Asus & Microsoft: In jedem Land sofort lokales Internet dank eSIM

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Beim Computerkonzern Asus werden auf der diesjährigen Elektronikmesse Computex auch jene Nutzer fündig, deren Leben sich in immer neuen Ländern abspielt. Diese bekommen mit der neuesten Ausgabe des Transformer Mini ein 2-in-1 in die Hand, mit dem es nach und nach zu einem immer trivialeren Problem werden soll, an jedem beliebigen Fleck der Welt einen Internet-Zugang zu bekommen.

Das gilt zumindest, wenn in der jeweiligen Region das Mobilfunknetz ausgebaut ist - und es gibt erstaunlich wenige Gegenden, wo dies nicht der Fall ist. Bisher musste man entweder horrende Roaming-Gebühren in Kauf nehmen oder erst einmal nach einem Shop suchen, der einem eine Prepaid-Karte eines lokalen Netzbetreibers verkaufte. Beides ist durch das neue Asus-Gerät und Microsoft nicht mehr notwendig.

Denn Asus integrierte eine eSIM in das kleine Notebook. Dabei handelt es sich um eine fest verbaute SIM-Karte, die jederzeit passend für einen lokalen Anbieter umprogrammiert werden kann. Dadurch ist es nicht mehr nötig, die SIM zu tauschen, sondern kann den gesamten Prozess per Software abwickeln.
Asus: Transformer Mini mit eSIM Asus: Transformer Mini mit eSIM Asus: Transformer Mini mit eSIM
In der Praxis wird dies hier nun so aussehen, dass in den drahtlosen Netzwerkverbindungen auch Links zu den erreichbaren Mobilfunk-Infrastrukturen zu finden sind. Wählt man eine von diesen aus, führt das System automatisch an die passende Stelle im Windows Store, an der man einen Tarif oder Prepaid-Datenvolumen für den jeweiligen Mobilfunker erwerben kann. Nach erfolgreichem Kauf wird die eSIM auf das jeweilige Netz eingestellt und bietet eine Netzanbindung.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der jeweilige Mobilfunkanbieter die eSIM-Technologie unterstützt und bereits mit Microsoft als Vertriebspartner zusammenarbeitet. Angesichts dessen, dass nun erste Notebooks auf den Markt kommen, die auf das Verfahren setzen, kann man davon ausgehen, dass bei Microsoft schon bald eine größere Bandbreite an Netzbetreibern im Store vertreten sein wird.

Ein weiteres neues Feature des Asus-Gerätes ist eine Anmeldung per Smartphone. Die beiden Systeme sind dann so miteinander verknüpft, dass das 2-in-1 nicht nur das Smartphone an sich, sondern dessen Fingerprint-Sensor zur Authentifizierung des Anwenders verwendet.

Computex 2017 Alles Neue direkt aus Taipeh
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Das ist doch die SIM, wofür Apple seinerzeit oft kritisiert worden ist. 0.o

Ich würde es begrüßen, dass diese Plasteschnipsel langsam der Vergangenheit angehören.
 
@wingrill9: kommt einigen Berufsgruppen sicher nicht entgegen^^
 
@wingrill9: Kritisiert von den Anbietern.
 
Wenn es bei solchen Geräten mal einen RJ45 Netzwerkanschluss gäbe, würde ich damit vernünftig beim Kunden arbeiten können und es sofort kaufen... Aber so bringt es mir leider nichts... schade.
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