IBM zeigt Graphen-Chip mit 10 Gigahertz-Taktung

Forschung, metall, Graphen Bildquelle: University of Manchester
Der Technologie-Konzern IBM konnte den ersten integrierten Schaltkreis vorstellen, der aus einer Graphen-Schicht in der Größe herkömmlicher Silizium-Wafer hergestellt wurde. Dieser arbeitet mit einer Taktfrequenz von 10 Gigahertz und stellt einen wichtigen Schritt zum Einsatz des Materials für den Bau von Elektronik-Komponenten dar. Bei dem Graphen-Chip handelt es sich um einen Breitband-Frequenzmixer, der bei drahtlosen Telekommunikationsverbindungen benötigt wird. Der Chip wies bei Tests bereits eine sehr hohe Stabilität bei der Arbeit mit Temperaturen bis 125 Grad auf, hieß es.

Der Graphen-Layer wurde zur Herstellung des Chips auf einen Siliziumkarbid-Wafer aufgetragen. Dieses Verfahren überbrückt nach Angaben der Forscher die bisherigen Probleme beim Einsatz von Graphen in der Massenproduktion, ohne, dass die Qualität leidet.

Bei IBM zeigte man sich zuversichtlich, dass man damit einen Meilenstein zur Überwindung der siliziumbasierten Elektronik genommen hat. Dieser sind im immer weiter gehenden Verkleinerungs-Prozess bei den Architekturen Grenzen gesetzt, weshalb man schon seit einiger Zeit nach besseren Materialien sucht.

Graphen ist hier seit einiger Zeit der vielversprechendste Werkstoff. Dabei handelt es sich quasi um eine lediglich ein Atom dicke Graphit-Schicht. Die Kohlenstoff-Atome sind dabei jeweils zu sechst in einem Wabenmuster angeordnet. Forschung, metall, Graphen Forschung, metall, Graphen University of Manchester
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