EFF-Datenschutz-Report:
Amazon und Snapchat tun am wenigsten
Die Cyber-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) veröffentlicht alljährlich einen Report, der der Frage nachgeht, welche Unternehmen ihren Kunden am besten den "Rücken freihalten": Microsoft, Apple, Google und Facebook konnten dabei die Höchstpunktezahl erreichen.
Die EFF, die seit bereits 1990 für die Rechte von Internet-Nutzern kämpft, beobachtet nicht erst seit der jüngsten NSA-Affäre die Überwachungsaktivitäten sowie die Abwehrmaßnahmen der IT-Konzerne. 2011 fragte man sich erstmals in einer Untersuchung, wer den Nutzern am besten "den Rücken freihält", sprich sie vor illegalen Zugriffen schützt und für sie kämpft.
Die inzwischen von vier auf sechs Kategorien erweiterte Liste wurde nun von der EFF in der Version für das Jahr 2014 veröffentlicht: Als Kriterien werden u. a. die Notwendigkeit einer richterlichen Anordnung, die Veröffentlichung eines Transparenz-Reports sowie rechtliche und politische Aktivitäten für mehr Nutzer-Privatsphäre genannt.
Am anderen Ende der Wertung steht der Instant Messenger Snapchat (ein Stern für die "Veröffentlichung von Rechtsrichtlinien"), was aber nach den zahlreichen Negativschlagzeilen der letzten Wochen kaum jemanden überraschen dürfte.
Dahinter kommt aber auch schon Amazon, der Online-Versandhändler bekam gerade einmal zwei Sterne, was nur noch dem Telekommunikationsunternehmen AT&T "gelang." Im hinteren Mittelfeld, also mit drei Sternen, landeten Adobe, Comcast, Foursquare und MySpace.
Die inzwischen von vier auf sechs Kategorien erweiterte Liste wurde nun von der EFF in der Version für das Jahr 2014 veröffentlicht: Als Kriterien werden u. a. die Notwendigkeit einer richterlichen Anordnung, die Veröffentlichung eines Transparenz-Reports sowie rechtliche und politische Aktivitäten für mehr Nutzer-Privatsphäre genannt.
Sechs Sterne sind inzwischen keine Ausnahme
Sechs von sechs Punkten sind (inzwischen) keine Seltenheit, aber auch nicht die Regel. Zumindest können sich einige der ganz Großen nun über die volle Anzahl an Sternen freuen, dazu zählen Apple, Dropbox, Facebook, Google, Microsoft, Twitter und Yahoo.Am anderen Ende der Wertung steht der Instant Messenger Snapchat (ein Stern für die "Veröffentlichung von Rechtsrichtlinien"), was aber nach den zahlreichen Negativschlagzeilen der letzten Wochen kaum jemanden überraschen dürfte.
Dahinter kommt aber auch schon Amazon, der Online-Versandhändler bekam gerade einmal zwei Sterne, was nur noch dem Telekommunikationsunternehmen AT&T "gelang." Im hinteren Mittelfeld, also mit drei Sternen, landeten Adobe, Comcast, Foursquare und MySpace.
Apple und Yahoo machen größte Fortschritte
Nach Angaben der EFF haben Apple und Yahoo die größten Fortschritte erzielt, schließlich wurden die beiden Unternehmen vor einem Jahr noch mit gerade einem Stern abgestraft. Eine positive Entwicklung wurde aber fast allen Firmen bescheinigt, da vor einem Jahr mit Ausnahme von Twitter und dem ISP Sonic.net keiner auf die volle Punktezahl gekommen war. Infografik: EFF-Report 2014: Who Has Your Back?
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