NSA-Skandal: US-Firmen drohen Milliardenverluste
Der aktuelle Überwachungsskandal ist für die Internet-Unternehmen in den USA nicht nur eine unangenehme Sache, sondern auch ein handfestes wirtschaftliches Problem - denn es drohen Milliarden-Verluste.
Laut einer Studie der Information Technology & Innovation Foundation (ITIF) könnten den US-Unternehmen binnen der kommenden drei Jahre 21,5 Milliarden bis 35 Milliarden Dollar Umsatz durch die Lappen gehen, weil vor allem im Cloud-Bereich potenzielle Auftraggeber lieber darauf verzichten, einen Anbieter aus den USA zu nutzen.
In einer Umfrage hätten 56 Prozent der ausländischen Unternehmen, die aktuell die Dienste von US-Firmen in Anspruch nehmen, erklärt, dass sie sich unter den heutigen Umständen wohl eher für einen Dienstleister entschieden hätten, der seinen Sitz nicht in den USA hat und auch dort keine Datenzentren unterhält.
Auch 36 Prozent der Befragten US-Unternehmen in dem Bereich haben in den letzten Wochen bereits die Erfahrung gemacht, dass es schwieriger geworden ist, Kunden aus dem Ausland zu gewinnen. Wie die ITIF ausführte, sind die aktuellen Zahlen zwar noch nicht völlig belastbar, allerdings gehe man hier von der durchaus realistischen Annahme aus, dass die US-Anbieter 10 bis 20 Prozent ihres Marktanteils im Cloud-Geschäft außerhalb der USA einbüßen.
Umsatz unter PRISM
Vor allem in Europa hat sich in den letzten Wochen die Abneigung gegenüber US-Anbietern klar verstärkt und die hier ansässigen Konkurrenten versuchen natürlich auch, mit ihren vermeintlichen Vorzügen zu werben. Tatsächlich sind die Befugnisse der Geheimdienste und anderer Behörden in Europa längst nicht so weitgehend, wie jene, die der Patriot Act in den USA den Sicherheitsorganisationen gewährt.
Tatsächlich bedeutet dies aber kaum einen besseren Schutz vor dem Ausspähen von Informationen. Denn auch die europäischen Geheimdienste unterhalten ihre jeweiligen Überwachungsprogramme, in deren teils sehr fragliche Methoden zum Einsatz kommen.
(Grafik: Statista)
In einer Umfrage hätten 56 Prozent der ausländischen Unternehmen, die aktuell die Dienste von US-Firmen in Anspruch nehmen, erklärt, dass sie sich unter den heutigen Umständen wohl eher für einen Dienstleister entschieden hätten, der seinen Sitz nicht in den USA hat und auch dort keine Datenzentren unterhält.
Auch 36 Prozent der Befragten US-Unternehmen in dem Bereich haben in den letzten Wochen bereits die Erfahrung gemacht, dass es schwieriger geworden ist, Kunden aus dem Ausland zu gewinnen. Wie die ITIF ausführte, sind die aktuellen Zahlen zwar noch nicht völlig belastbar, allerdings gehe man hier von der durchaus realistischen Annahme aus, dass die US-Anbieter 10 bis 20 Prozent ihres Marktanteils im Cloud-Geschäft außerhalb der USA einbüßen.
Umsatz unter PRISM
Vor allem in Europa hat sich in den letzten Wochen die Abneigung gegenüber US-Anbietern klar verstärkt und die hier ansässigen Konkurrenten versuchen natürlich auch, mit ihren vermeintlichen Vorzügen zu werben. Tatsächlich sind die Befugnisse der Geheimdienste und anderer Behörden in Europa längst nicht so weitgehend, wie jene, die der Patriot Act in den USA den Sicherheitsorganisationen gewährt.
Tatsächlich bedeutet dies aber kaum einen besseren Schutz vor dem Ausspähen von Informationen. Denn auch die europäischen Geheimdienste unterhalten ihre jeweiligen Überwachungsprogramme, in deren teils sehr fragliche Methoden zum Einsatz kommen.
(Grafik: Statista)
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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