Festnetz: Telekom droht VoIP-Verweigerern mit Kündigung
Die Deutsche Telekom übt mittlerweile mehr Druck auf ihre Kunden aus, um diese zum Umstieg auf einen VoIP-Festnetzanschluss zu bewegen. In aktuellen Schreiben wird Nutzern, die ihre bisherigen Leitungen behalten wollen, auch mit Kündigung des Vertragsverhältnisses gedroht.
Über diese Entwicklung informierte aktuell die Verbraucherzentrale Sachsen. Die Angeschriebenen werden dabei gebeten, sich für einen der neuen Tarife zu entscheiden. Andernfalls, so hieß es müsse die Telekom in absehbarer Zeit den Anschluss kündigen. Dabei wird allerdings nicht näher darauf eingegangen, warum die Umstellung vollzogen werden soll.
Auf die Verbraucher hingegen dürften neuartige Probleme zukommen, so sieht es die Verbraucherzentrale. Die Möglichkeit zu telefonieren hängt nun nämlich davon ab, dass die Internet-Anbindung auch wirklich funktioniert. Dass es hier Probleme geben kann, zeigen die großflächigen Ausfälle, mit denen die Telekom in der letzten Zeit zu kämpfen hatte. "So wie jedem Nutzer kurzfristige Ausfälle des Internets vertraut sein dürften, muss man mit derartigen Störungen dann auch bei einem IP-basierten Telefonanschluss rechnen", erklärte Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.
Hinzu kommt, dass auch in kleineren Details einiges nicht so funktioniert, wie zuvor. So werden beispielsweise verschiedene Eigenheiten des Telefonnetzes nur simuliert. Wenn der Nutzer an seinem IP-Telefon etwa ein Freizeichen hört, bedeutet dies noch lange nicht, dass der Weg nach draußen tatsächlich funktioniert. Außerdem ist der Verbindungsaufbau meist langsamer als bei einem analogen Anschluss oder bei ISDN.
Vorteile liegen bei der Telekom
Dies ist im Grunde auch nicht verwunderlich, da die Vorteile vor allem auf Seiten der Telekom liegen. Diese muss dann nicht mehr separate Technik für analoge oder digitale Telefonanschlüsse pflegen, sondern nur noch ihre Internet-Infrastruktur.Auf die Verbraucher hingegen dürften neuartige Probleme zukommen, so sieht es die Verbraucherzentrale. Die Möglichkeit zu telefonieren hängt nun nämlich davon ab, dass die Internet-Anbindung auch wirklich funktioniert. Dass es hier Probleme geben kann, zeigen die großflächigen Ausfälle, mit denen die Telekom in der letzten Zeit zu kämpfen hatte. "So wie jedem Nutzer kurzfristige Ausfälle des Internets vertraut sein dürften, muss man mit derartigen Störungen dann auch bei einem IP-basierten Telefonanschluss rechnen", erklärte Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.
Hinzu kommt, dass auch in kleineren Details einiges nicht so funktioniert, wie zuvor. So werden beispielsweise verschiedene Eigenheiten des Telefonnetzes nur simuliert. Wenn der Nutzer an seinem IP-Telefon etwa ein Freizeichen hört, bedeutet dies noch lange nicht, dass der Weg nach draußen tatsächlich funktioniert. Außerdem ist der Verbindungsaufbau meist langsamer als bei einem analogen Anschluss oder bei ISDN.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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