Microsoft verzichtet ab sofort auf Gebühr für Dev-Center-Accounts

Windows 8, App Store, Windows Store Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat im Zuge einiger Neuerungen für das Windows Dev-Center die Jahres-Gebühren abgeschafft. Der Zugriff auf das Dev-Center wird ab sofort damit auf Lebenszeit kostenlos, teilt Microsoft mit, es ist nur noch einmalig eine Gebühr bei der Registrierung fällig.
Die Höhe richtet sich dabei nach der Art des Accounts: Unternehmer zahlen 99 US-Dollar, Einzelentwickler brauchen nur 19 US-Dollar zu berappen. Bisher war es so, dass Entwickler, die nicht jährlich ihre Mitgliedschaft mit der Zahlung der Gebühr verlängerten, nach Jahresfrist auch keine Apps mehr in den Stores anbieten konnten. Solche Restriktionen entfallen nun. Microsoft geht damit den Weg von Google - dort gibt es auch nur eine einmalige Anmeldegebühr von derzeit 25 US-Dollar.

600.000 registrierte Entwickler

Im Vergleich mit den anderen großen App-Anbietern ist nun nur noch Apple dabei, ihre Entwickler per Jahresgebühr zur Kasse zu bitten. Microsoft kommt mit der Änderung genau zur richtigen Zeit, denn man kämpft in Redmond um weitere Apps und App-Entwickler, die sich verstärkt auch für Windows Phone einsetzen.

Todd Brix erläuterte den Schritt im Dev-Blog und freute sich bekannt zu geben, dass nun die über 600.000 registrierten Entwickler künftig keine Jahresgebühr mehr zu zahlen brauchen. Damit sei es nun eine gute Zeit für Frischlinge, sich einen Account zu holen und im Windows Dev Center durchzustarten, so Brix. Microsoft Dev Center Die Änderungen für das Windows Dev Center gehen aber sehr viel weiter. Die Entwicklerkonten sind ab sofort in drei Schritte eingeteilt: Explorer, Expert und Master. Die Einstufungen erlauben den Entwicklern einen unterschiedlichen Zugriff auf Entwickler-Ressourcen und Tools. Microsoft Dev Center

Promotion

Microsoft erlaubt mit neuen Tools den Entwicklern jetzt weitreichende Marketingaktionen zu gestalten. Die Nutzer werden sich über eine erweiterte Preisstrategie freuen können, die auch individuelle Preisnachlässe erlauben. Für die Entwickler sollen zudem die In-App-Werbemöglichkeiten verbessert worden sein, dazu soll die Bezahlung der Ads schneller ausgezahlt werden. Mehr zu den Neuerungen findet man auf DevCenterBenefits.com.

Inwieweit nun durch das Entfallen der Jahresgebühr die Qualität zu leiden hat, wird bereits diskutiert. Sicherlich ist es für die wenigsten Entwickler eine echte Hürde, Geld für den Zugriff auf die Stores zu zahlen, doch andererseits könnte damit auch der Einstieg gelockert und viele Freizeit-Programmierer angelockt werden. Dafür werden die neuen Einstufungen in Explorer, Expert und Master zumindest einige Einschränkungen bieten. Windows 8, App Store, Windows Store Windows 8, App Store, Windows Store Microsoft
Mehr zum Thema: Microsoft Store & Apps
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