Brandenburg plant Kraftakt gegen lahmes Internet
Das Bundesland Brandenburg will mit einem Kraftakt für eine massive Verbesserung der Breitband-Infrastruktur sorgen und damit auch eine Reihe von anderen Problemen ab der Wurzel angehen.
Denn derer hat der ländliche Großraum rund um die Bundeshauptstadt reichlich. Die Arbeitslosigkeit liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Junge Menschen wandern ab, um in anderem Regionen für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können und die wirtschaftliche Lage sieht nicht sonderlich rosig aus - denn die alten Industrien können schon lange nicht mehr so viele Menschen ernähren wie einst.
Um aber modernen Wirtschaftssparten eine Chance geben zu können, die Region wieder nach vorn zu bringen, wird eine deutlich bessere Anbindung ans Internet benötigt. Ohne eine solche wird jährlich unter anderem die Chance auf rund 4.000 neue Arbeitsplätze vergeben - das hat gerade erst eine wissenschaftliche Untersuchung der Situation ergeben.
Und da kaum damit gerechnet werden kann, dass die privatwirtschaftlichen Netzbetreiber von sich aus viel Geld in die Hand nehmen, um auch kleinere Ansammlungen alter Bauernhöfe mit hohen Bandbreiten an die Welt anzubinden, will das Land nun selbst mit 100 Millionen Euro für den Netzausbau sorgen.
"Breitbandnetze sind eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung und die soziale Kommunikation auch in den entlegenen Regionen des Landes", sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers. Mit dem Projekt Glasfaser 2020 sollen alle Orte in Brandenburg in den kommenden Jahren weitaus bessere Verbindungen erhalten, als in den Konzepten zur Grundversorgung vorgesehen. Die Einwohnerzahl der fraglichen Ansiedlungen - also die Frage, ob sich der Netzausbau an sich mit den Anschlussgebühren refinanzieren lässt, soll dabei keine Rolle spielen.
Die bereitgestellte Summe ist durchaus beachtlich, wenn man bedenkt, dass man bei der Verlegung der Kabel wohl weitgehend um Erdarbeiten herumkommen wird. Statt dessen sollen die ohnehin bestehenden Energietrassen genutzt werden, um auch abgelegene Haushalte und Gewerbegebiete zu erreichen.
Zuletzt gab es in dem Land mehrfach Warnungen, wegen der zu schwachen Internet-Infrastruktur. So können Gewerbeflächen beispielsweise nicht vergeben werden, weil interessierten Firmen keine Anbindung mit ausreichend Bandbreite bereitgestellt werden konnte. Und selbst in Cottbus mussten die örtliche Verwaltung und die IHK aktiv werden und für die Installation einer Richtfunkstrecke sorgen, um zu verhindern, dass Medienfirmen die Region verlassen.
Um aber modernen Wirtschaftssparten eine Chance geben zu können, die Region wieder nach vorn zu bringen, wird eine deutlich bessere Anbindung ans Internet benötigt. Ohne eine solche wird jährlich unter anderem die Chance auf rund 4.000 neue Arbeitsplätze vergeben - das hat gerade erst eine wissenschaftliche Untersuchung der Situation ergeben.
Und da kaum damit gerechnet werden kann, dass die privatwirtschaftlichen Netzbetreiber von sich aus viel Geld in die Hand nehmen, um auch kleinere Ansammlungen alter Bauernhöfe mit hohen Bandbreiten an die Welt anzubinden, will das Land nun selbst mit 100 Millionen Euro für den Netzausbau sorgen.
"Breitbandnetze sind eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung und die soziale Kommunikation auch in den entlegenen Regionen des Landes", sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers. Mit dem Projekt Glasfaser 2020 sollen alle Orte in Brandenburg in den kommenden Jahren weitaus bessere Verbindungen erhalten, als in den Konzepten zur Grundversorgung vorgesehen. Die Einwohnerzahl der fraglichen Ansiedlungen - also die Frage, ob sich der Netzausbau an sich mit den Anschlussgebühren refinanzieren lässt, soll dabei keine Rolle spielen.
Die bereitgestellte Summe ist durchaus beachtlich, wenn man bedenkt, dass man bei der Verlegung der Kabel wohl weitgehend um Erdarbeiten herumkommen wird. Statt dessen sollen die ohnehin bestehenden Energietrassen genutzt werden, um auch abgelegene Haushalte und Gewerbegebiete zu erreichen.
Zuletzt gab es in dem Land mehrfach Warnungen, wegen der zu schwachen Internet-Infrastruktur. So können Gewerbeflächen beispielsweise nicht vergeben werden, weil interessierten Firmen keine Anbindung mit ausreichend Bandbreite bereitgestellt werden konnte. Und selbst in Cottbus mussten die örtliche Verwaltung und die IHK aktiv werden und für die Installation einer Richtfunkstrecke sorgen, um zu verhindern, dass Medienfirmen die Region verlassen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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