Smartphone & Co. krempeln den Medienmarkt gründlich um

Smartphone, Samsung, Video, Parade Bildquelle: Mr. T in DC / Flickr
Die Zeiten, in denen verschiedene Inhalte ihren festen Platz im Haushalt hatten, sind inzwischen weitgehend vorbei. Die Vernetzung von immer mehr elektronischen Systemen macht die unterschiedlichen Medienformate universell auf Rechnern, Smartphones, Tablets und Smart-TVs verfügbar.
Laut einer Untersuchung des IT-Branchenverbandes BITKOM, die heute anlässlich der Fachmesse IFA veröffentlicht wurde, werden hierzulande im laufenden Jahr voraussichtlich 47 Millionen Geräte verkauft, hinter deren Display eine Netzanbindung steckt. "Verbraucher wollen ihre Musiktitel, Videos und Fotos auf allen Geräten unkompliziert abrufen und teilen", so BITKOM-Experte Timm Hoffmann. "Die Internetfähigkeit der Geräte ist mittlerweile ein entscheidendes Kaufkriterium in der Unterhaltungselektronik."

Dies zeigt sich in erster Linie im Boom bei den mobilen Geräten. Fast sechs von zehn Deutschen (58 Prozent) verfügen heute bereits über ein Smartphone, das immer mehr die Funktion des Universalgerätes für den Alltag einnimmt. Mehr als jeder Dritte (34 Prozent) nutzt außerdem ein Tablet.

Smartphone steht im Mittelpunkt

Das Smartphone ist heute bereits die beliebteste Gaming-Plattform - mehr als drei Viertel der Spieler (78 Prozent) nutzen es dafür. Ähnlich sieht es im Bereich der E-Book-Lesegeräte aus. Insgesamt lesen sechs von zehn E-Book-Nutzern (60 Prozent) auf ihrem Smartphone und machen es damit zum meistgenutzten Gerät für die digitalen Ausgaben von Büchern. Den höchsten Stellenwert haben Smartphones allerdings bei der Fotografie: Es gibt quasi keinen Besitzer eines solchen Gerätes, der damit noch keine Bildaufnahmen gemacht hätte.

Mit der steigenden Verbreitung von internetfähigen Geräten verändert sich auch der Medienkonsum der Verbraucher. "Dabei spielt die persönliche Musik- oder DVD-Sammlung für viele Konsumenten eine immer geringere Rolle, der Besitz von Inhalten nimmt mehr und mehr ab", weiß Klaus Böhm vom Beratungshaus Deloitte zu berichten. Stattdessen ist die stetige Verfügbarkeit riesiger Musik- und Video-Kataloge per Stream der Renner bei den Verbrauchern. Smartphone, Samsung, Video, Parade Smartphone, Samsung, Video, Parade Mr. T in DC / Flickr
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