Täglich fallen noch über 50 Angebote im Web aus

Ausfälle von Angeboten im Web sind weiterhin an der Tagesordnung. Allerdings scheint sich die Situation zunehmend zu bessern. Das geht aus den aktuellen Statistiken von Outage Analyzer hervor.

Der Dienst, der die Verfügbarkeit von Web-Angeboten in Echtzeit misst, verzeichnete binnen der letzten fünf Monate weltweit 1.413 Komplettausfälle. Hinzu kamen rund 8.000 weniger gravierende Probleme, die allerdings bei den jeweiligen Diensten einen Teil der Funktionen außer Kraft setzten.

Nach Angaben des Unternehmens Compuware, das den Outage Analyzer betreibt, seien die Zahlen in letzter Zeit rückläufig. Trotzdem sorgen vor allem komplette Ausfälle beim Nutzer für Frustration und bei den jeweiligen Anbietern oft auch für Gewinnausfälle. In einigen Fällen betrifft es auch gleich eine Vielzahl von Angeboten - etwa wenn der Webserver eines Werbevermarkters über eine bestimmte Zeit aussteigt und keine Anzeigen mehr ausgeliefert werden.


Im Schnitt sind laut den Daten derzeit täglich 53 Betreiber von Webangeboten mit mehr oder weniger großen Problemen konfrontiert. Für den meisten Frust sorgen dabei Totalausfälle, bei denen der Webserver entweder den typischen Fehlercode 404 ausliefert, oder eine andere entsprechende Mitteilung - wie es etwa der Fail-Wale bei Twitter tut.

Die ärgsten Probleme verursachen dabei die glücklicherweise sehr selten vorkommenden Fehler bei den Betreibern großer Web-Infrastrukturen. Wenn beispielsweise Amazons Cloud-Services ihren Dienst vorüergehend einstellen, kann dies leicht hunderte bis tausende von Webseiten betreffen, die einen Teil ihrer Daten auf diese ausgelagert haben.

Zunehmend werden Fehler auf Webservern aber auch für die Nutzer von Smartphones zum Problem. Denn die meisten Apps laufen nur zu einem geringen Teil lokal, während der größte Teil der Funktionalität über das Internet bereitgestellt wird.
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Rekordhalter in Rubrik wird wohl die Webseite "der Westen" der WAZ Mediengruppe sein, die fällt gefühlt fünfmal in der Woche aus.
 
Uhhhh, 50 Angebote von wievielen noch gleich? Mehrere Millionen? Schlimm.
 
@Memfis: naja kommt drauf an was ausfällt unter umständen ist es wirklich schlimm
 
@Memfis: Ist noch die Frage, wie viele die ueberhaupt schaffen zu monitoren.
 
Ich will garnicht wissen was Ad Server für Kapazitäten fressen ;) Ich war schon auf Websiten unterwegs, auch WF und musste lange warten nur weil so ein Partner off war. vll kennt ihr das auch. Sieht man immer schön unten im Browser ;) Ghostery schaffte damals wirklich abhilfe


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