DDoS-Attacken und Erpressungsversuch gegen die Fidor Bank

Hacker, fidor bank ag, fidor Bildquelle: Fidor
Erst vor wenigen Tagen konnte sich die Münchner Direktbank Fidor über eine Auszeichnung des Weltwirtschaftsforum (WEF) als "Global Growth Company" freuen, nun steht sie im Mittelpunkt eines Erpressungsversuchs von unbekannten Hackern - per DDoS-Attacken und Drohungen per Email.
Wie der Geschäftsführer Matthias Kröner heute über Facebook und Twitter bekannt gab, ist die Bank Ziel mehrerer DDoS-Attacken geworden und musste laut eigenen Angaben die Webseite kurzfristig offline nehmen. Damit verbunden waren große Einschränkungen für die Kunden der Bank, die seit gestern Abend nicht nur keinen Online-Zugriff auf ihre Konten hatten, sondern auch nicht mit EC- oder Kreditkarten der Fidor bezahlen konnten. Aktuell sollen alle Dienste wieder hergestellt sein und alles seinen normalen Gang gehen. Kundendaten sollen zu keiner Zeit kompromittiert worden sein.



Wer ist Schuld an der Downtime?

In dem Statement erklärte Körner was geschehen ist. Die Bank hat die Polizei eingeschaltet. Ob die Downtime und die Einschränkungen allerdings von den Erpressern oder von der Bank selbst ausgelöst wurden, wird damit noch nicht geklärt:

"Seit Freitag, 24.10.2014, ca. 18.30 Uhr ist die Fidor Bank Ziel mehrerer DDoS-Attacken in Verbindung mit einem Erpressungsversuch. Hier das 2. Schreiben, das uns heute Vormittag erreichte:

"Secure-Mail User < LosCaballeros@secure-mail.biz > Hallo, wie sie hoffentlich festgestellt haben, haben wir ihre Webseite für 5 Stunden offline genommen. Wir geben ihnen Zeit bis zum 25.10.2014 13:00Uhr sich bei uns zu melden zwecks Zahlngsvereinbarung. Sollten sie sich nicht melden, sehen wir uns gezwungen, ihre Webseite für längere Zeit offline zu nehmen. Der erste Angriff war nur normaler Syn Flood mit 2% unserer Ressourcen sollten sie sich weigern erhöhen wir unsere Ressourcen gerne. MfG"

Dies ist natürlich ein krimineller Vorgang, der von uns noch gestern Abend bei der Münchner Polizei zur Anzeige gebracht wurde und nach Ersteinschätzung der Ermittlungsbehörden mehrere Straftats-Bestandteile beinhaltet. Gemeinsam mit unseren Partnern analysieren wir seit gestern Abend die Situation und führen passende Verteidigungsmaßnahmen durch. All dies führt zu einem temporären Abschalten unserer Webseite, was stellenweise auch zur Nichtverfügbarkeit der Karte führen kann. Dies bedauern wir außerordentlich!!

Verständlicherweise können wir die Details unserer Verteidigungsmaßnahmen nicht öffentlich darlegen. Wichtig ist uns jedoch mitzuteilen, dass Ihre Daten zu keinem Zeitpunkt in Gefahr waren. Auch werden wir alles unternehmen, um die Unannehmlichkeiten so gering als möglich zu halten. Eine Erpressungssituation wie diese ist in Sachen Kommunikation alles andere als "einfach so" zu handhaben. Wir haben uns nun zur Offenheit entschieden und werden Sie zur weiteren Entwicklung auf dem Laufenden halten. M. Kröner - CEO Fidor Bank"


Die Fidor Bank ist mit ihrem Cyberwallet und den zahlreichen "Web 2.0-Anbindungen" wie die Fidor-Online-Community, Crowdfunding, social Trading und Peer-2-Peer Krediten eine moderne Direktbank mit Sitz in München. Hacker, fidor bank ag, fidor Hacker, fidor bank ag, fidor Fidor
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