Benchmarks: Core M steckt Snapdragon 800 & Tegra K1 in die Tasche

Intel, Broadwell, Core M Bildquelle: Intel
Der Chiphersteller Intel will es mit seinen neuen Core M-Prozessoren einmal mehr allen zeigen und vor allem auch im Mobile-Bereich endlich einen ordentlichen Schritt vorankommen. Und die neue CPU hat durchaus das Zeug dazu, die Konkurrenz in den Schatten zu stellen.
Zumindest deuten das erste Benchmark-Tests an, die von der HotHardware-Redaktion durchgeführt werden konnten. Hier zeigte der Intel-Prozessor ziemlich starke Werte. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass noch keine endgültigen Vergleiche mit anderen Chips möglich sind, da man die Tests nur auf Ausstellungs-Geräten auf der Entwicklerkonferenz Intel Developer Forum (IDF), die derzeit in San Francisco stattfindet, durchführen konnte. Umfassende Benchmarks wird es erst geben, wenn die ersten Systeme tatsächlich im Labor unter die Lupe genommen werden können.

Test auf Llama Mountain

Bei dem getesteten System handelte es sich auch noch nicht um ein Gerät, das so in den Handel kommen wird. Intel hatte hier zu Demonstrations-Zwecken einen Core M 5Y70 mit Broadwell-Architektur in eine modifizierte Version der Llama Mountain-Referenzplattform eingebaut. Diese stellte sich vor Ort als 12,5 Zoll großes Windows-Tablet dar.

Bei Testläufen mit Cinebench R11.5 und einem OpenGL-Test zeigten sich den Angaben zufolge Werte, die signifikant höher lagen, als bei Systemen, die mit Atom-Prozessoren oder den Beema- und Mullins-Chips von AMD ausgestattet waren. Im SunSpider-Benchmark auf einem Internet Explorer unter Windows 8.1 wurden 142,8 Punkte erreicht, was ebenfalls signifikant besser ist, als alles, was man bisher von anderen Ultramobile-Plattformen zu sehen bekam, hieß es.

Und auch der Test mit 3DMark IceStorm Unlimited zeigte mit 50.985 Punkten ein solches Ergebnis. Hier wurden ebenfalls alle Benchmarks in den Schatten gestellt, die die Tester in der Vergangenheit mit Prozessoren von Intel, AMD und ARM auf einem Tablet durchgeführt haben. Die anwesenden Intel-Mitarbeiter wiesen darauf hin, dass sie bei eigenen Versuchen mit dem Core M doppelt so gute Ergebnisse erzielten, wie bei einem Qualcomm Snapdragon 800. Und auch den Tegra K1 von Nvidia konnte der neue Core M hinter sich lassen: Statt der rund 31.000 Punkte brachte es der Intel-Prozessor hier auf fast 51.000 Punkte.

Die Vergleiche mit anderen Mobile-Plattformen sind durchaus sinnvoll, da der Core M darauf ausgelegt ist, trotz hoher Leistung ohne Lüfter auszukommen. Intel will den Chip allerdings nicht nur in Tablets eingesetzt sehen, sondern auch in Notebooks und Desktop-PCs, was die Entwickler vor die Herausforderung stellte, sowohl Performance als auch Energieeffizienz zusammen auf ein möglichst hohes Niveau zu bringen. Intel, Broadwell, Core M Intel, Broadwell, Core M Intel
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