Nintendo NX: Patentantrag deutet innovative Lösung für Leistung an
Zur nächsten Konsole des japanischen Herstellers Nintendo ist immer noch sehr wenig bis nichts bekannt. Das Unternehmen hüllt sich eisern in Schweigen, es gibt derzeit höchstens einige Spekulationen und Gerüchte. Nun ist ein Nintendo-Patentantrag aufgetaucht, das eine mögliche Besonderheit des Wii U-Nachfolgers andeutet.
Der Patentantrag mit der Nummer 20150343306, den man auf der Seite des United States Patent and Trademark Office finden kann, beschreibt eine Technologie, mit der man eine Konsole mit einem "zusätzlichen Computer-Gerät koppeln" kann und auf diese Weise mehr Geschwindigkeit und Leistung erhält.
Dabei wird vielleicht der eine oder andere mit Schaudern an das Expansion Pak für Nintendo 64 denken, das war eine RAM-Erweiterung, die man in die Konsole stecken konnte und die den Arbeitsspeicher um 4 Megabyte erhöhte. Vielmehr dürfte es sich nun um eine Art Cloud-Technologie handeln. Erwähnt wird eine "Remote-Lösung aus der Nutzer-Community".
Da die Erklärung im typischen Patent-Englisch verfasst ist, sind die Details zum jetzigen Zeitpunkt eher schwierig zu deuten. Es scheint sich hier aber um eine Technologie zu handeln, die sowohl Kabel-gebunden als auch kabellos möglich nutzbar sein könnte. GamesRadar meint, dass dieser Performance-Boost auch auf das System des Nachbars zugreifen könnte.
Dabei wird vielleicht der eine oder andere mit Schaudern an das Expansion Pak für Nintendo 64 denken, das war eine RAM-Erweiterung, die man in die Konsole stecken konnte und die den Arbeitsspeicher um 4 Megabyte erhöhte. Vielmehr dürfte es sich nun um eine Art Cloud-Technologie handeln. Erwähnt wird eine "Remote-Lösung aus der Nutzer-Community".
Da die Erklärung im typischen Patent-Englisch verfasst ist, sind die Details zum jetzigen Zeitpunkt eher schwierig zu deuten. Es scheint sich hier aber um eine Technologie zu handeln, die sowohl Kabel-gebunden als auch kabellos möglich nutzbar sein könnte. GamesRadar meint, dass dieser Performance-Boost auch auf das System des Nachbars zugreifen könnte.
Cloud-Unterstützung
Wahrscheinlicher ist es aber, dass das System in erster Linie über das Internet funktionieren soll. Ähnliches entwickelt derzeit auch Microsoft, die Redmonder wollen die Azure-Infrastruktur einsetzen, um auf diese Weise die Grafik der individuellen bzw. lokalen Konsole zu unterstützen. Bisher steht das aber noch am Anfang, in Crackdown 3 soll das erstmals auf breiter Basis durchgeführt werden, beim Actionspiel will man die Physik-Berechnungen in die Cloud auslagern und verspricht besonders beeindruckende Ergebnisse.Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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