The Division: Gute PC-Version ist für Entwickler "Frage der Ehre"

Das Action-Rollenspiel The Division, das am 8. März erscheint, kommt für die beiden aktuellen Konsolen PlayStation 4 und Xbox One sowie für den PC. Die PC-Version des Ubisoft-Spiels soll allerdings kein liebloser Abklatsch der Konsolenfassung werden. Und das ist für die Macher nicht einmal eine Sache des Geldes, sondern ihrer Entwickler-Ehre.
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Ubisoft
Konsolenspiele sind nach wie vor der Bereich im Gaming, wo das das meiste Geld zu holen ist. Das gilt vor allem für Multiplattform-Titel der großen Publisher, denn auf dem PC gibt es immer wieder Spiele, die eine Nische finden und zum Massenphänomen werden - hier ist Minecraft sicherlich das bekannteste Beispiel.

Konsole > PC

Im Fall von AAA-Titeln kommt es aber leider immer wieder vor, dass in die PC-Version die wenigste Zeit investiert wird und sich viele als Gamer zweiter Klasse fühlen und das obwohl bzw. gerade weil der PC die eigentlich leistungsstärkste Plattform ist.


Beim demnächst erscheinenden Ubisoft-Spiel Tom Clancy's The Division versprechen die Entwickler hingegen keine Kompromisse in Sachen Qualität. Im Interview mit dem bekannten Gaming-Blog Rock, Paper, Shotgun sagte Creative Director Magnus Jansén, dass der PC "unglaublich wichtig für uns ist" und es genug Anreize gebe, eine gute PC-Version zu machen.

PC = Konsole

Das sei auch eine Sache der persönlichen Einstellung: Er selbst spiele so oft wie nur möglich am PC, weshalb eine gute PC-Version also auch durchaus in seinem privaten Interesse sei. Vor allem aber haben beide am Spiel beteiligten Studios, Massive und Red Storm, als PC-Entwickler begonnen, weshalb es eine "Frage der Ehre oder der Herkunft" sei, eine entsprechend hochwertige PC-Fassung anbieten zu können. Man würde sich "schämen", wenn diese nicht "richtig gut" gelänge, so Jansén.

Dazu kommt, dass Massive ein "sehr technisches Studio" sei, was sich in den Spielen widerspiegeln soll. Das liegt nicht nur an Massive selbst, sondern auch am Land, aus dem man kommt, meint Jansén: "Schweden ist ein sehr technisches Land, wir sind (bei Spielen) gut in Infrastruktur und Design, dazu kommt, dass viele unserer Leute ihre Wurzeln in der Demoszene haben."
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