcent pro Elko gerechnet.
Natürlich nicht, damit der TV schneller verreckt, sondern damit man ihn billiger machen kann.
Unter dem Aspekt gibt es natürlich keine geplante Obsoleszenz
 
@Candlebox: Gibt es auch bei den Senseo Maschinen. Philipps hat da auch die Elkos so dimensioniert, dass die Senseos nach einer bestimmten Zeit abrauchen. Der neue Elko kostet in der Bucht nen Euro.
 
Also bei den Druckern bis ca. 100€ könnt ihr mir erzählen was ihr wollt, da gibt es geplante Obsoleszenz. Gleiches bei Fernsehern der neuen Generation, egal welche Preisklasse. Gleiches auch bei Microwellen. Meine Eltern haben noch eine Microwelle von den 90ern im Einsatz, ich selbst musste in den letzten 7 Jahren zwei neue kaufen.

Die Frage ist eben, was "geplant" ist?
 
Wenn Unternehmen verdonnert werden, Altgeräte an der Haustür ihrer Kunden abzuholen, überlegen sie es sich vielleicht zweimal, schlechte Geräte auf den Markt zu bringen.
 
@Bobbie25: Ich wäre da eher für die Wohnungstür. Zwischen der und der Haustür könnten schließlich noch so einige Treppenstufen liegen ? *fg
 
@DerTigga: Und ein defekter Aufzug, bei einem schönen Hochhaus.
 
@schildie: *schmunzel* na klar weiß ich, wie du es meinst..aber der Schalk im Nacken juckt..: du meinst also, der Aufzug sollte "abgeholt" werden ? Immerhin ist er ja (ebenfalls) defekt.. ;-)
 
@DerTigga: Sry daneben geklickt, wollte eigtl +1 machen.
 
@Bobbie25: Da müsste man erst mal Gesetze ändern. Dein Herd und Kühlschrank usw. gehört ja der Stadt.

Schrottler machen sich ja mittlerweile Strafbar wenn sie das Zeug vor deinem Haus mitnehmen.
 
@Paradise: Könntest Du da mal das/die Gesetze benennen? Wäre mal interessant.
 
@Der_Gnom: Das kann ich dir jetzt auch nicht genau sagen. Ist nur so das Du dazu quasi verpflichtet bist deinen defekten Küchengräte der Stadt zu geben.
In wie weit das nun vor/von nem Gericht bestand hat/beschlossen ist??
 
Es ist aber nicht nur die geplante Lebensdauer von Geräten sondern auch die heutige Bauweise und die damit verbundene nicht Wartbarkeit. Wo Geräte geklipst, geklebt oder sonst wie verdongelt werden.

Als Beispiel habe ich gerade mein 6 Jahre altes Notebook vor mir stehen. Der CPU-Lüfter klackerte, also für 8€ einen neuen original Lüfter gekauft, Wartungsklappe auf, alter Lüfter raus und der neue rein. Dazu habe ich dann noch die Kühlrippen für CPU und GPU raus genommen und den Staub entfernt den man von außen mit einem Staubsauger durch die Schlitze nicht weg bekommt. Die alte Wärmeleitpaste wurde dann auch noch gegen neue getauscht, obwohl das noch nicht mal unbedingt nötig war.

Ich weiß nicht wie schlimm es heute im Notebookbereich bereits aussieht, aber ein Gerät wo solche einfachen Handgriffe nicht möglich sind oder der Akku gar fest verklebt ist, kommt bei mir für einen Kauf gar nicht erst in Frage. So eine Wegwerf-Elektronik können die Hersteller gerne behalten.
 
@chris899: Dann viel Spaß beim Kauf eines neuen Notebooks, wenn es deins tatsächlich mal danieder rafft.
 
@RebelSoldier: Hmm, so schlimm mittlerweile schon ? Ich habe es ja irgendwie schon befürchtet.
 
@chris899: ja, es ist wirklich schlimm. Ich bin auch so langsam auf der Suche nach einem Ersatz für meinen mittlerweile über 10 Jahre alten Laptop, soweit habe ich noch nichts gefunden, was mir zusagen wurde und auch erhältlich wäre. Mindestens 90% der aktuellen Laptops fallen bei mir schon alleine deshalb durch, weil sie keinen matten Bildschirm haben.
 
@Link: Geht mir ähnlich. Ich habe mich Anfang letzten Jahres ein wenig umgesehen, es dann aber auch wieder aufgegeben.
Wechselbarer Akku, Lüfter, Ram, Festplatte etc. über Wartungsklappen erreichbar, matter Bildschirm da bleibt schon mal nicht mehr viel. Und dann kommt man erst zur Hardwareaustattung, Anschlüsse, brauchbare Tastatur usw.
 
Einfach die Beweislastumkehr aus der Regelung für die Gewährleistung streichen.
Vielleicht auch kostenpflichtige Zusatzgarantien verbieten. Wieso sollte ein Gerät besser halten, wenn man 100+ Euro zusätzlich bezahlt?
 
Das wird noch spannend, dadurch dass Autos immer mehr Elektronik, Computer und Displays haben, werden auch hier die Sollbruchstellen immer zahlreicher. In fast jedem 20 Jahre alten Auto geht der Tacho noch und die meisten Radios tun es auch noch. Vielleicht sind 1-2 Zeilen im LCD Display kaputt.

Ein heutiges Auto hat überall Bildschirme und Elektronik, ich möchte wetten, von denen werden die meisten keine 15 Jahre alt. Mal von den ganzen Schaltern abgesehen. Das, was bei halb-alten Autos häufig kaputt ist, ist Elektronik. Elektrischer Fensterheber, Elektrische Außenspiegel, Rückfahrhilfe, ZV,... Das geht am ehesten kaputt. Und das ist noch vergleichsweise robuste Elektronik.

Ich möchte fast wetten, von der aktuellen Autogeneration wird es kaum noch einen Klassiker in 20 Jahren geben. Weil da nichts mehr geht und man nichts mehr bezahlbar in Stand setzen wird können. Das Auto wird so enden, wie unsere Smartphones und Fernseher. Ein absolutes Wegwerfprodukt, wo der Hersteller bestimmt, wann wir ein neues brauchen.
 
...und wird es neben den Zigarettenschachteln auch auf Mobiles und Tabletts auf der Rückseite stehen "Dieses Gerät fügt ihnen und ihrer Umwelt erheblichen Schaden zu" dabei ein Bild mit einem "Handyohr" oder ein "SMS-Daumen" - darunter dann das obligatorische "Best before 20XX" :-) (ironie off)
 
Viele, die schreien das Geräte von heute nicht mehr so lange halten, sollten sich aber auch mal die wahren Gründe ansehen.

Beispiel Küchengerät. Gab mal sogar eine schöne Doku dazu. Früher setze man in die Küchengeräte Zahnräder aus Metall ein. Nur könnte man so ein Küchengerät heute nicht mehr verkaufen, weil es mit diesen ziemlich laut war. Der Kunde von heute will alles schön leise. Also musste man auf Kunststoff ausweichen. Und diese Zahnräder verschleißen halt schneller.

Anderes Beispiel sind die Elektrogeräte selbst. Früher waren Elektrogeräte größer und langsamer. Heute muss alles klein, kleiner am kleinsten sein und immer schneller auf kleinsten Raum. Ist doch klar das hier die Wärme nicht mehr weg kann und so die Geräte schneller altern lässt.

Nennt sich ganz einfach Elektromigration.
 
@andi1983: man könnte auch mit metalzahnrädern leise maschinen bauen. meine mechanische uhr brüllt mich ja nicht an. die zahnräder sind nur aufwendiger zu konstruieren und zu bauen, von daher teurer. kunststoff ist ne billige und einfache lösung.
 
@LoD14: Naja hier herrschen aber schon ein wenig andere Drehzahlen als bei einer Uhr ;-)
 
@andi1983: ja, im prinzip stimmt das. Aber wenn ich mir die aktuellen Küchenmaschinen angucke: alles Plastikgetriebe mit gerader Verzahnung. Wenn ich sowas mit Metal starte, ist das natürlich lauter. Wenn ich aber schräg verzahne, dann wird es wieder leiser. Aber schräg verzahnte Getriebe sind einfach etwas teurer in der Herstellung. Also nimmt man Plastik gerade verzahnt und hat am Ende ein Lautstärke, die in etwa einem schrägverzahnten Stahlgetriebe entsprechen dürfte. Im Endpreis sind das vielleicht 3-4 Euro. Wenn überhaupt. Aber das schmälert den Gewinn und verlängert die Lebensdauer. Das will kein Hersteller.
 
@LoD14: Aber dann wäre der Preis zu hoch im heutigen Wettbewerb der Marktwirtschaft. Die Mehrzahl aller Kunden tendiert dazu ihre Produkte so günstig wie möglich zu erhalten.
Demnach liegt die geringe Qualität bei so vielen Produkten nicht nur bei der Herstellung selber, sondern unter anderem auch bei der Nachfrage der Kunden für so geringe Preise wie möglich.
 
Ich habe viele Konstrukteure im Bekanntenkreis und ein paar haben mir schon berichtet, sie bekämen teilweise den Auftrag vom Vorgesetzten dass ein Werkstück max. X Jahre lang halten darf ... o.O
 
@!Mani!: Oder vielleicht, nur x Jahre halten muss. Und genau das steht im Artikel.
 
Wird nicht kommen, weil weder politisch, noch wirtschaftlich gewollt. Ohne defekte keine Geräte kein Neukauf, ohne Neukauf kein Bedarf, ohne Bedarf keine Arbeitsplätze. Ist doch immer der gleiche Mist.
Viel mehr als ein "voraussichtliches Verfallsdatum" sollte man knallharte Strafen für Konzerne festlegen, bei denen die geplante Obsoleszenz nachgewiesen wird. Bei Firmen innerhalb Deutschlands mit Haftstrafen für Manager und Chefs, bei ausländischen Firmen schlichtweg ein Verkaufsverbot - und zwar für alle Produkte der Firma dann. Außerdem sollte man den Garantie UND Gewährleistungszeitraum auf 5-10 Jahre hochsetzen.

Es kann ja nicht sein, dass wir im All und auf Planeten bei denen absolut ungünstige Bedienungen herrschen die Geräte 10 Jahre und mehr funktionstüchtig bleiben, während hier einfachste Technik nach zwei Jahren streikt.

Aber hey: Umweltschutz ist auch nur ein Geschäftsmodell und das wird eben so betrieben wie es am wirtschaftlichsten ist. Geräte die lange halten sind alles andere als wirtschaftlich.
 
Mich würde mal interessieren, wie lange die Geräte auf der ISS schon fehlerfrei funktionieren. Ob die Drucker dort auch seltsame Fehlermeldungen von sich geben oder Bildschirme einfach schwarz bleiben und der Support vorschlägt die Geräte einzuschicken oder neue zu kaufen?
 
@Memfis: Im Gegensatz zu den Geräten, die du so im Supermarkt findest, würden dich die Geräte der ISS, die auch wirklich lange halten, ein halbes bzw. ganzes Vermögen kosten. Da du das nicht bezahlen kannst, kriegst du eben Ware die nicht so lange hält.

Und da der Großteil der Bevölkerung gefühlt alles umsonst haben will ist es auch kein Wunder, wenn die Geräte nach 3x angucken schon die ersten Beschädigungen aufweisen...
 
@RebelSoldier: Das ist Schwachsinn. Natürlich zahlen Weltraumorganisationen ein Vermögen, aber unterm Strich ist die Technik die Gleiche und schonmal gar nicht gibt es Sollbruchstellen oder künstlich erzeugte Fehlermeldungen, wie sie ja in diversen Tests bereits nachgewiesen wurden.

Das bekannteste Beispiel für künstlichen Verschleiß ist ja das Phoebuskartell (https://de.wikipedia.org/wiki/Phoebuskartell)
 
@Memfis: Nein, die Technik ist nicht die gleiche. Die Teile, die im Weltraum funktionieren sollen, müssen eine wesentlich höhere Strahlung widerstehen können. Außerdem müssen sie kälte- und hitzebeständiger sein als "normale" Technik.
 
@RebelSoldier: Naja, aber nicht das Zeugs, das die Jungs drinnen verwenden (Computer, Drucker etc.).
 
@Memfis: Die ISS nutzt noch teils 20 Jahre alte Laptops, die laufen bis heute. Da hat IBM seinerzeit mal ganze Arbeit geleistet!
 
Es wäre erschreckend, wie kurzlebig die Produkte plötzlich sind ... selbst die, die über Jahrzehnte halten würden, können nicht mehr verwendet werden.
Mal ein kleines Beispiel von Apple, weil mir deren Produktzyklen bekannt sind: ich tippe hier auf einem iBook G4 von 2004, welches top aussieht und wunderbar funktioniert. Doch ohne Sicherheits-Updates steht es schlecht um den ernsthaften Einsatz als Surfmaschine. Gleiches gilt für das 2006er MacBook (egal ob 32 oder 64 bit). Dieser Computer gehört noch lange nicht zum alten Eisen und rennt was das Zeug hält, kann jedoch nur noch mit Windows oder Linux aktuell gehalten werden. Zugegeben, diese Beispiele sind sehr plakativ, da diese genannten Geräte wirklich schon viele Jahre auf dem Buckel haben. Doch für gewöhnlich zahlt man bei Apple jede Menge Euros drauf, weil die Geräte bei Erscheinen auf dem neuesten Stand der Technik sind und lange mit künftig und zukünftig erscheinenden Gerätegenerationen mithalten können, doch von Apple durch den fehlenden Software-Support zum Alteisen gemacht werden. Im Gegensatz zum MacBook, ist dies beim iBook nicht wirklich tragisch, da der Power PC-Prozessor mit 1,2 GHz und die Auflösung von nur 1024x768 eine klare Absage an den professionellen Nutzer sind.
 
@Der_da: Auch dein 2006er MacBook wird leistungstechnisch gegen ein aktuelles MacBook abstinken.

Und was das lange supporten angeht: Ich hatte bis vor kurzem hier noch ein altes MacBook Air (Modell Mid 2009, ich glaub Ende 2009 oder Anfang 2010 gekauft) rumliegen. El Capitan wurde offiziell unterstützt. In Wahrheit ist das Ding seit ein paar OS X Versionen so dermaßen lahmarschig geworden, dass es quasi unbenutzbar war.

Die Hardware-Anforderungen steigen nun mal mit der Zeit. 2 GB RAM, 1,89 GHz C2D-CPU... mag sein dass alles noch funktioniert, aber praktikabel ist es nicht mehr heutzutage.
 
@RebelSoldier: Gegen das aktuelle MacBook mit dem Intel Core M mit nur 1,1 GHz stinkt es nicht wirklich ab. Was abstinkt, ist der Grafikprozessor im alten Gerät (Intel GMA950), dieser holt beim MacBook 2015 ordentlich was raus - diese brachial hohe Bildauflösung will ja schließlich bedient werden (immerhin 2304 x 1440 Pixel). Im Gegensatz zu Mac OS X kommt es unter Windows und Linux nicht so sehr auf eine gute Grafikkarte an. Alternative Browser, wie Firefox und Google Chrome, nutzen diese weniger (sowohl unter Windows/Linux als auch unter OS X). Natürlich, gegen ein MacBook Pro hatte es schon bei Erscheinen kaum eine Chance. Seinen Vorgänger, das PowerBook, hatte das MacBook dabei um Längen geschlagen - wie du sagtest, das neue Produkt ist besser.
Aber auch Apple's schlechte Unterstützung der einst so hoch gelobten Standards, wie z.B. OpenGL, ist legendär: so laufen zum Beispiel racer.nl und Second Life unter Linux wesentlich flüssiger als unter Mac OS X Lion(!), wobei ich unter Linux die Windows-Version mittels wine starte. Bei racer hab ich meinen Augen kaum trauen können: die gleiche Version für Windows unter Linux läuft 10x schneller. Jedoch erinnere ich mich auch, dass racer für OS X unter Tiger genauso gut lief wie jetzt unter Linux.
Doch nochmal zurück zum Thema: dadurch, dass die Taktzahlen und Nutzungsgewohnheiten sinken, sollten alte PCs weniger schnell obsolet werden. Nicht jeder PC soll heute mehr den Standard für Gamer-PCs erfüllen - nicht einmal für B-Titel, doch selbst schwachbrüstige, dafür energiesparende PCs (z.B. das aktuelle MacBook oder NetBooks) schlagen frühere Gamer-PC um längen.
 
"Die Forscher fanden keine stichhaltigen Beweise, dass..." hier liegt offensichtlich ein schwerer grammatikfehler vor...richtig sollte es wohl heißen:"die forscher wollten keine beweise finden; dass..."...denn wer auch nur mit ein bißchen restintelligenz gesegnet ist, kann ersteren satz kaum glauben...geplante Obsoleszenz bei verschiedenen produkten ist doch schon seit jahrzehnten bewiesen und ausreichend dokumentiert...ich hatte zb mal einen nicht billigen drucker, der nach einer gewissen Seitenanzahl meldete, daß der druckkopf def ist...das war nachgewiesenermaßen fest in die firmware einprogrammiert worden und konnte mit einer geheimen tastenkombi zurückgesetzt werden...letzteres erfuhr ich aber erst, als das gerät schon längst ersetzt war...der service hätte mehr gekostet als ein besseres neugerät...der hersteller ist seitdem bei mir auf der schwarzen liste...
 
Ich würde da einen ganz anderen Ansatz wählen: Nämlich die Unreparierbarkeit von Geräten verbieten.
Also z.B. ein Aufkleber: Nach Ablauf der garantiezeit ist eine Reparatur ein Totalschaden.
Und als erstes würde ich da Apple auf die Finger hauen. Verlötete RAMS, SSD, verklebte Displays, nicht statndardisierte Stecker und Anschlüsse etc.
Beispiel: habe jetzt ein MacBook Air bekommen, dass über 2000.- € gekostet hat. Da ist der RAM hinüber. Statt nun den RAM für ca. 180.-€ einfach auszutauschen, müsste das LogicBoard für knapp 800.-€ gewechselt werden. So etwas gehört verboten.
 
Wegwerf Gesellschaft. Die Leute sind selber schuld. Alle zwei Jahre ein neues Handy, in immer kleineren Zeitabständen einen PC zusammenbauen, ein neuer Kühlschrank weil er energiesparend ist und generell werden Flachbildschirme wegeschmissen, weil es 4K gibt. Klar, ist zwar schön, wenn man bessere Produkte hat, aber die Moral die sich hier in der Gesellschaft entwickelt ist sehr fraglich. Ich finde es traurig.
 
@BigDee: Dem Punkt mit dem PC würde ich widersprechen... Ich hab nochn Sandy Bridge drin und viele andere rüsten auch nicht mehr auf, weil die Leistung mittlerweile einfach ausreicht... man rüstet höchstens noch RAM oder HDD nach... evtl auch mal ne aktuellere GraKa...
 
@bLu3t0oth: die dann von deiner cpu gedrosselt wird..
 
@cs1005: unwahrscheinlich...
 
@cs1005: Angesichts der Tatsache, dass man einen Xeon X5650 von anfang 2010 problemlos auf ein Niveau übertakten kann, dass er leistungsmäßig einen i7-4770K überflügelt, würde ich nicht unbedingt behaupten, dass eine alte CPU zwangsläufig limitiert.
 
Och Leute... darf man fragen was ihr so als einmal-im-Jahr-ein-Bild-aufhängen-Hobbyschrauber, für eine Bohrmaschine im Keller habt? So einen Nervtöter (Sowohl die Nachbarn als man selber) vom Wühltisch für 30 Euro? Eine teurere Bosch mit richtigere Pneumatik? Oder eine Hilti?
Drucker? Ich will jetzt nicht sagen, das teurere Drucker immer besser sind oder langlebiger, aber bei Drucker 50€, Patronen 60€ braucht man sich glaube ich keine Gedanken über die Langlebigkeit machen (Und ich meine hiermit nicht, dass der Drucker billiger ist als die Patronen).
Es trifft also offensichtlich auch häufig "Geiz ist Geil" auf Obsoleszenz.
 
@Lastwebpage: Richtig. Mein erster Drucker ein HP 660C hat damals 500 DM gekostet. Dürfte um 1997 rum gewesen sein. Also fast 20 Jahre her. 500 DM waren damals aber deutlich mehr, als die umgerechnet ca 250€ heute. Trotzdem war der Drucker nach 5 Jahren schrott. Mein jetziger Drucker, ein Epson hat 75€ gekostet. Das ist aber ein Multifunktionsdrucker mit Scanner, Fax etc. Wie man für das Geld einen Drucker bauen kann, ist mir auch unbegreiflich.
 
Was man natürlich auch sehen muss: 1950 musste der Durchschnittsverdiener 1 1/2 Monate für eine Waschmaschine arbeiten, heute sind es nur noch 6 Tage. Jetzt kann man sich also alle 5 Jahre eine neue holen und kommt auch auf seine 35 Jahre Lebensdauer oder man kann sich auch für 1 1/2 Monatsgehälter eine Gewerbemaschine holen, die dann vermutlich auch 35 Jahre hält.
 
@eshloraque: Äpfel und Birnen...Damals waren auch die Herstellungskosten ganz andere... Heute wirds u.a. auch vom Lohnsklaven hergestellt und nicht vom deutschen Facharbeiter.
Naja wobei, Frau Merkel hat ja jetzt ganz viele neue "Facharbeiter" ins Land geholt, die sind sogar so fachspezifisch, dass sie nicht mal mehr lesen können müssen^^
 
@bLu3t0oth: Du wirst überrascht sein, wie viele Waschmaschinen heute noch in Deutschland hergestellt werden.
 
@FatEric: Unsere Innex schonmal nicht^^
Wobei gerade bei Autos, Waschmaschine Geschirrspülern und ähnliches es sogar heute noch reltiv günstig hier hergestellt werden kann auf Grund der Fertigungsanlagen, wo hingegen man zB Handy und Co lieber von 1000 Chinesen oder Jeans von Kinderhänden machen lässt.
 
@FatEric: Du wirst evtl. überrascht sein, dass 90% der Waschmaschinen von Bosch/Siemens aus Polen kommen. Werden nach Nauen geliefert, deutsche Blende drauf und "Made in Germany"-Aufkleber drauf und jetzt in die Auslieferungsläger (z.B. Berlin Moabit, Gaußstr.). Man hatte vor knapp 3 Jahren das Werk Berlin Spandau (Gartenfelder Str.) dicht gemacht und hunderte Fachkräfte entsorgt. Nur das Entwicklungszentrum hatte einen Umzug in einem Neubau am Wohlrabedamm. Soviel dazu, wie doch sooo viele Waschmaschinen in "Deutschland" produziert werden.
 
@eshloraque: Und damals waren Produkte auch über Jahre im Angebot. Heute wird praktisch im Jahresrhytmus das komplette Sortiment ausgetauscht. Neue Produkte bedeuten aber auch immer wieder neue mögliche Konstruktionsfehler, die erst im Laufe der Zeit gefunden werden.
 
@FatEric: neue Produkte bedeuten vor allem das Ende von Ersatzteilen für die alten Produkte ;)
 
bei iPhones MHD von 1 JAhr oder?
 
"Ihre Grafikkarte verbraucht zuviel Strom. Aus wirtschaftlichen Gründen wird die Leistung daher vorübergehend begrenzt"
 
Aha, lange Haltbarkeit ist also unwirtschaftlich. Aber wenn dann die Preise für seltene Rohstoffe durch die Decke gehen, weil die Wegwerfgesellschaft gar nicht anders kann, als alle Nas' lang Geräte zu ersetzen, DAS ist dann wirtschaftlich?
 
Diese Obsoleszenz kann man doch allerorts sehen.
Bekanntestes Beispiel sind die Glühlampen. Diese hielten anfangs 2.500 Stunden, bis ein Kartell beschloss, diese nur noch 1000 Stunden halten zu lassen und dieses großräumig als "Jetzt mit 1000 Stunden Laufzeit" zu bewerben. Jahrzehntelang kamen sie damit durch. Dass sogar Laufzeiten über 5000 Stunden möglich sind, zeigten Werke in der DDR.
Die ersten Feinstrumpfhosen waren quasi unkaputtbar, was den Produzenten nicht gefiel. Also stellten sie extra "Fachleute" dafür ein herauszufinden, wie man es anstellen könne, dass diese Strumpfhosen schneller kaputt gingen.
In Druckern und anderen Geräten werden in einem Zahnradwerk einzelne (oft nur ein) Zahnräder statt aus Metall aus Plastik eingebaut. Durch den dadurch entstehenden Abrieb versagen die Geräte nach einer bestimmten Zeit und müssen komplett ausgetauscht werden.
Die Walzen in Druckern, welche für den Transport des Papiers zuständig sind, werden in einem Material gefertigt, welches nach einer bestimmten Zeit zu glatt wird und dadurch Papierstau erzeugt.
Bei einer Stopfmaschine für Zigaretten, die ansonsten rein aus Metall besteht, wird ein tragendes Gewinde aus Plastik verbaut, welches nach knapp einem Jahr bricht, wodurch die restliche Mechanik verklemmt.
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