Internet-Nutzung: Harte Grenze bei ca. 60 Jahren

Nasa, Aufnahme, Weltall, Erde Bildquelle: NASA Goddard Photo and Video / Flickr
Der Anteil der Internet-Nutzer in der Bevölkerung nimmt weiterhin zu. Im ersten Quartal dieses Jahres nutzten 77 Prozent der deutschen Erwachsenen das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2012 bedeutet dies ein Plus von zwei Prozentpunkten, teilte die Forschungsgruppe Wahlen im Rahmen ihrer regelmäßig erhobenen Internet-Strukturdaten mit. Gestiegen ist der Nutzer-Anteil der Männer von 81 Prozent auf 84 Prozent, im Osten der Republik von 68 Prozent auf 72 Prozent sowie im Westen von 77 Prozent auf 79 Prozent. Unverändert zum Vorjahreszeitraum nutzten 71 Prozent der Frauen das Internet.

Die altersspezifischen Differenzen im Umgang mit dem Internet haben sich dabei weiter verwischt. Allerdings ist die hohe Abstinenz unter Bürgern ab 60 Jahren auffällig. Während die Zugangsrate zum Internet bei Befragten bis 59 Jahren inzwischen bei 94 Prozent liegt, sind es bei Bürgern ab 60 Jahren lediglich 45 Prozent. Die Tendenz ist allerdings steigend, da inzwischen Anwender der ersten Nutzer-Generation in diese Altersgruppe kommen. Größere geschlechts­spezifische Unterschiede zeigen sich dabei ebenfalls nur in der höchsten Altersgruppe: 59 Prozent der Männer ab 60 Jahren nutzen das Internet, aber nur 34 Prozent der Frauen.

Was die Nutzungsintensität angeht, so nimmt sie mit dem Alter der Befragten kontinuierlich ab. Insbesondere die Jüngeren verbringen viel Zeit im Internet: Bei den 18- bis 24-Jährigen - hier liegt die Internet-Durchdringungsrate bei 100 Prozent - sind 58 Prozent über zehn Stunden pro Woche online. In der Gruppe der unter 60-Jährigen sind es 33 Prozent und in der Generation 60 plus lediglich neun Prozent. Über ein Drittel aller Bürger (37 Prozent) sind zwischen drei und zehn Stunden pro Woche im Netz unterwegs und 15 Prozent eine bis zwei Stunden. Außerdem nutzen Männer aller Altersgruppen das Internet zeitintensiver als Frauen.

Diese Angaben sind allerdings problematisch und es wird auch nicht genau erklärt, wie sie zustande kommen. Denn inzwischen verfügen zahlreiche Nutzer über Smartphones, die man ständig bei sich trägt und die rund um die Uhr online sind. Nasa, Aufnahme, Weltall, Erde Nasa, Aufnahme, Weltall, Erde NASA Goddard Photo and Video / Flickr
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