Milliardenförderung für 'Wundermaterial' Graphen

Forschung, Graphen, metall Bildquelle: University of Manchester
Die Europäische Kommission hat gestern eine Förderung in Höhe von einer Milliarde Euro gewährt, mit diesem Geld soll die Förderung des "Wunderwerkstoffs" Graphen vorangetrieben werden. Mit an der vordersten Front: Nokia. Wie die EU-Kommission auf ihrer 'Webseite' schreibt, habe Graphen das Potenzial "zum Wundermaterial des 21. Jahrhunderts" zu werden, ähnlich wie es Plastik im 20. Jahrhundert geschafft hat. Tatsächlich klingt die Beschreibung von Graphen und seinen "außergewöhnlichen Eigenschaften" wie die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau. Wunderwerkstoff GraphenDie wabenförmige Struktur von Graphen Graphen ist ein Material, das dünner nicht sein könnte: Es besteht aus einer einzigen Schicht miteinander verbundener Kohlenstoff-Atome und wird deshalb auch als zweidimensionale (wabenförmige) Struktur beschrieben. Der Einsatz von Graphen hat zudem einen weiteren großen Vorteil: Graphen leitet den Strom besser als Kupfer und ist dabei 100 bis 300 Mal fester als Stahl (und ist somit auch das härteste jemals getestete Material), hinzukommen außerdem einzigartige optische Merkmale.

Die EU schüttet die Milliarde Euro in den nächsten zehn Jahren aus: Im "Graphene Flagship Consortium" sind nicht nur zahlreiche Universitäten vertreten, die Graphen-Forschung genießt auch Unterstützung aus der Industrie, einer der wichtigsten Partner ist auch der finnische Hersteller Nokia.

Die EU-weite Graphen-Forschung

Bei Nokia ist man erwartungsgemäß sehr erfreut über die EU-Initiative und hat mit Graphen auch einiges vor: Im offiziellen 'Conversations Blog' schreibt man, dass Nokia als Partner "die Fahne der Elektronik- und Mobil-Ecke" hochhalte, man hat dabei die "realistische Hoffnung die Industrie nachhaltig zu verändern."

Für konkrete Ankündigungen sei es zwar noch zu früh, laut Nokias Technik-Chef Henry Tirri arbeite man bereits seit 2006 an und mit Graphen. Seither habe man auch zahlreiche Einsatzgebiete für den Werkstoff gefunden, heißt es. Die bisherige Arbeit sei vielversprechend, man glaubt aber auch, dass man die größten Innovationen erst entdecken werde.

Siehe auch: Weg zu leistungsfähigen Graphen-Transistoren frei Forschung, Graphen, metall Forschung, Graphen, metall University of Manchester
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