Google Glass womöglich erst "in Jahren" in Europa
Die Augmented-Reality-Brille Google Glass ist zwar auch in den USA noch nicht frei verfügbar, offenbar steht uns Europäern aber eine Wartezeit von mehreren Jahren(!) bevor. Grund sind Privatsphäre-Bedenken, es gibt aber wohl auch ein signifikantes technisches Problem.
Wie das Blog Marketing Land berichtet, könnte Europa womöglich noch mehrere Jahre auf Google Glass warten. Unter Berufung auf einen Bericht des Wall Street Journal (WSJ) heißt es, dass Google derzeit in Brüssel Lobby-Arbeit betreibt und deshalb mit EU-Politikern und Journalisten am Anfang der Woche ein Treffen hatte, um ihnen die "Cyberbrille" vorzuführen.
Das WSJ beginnt seinen Bericht auch gleich mit den Worten: "Google Glass ist noch Jahre davon entfernt, auf dem europäischen Markt gestartet zu werden" und schreibt weiter, dass das kalifornische Unternehmen aber dennoch schon jetzt mit einer "Charme-Offensive" begonnen habe. Ähnliches berichtet auch das Nachrichtenportal EurActiv, auch dort ist von "Jahren" die Rede.
Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass europäische Staaten im Vergleich zu den USA traditionell größere Bedenken im Zusammenhang mit Privatsphäre und Datenschutz haben. Laut Marketing Land seien diese im Fall von Glass vielfach zwar übertrieben, Google bleibe aber dennoch nichts anderes übrig, als sich darum kümmern. Ein weiter Grund für die kolportiere Verzögerung ist es, dass die EU-Staaten keine einheitlichen Datenschutz-Standards hätten, weshalb Google hier nur vergleichsweise langsam vorankommt.
Das WSJ berichtet allerdings auch, dass auch Google-interne technische Probleme eine große Rolle spielten: Denn Google Glass wird bekanntlich per Spracheingabe bedient. Die aktuelle Software sei aber für amerikanisches Englisch ausgelegt und soll noch offenbar recht große Schwierigkeiten haben, mit fremden Akzenten umzugehen (anscheinend auch mit britischem Englisch). Google kommentierte die Sache nur ausweichend und ließ ausrichten, dass es noch zu früh sei,
Das WSJ beginnt seinen Bericht auch gleich mit den Worten: "Google Glass ist noch Jahre davon entfernt, auf dem europäischen Markt gestartet zu werden" und schreibt weiter, dass das kalifornische Unternehmen aber dennoch schon jetzt mit einer "Charme-Offensive" begonnen habe. Ähnliches berichtet auch das Nachrichtenportal EurActiv, auch dort ist von "Jahren" die Rede.
Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass europäische Staaten im Vergleich zu den USA traditionell größere Bedenken im Zusammenhang mit Privatsphäre und Datenschutz haben. Laut Marketing Land seien diese im Fall von Glass vielfach zwar übertrieben, Google bleibe aber dennoch nichts anderes übrig, als sich darum kümmern. Ein weiter Grund für die kolportiere Verzögerung ist es, dass die EU-Staaten keine einheitlichen Datenschutz-Standards hätten, weshalb Google hier nur vergleichsweise langsam vorankommt.
Das WSJ berichtet allerdings auch, dass auch Google-interne technische Probleme eine große Rolle spielten: Denn Google Glass wird bekanntlich per Spracheingabe bedient. Die aktuelle Software sei aber für amerikanisches Englisch ausgelegt und soll noch offenbar recht große Schwierigkeiten haben, mit fremden Akzenten umzugehen (anscheinend auch mit britischem Englisch). Google kommentierte die Sache nur ausweichend und ließ ausrichten, dass es noch zu früh sei,
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