Milliardenförderung für 'Wundermaterial' Graphen

Die Europäische Kommission hat gestern eine Förderung in Höhe von einer Milliarde Euro gewährt, mit diesem Geld soll die Förderung des "Wunderwerkstoffs" Graphen vorangetrieben werden. Mit an der vordersten Front: Nokia. mehr... Forschung, metall, Graphen Bildquelle: University of Manchester Forschung, metall, Graphen Forschung, metall, Graphen University of Manchester

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Nokia an vorderster Front kann eigentlich nur Vorteile für Nokia bringen: Nokia hat den EUROPA-Heimvorteil und ist Nutznießer der EU-Förderung, vielleicht auch Vorreiter neuer Technologien und Innovationen im Smartphonebereich, an die man zur Zeit noch gar nicht denken mag/kann (Beispiel Akkuladen in Sekunden). Da werden die Konkurrenten Apple und Samsung und wie sie alle heißen wohl das Nachsehen haben, sofern sie nicht selbst in Forschung und Entwicklung von und mit Graphen investieren wollen/können. Und während Nokia schon erste Geräte auf Graphenbasis am Start hat, dümpeln die anderen noch mit wer-weiß-was herum.
 
@MaikEF: Ich persoenlich wuerde mich auch wundern wenn die EU Foerderung an ein Unternehmen gewaehrt wuerde das NICHT den Europa Heimvorteil hat:)
 
@MaikEF: Bis es die ersten Geräte auf Graphen-Basis gibt, werden wohl noch Jahre vergehen. Und man kann davon ausgehen das sowohl bei Samsung als auch bei anderen Hersteller die Forschung auf solche Stoffe ausgerichtet ist.
 
@MaikEF: Na ja, in anderen Teilen der Welt gibt es auch staatliche Förderungen, natürlich für die dortige Wirtschaft. Da ist die in Europa nichts besonderes.
 
@rallef: http://www.welt.de/print/wams/wissen/article107613743/Foerderung.html Stimmt, gerade gefunden. Wir lassen uns einfach überraschen, was die Zeit bringt.
 
@MaikEF: Das hast du aber schön gesagt! In welchem Prospekt hast den das gelesen. "Innovationen" heißt als erstes das "Gerade aus Laufen" Patentieren und die anderen dafür zahlen lassen. Vor allem weil Nokia in den Letzten Jahren ja so viel Wirtschaftliche Kompetenz gezeigt hat.
 
@MaikEF: @ 01: Nokia ist ja traurigerweise das einzige Europäische Unternehmen, das es in der Branche noch gibt. Der Rest stammt aus Fernost oder aus den USA. BTW: Du kannst so ziemlich Deinen Ar*** darauf verwetten dass auch die anderen Big Player in diese Richtung forschen. Ich habe in den letzten 1-2 Jahren insbesondere von US-Universitäten News gelesen, welches Potential sie für Graphen entdeckt haben: http://www.extremetech.com/?s=Graphene
 
Natürlich wird erstmal in die industrielle Nutzung investiert - und später kommt dann aus irgendeiner Ecke eine "völlig unerwartete" Studie welche auch für dieses Nanomaterial krebsauslösende Eigenschaften indiziert...
 
@Stamfy: Angesichts von Kohlenstoff eher unwahrscheinlich, aber ich bin auch kein Mediziner... ;)
 
@witek: Vor ein paar Jahren sind die "Nanopartikel" in Verruf gekommen, die auch meist aus Kohlenstoff bestehen^^
 
@witek: http://www.item.fraunhofer.de/de/presse-medien/latest-news/PM_Nanotubes.html Kohlenstoffbasis schützt nicht vor Krebserkrankungen. War das erste Beispiel, dass ich auf die schnelle fand, gibt bei intensiverer Suche sicher noch mehr.
@rallef: da war ich wohl zu langsam...
 
@MaikEF: Ok, Danke für den Hinweis. Das ist natürlich nicht so toll, allerdings sollte man wohl auch bedenken, dass das Ganze noch längst nicht fertig ist.
 
@witek: Solange die Nanopartikel gebunden bleiben sind die völlig unbedenklich. Da das Material Graphen aber nicht porös ist, sondern wie oben beschrieben die eierlegende Wollmilchsau darstellt mit Härte und Flexibilität zugleich, habe ich da sehr wenig Bedenken dass das gesundheitsschädlich sein könnte. Kritischer sind da Stoffe wie Nanobeton, welcher zwar eine unglaubliche Festigkeit erreicht, aber wenn der mal abgerissen wird und Baustaub in die Luft gelangt/ sich die Nanopartikel in der Lunge und den Zellen einlagern, ja das ist möglich und das gefährliche an den Nanopartikeln, dann wird das schnell sehr gesundheitsgefährdend. http://tinyurl.com/aykmgoe Versteht mich aber bitte nicht falsch, ich finde die Entwicklungen mit der Nanotechnologie sehr spannend und begeister mich dafür, aber man darf die Risiken nie aus den Augen verlieren.
 
@witek: Es gibt eine gewisse Art von CNT (Kohlenstoffnanoröhren), die Wucherungen hervorufen können.
 
@witek: re1: ahem, vielleicht hast Du schon mal gehört, dass mandas Verbrannte/Verkohlte von zu stark gegrillten/gebratenen Fleisch nicht essen soll, weil es krebserregend ist? Das Verbrannte sind Benzpyrene - Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff... ^^
 
@Stamfy: manche reden eben Innovationen tot, bevor sie gemacht werden und andere fördern sie gezielt. Sicherlich gibt es in unserer Zeit unzählige Quellen für Krankheiten, aber wir leben auch einfach mal 30 bis 40 Jahre länger als vor der Industrialisierung. Also nicht immer alles negativ sehen!
 
Klingt echt gut! Vor ein paar Monaten wurde ja schonmal etwas über Graphen geschrieben. Bin wirklich gespannt was so machbar ist wenn ich 30 bin! :)
 
Nokia mit Graphen-Hülle: Die ultimative Waffe! :)
Förderung schön und gut, aber wenn Förderungen in Unternehmen mit Gewinnabsicht fließen, habe ich immer ein ungutes Gefühl dabei, wenn woanders das Geld wieder fehlt. Zahlen die Unternehmen dann einen Teil zurück sobald sie damit Millionen / Milliarden verdienen? Meines Wissens nicht. Aber über sowas kann man unendlich diskutieren.
 
@LordK: Unternehmen zahlen im Regelfall einiges an den Staat. Halt nur im Regelfall :)
 
@-adrian-: Einiges ist aber relativ. Ich behaupte die meisten nehmen mehr als sie geben und rechtfertigen es (ob berechtigt oder nicht) durch ihre Position als Arbeitgeber.
 
@JSM: Naja sie nehmen sich so viel sie kriegen koennen.. Alles andere waere auch Dumm. Macht der Arbeitnehmer bei seiner Lohnsteuererklaerung auch nicht anders
 
@-adrian-: Ebenso der Arbeitnehmer... ;)
 
@-adrian-: Ja klar macht jeder was er kann, aber eben weil es keine vernünftigen Regelungen und...ich nenne es mal Anstand gibt hockt zB Apple auf 100.000.000.000 Dollar (100 Milliarden) und tut nichts damit. Ja, sie sind erfolgreich und machen deshalb viel Geld, aber SO viel Geld aus dem Wirtschaftskreislauf einzusammeln und auf Konten in Steuerparadiesen gammeln zu lassen kann für die Allgemeinheit nur schlecht sein. Ich ärgere mich ja mehr darüber das es legal ist, nicht das Unternehmen das tun was sie dürfen. Ich empfinde es so das gerade die großen, die es nicht nötig haben zu sehr bevorzugt und entlastet werden. (Apple war da nur ein extremes Beispiel von vielen, hat sich halt gerade angeboten)
 
@DON666: korrigiert :)
 
@JSM: An der Stelle muss ich mal einhaken, da das Geschriebene gleich mehrere Fehler enthält: 1. Wenn du dir den Jahresabschluss von Apple mal anschaust, wirst du feststellen, dass ein Großteil des Geldes eben nicht "auf Konten rumliegt", sondern letztlich in irgendeiner Form investiert ist. Genau dadurch ist dieses Geld faktisch wesentlich nützlicher, weil es relativ zielgerichtet von den Finanzverwaltern, Banken etc. eingesetzt wird, als wenn es stattdessen über x Mio. Menschen verteilt wäre und dadurch einfach jeder 10 Euro mehr in der Tasche hätte. - - - - - - - - - 2. Dieser Umstand gilt sogar dann, wenn das Geld bei Apple tatsächlich einfach nur auf einem Tagesgeldkonto liegen würde, denn damit hat es die Bank - und diese gibt es ihrerseits, selbst wenn Apple das Geld nicht selbst antastet, natürlich in Form von Krediten an andere weiter oder arbeitet damit. - - - - - - - - - 3. Gerade was die ökonomisch sinnvolle Nutzung (und damit auch den Gemeinwohlgewinn betrifft) ist das Halten relativ "kleiner" (und 100 Mrd. US-$ sind im Verhältnis zum Gesamtvermögen in US-$ extrem wenig) Beträge in der Hand einer oder weniger Personen/Unternehmen weitaus sinnvoller, als wenn das Geld über viele Leute verteilt wäre (vgl. auch schon Anmerkung im Vorpunkt). Erst durch diese Skalen werden bestimmte Investitionen und Vorhaben, bestimmte Richtungslenkungen etc., nämlich überhaupt erst möglich und bringen dadurch einen Gewinn für alle. Das gilt für die Wirtschaft, ebenso wie für verschiedenste Solidarsysteme (z.B. Versicherungen) oder auch für Bauvorhaben für die Allgemeinheit etc. - - - - - - - - 4. Und zu guter Letzt möchte ich noch kruz an Adam Smith, einer der führenden Ökonomen der letzten Jahrhunderte, erinnern, der schon damals erkannte, dass "das Streben des Einzelnen nach maximalem Profit, ist zugleich das Beste für die Gesamtheit".
 
@LostSoul: Ganz kurz: Ich bin da anderer Meinung.
Und das mit den Hundrt Milliarden auf Konten in Steuerparadiesen gabs aus mehreren Quellen zum nachlesen. Das sie zusätzlich auch noch Geld investieren ist ja wohl klar.
Hier zB http://www.tweakpc.de/news/26690/apple-hortet-fast-100-milliarden-dollar-in-steueroasen/
Ich behaupte nicht das ich alles besser weiß, meine Meinung ist da aber eine andere.
Einen Denkanstoß hab ich noch: Es gibt auf der Erde genug für alle (Nahrung/Ressourcen/Platz/usw.) Jedem Menschen auf der Welt könnte es gut gehen. Warum ist das nicht so? Genau, weil manche (VIEL) mehr haben als andere. Und wer jetzt behauptet die arbeiten auch alle mehr...mit dem will ich nicht mehr weiter diskutieren.
"das Streben des Einzelnen nach maximalem Profit, ist zugleich das Beste für die Gesamtheit" Das muss mal erst noch jemand beweisen! Ich bin für Verteilung, nicht für Extreme. (Armutsschere) Erzähl das mal so einem Chinesen am der am Fließband geräte zusammensteckt.
 
@JSM: Es geht hier nicht um Meinungen; ich halte es z.B. auch nur begrenzt für "richtig", dass es eine solche Einkommens- und Vermögensverteilung gibt. Es geht hier um die wirtschafts- und volkswirtschaftliche Bewertung und diese ist in diesem Fall recht simpel, auch wenn einem das Ergebnis nicht gefallen mag. Auch die Aussage von A.Smith ist durchaus belegt (auch schon seit über 100 Jahren), gilt nur eben für Randbereiche nicht mehr, d.h. wenn sich eine bestimmte kritische Vermögensmenge z.B. auf einzelne Personen/Unternehmen konzentrieren würde. Übrigens, was den von dir genannten Chinesen betrifft: Das ist ein üblicher Fehler, der bei der Betrachtung von solchen Vorgängen passiert: Man nimmt sich Beispiele heraus, die einen möglichst negativen Aspekt widerspiegeln, im ganzen aber nichts darüber aussagen, wie die Auswirkung auf die gesellschaftliche Wohlfahrt ist. Man *könnte* natürlich gerne versuchen, die unterschiedlichen sozialen, kultuerellen etc. Aspekte (Vermögensverteilung, Bildung, ...) über alle Menschen gleich zu verteilen, dann würde es dem genannten Chinesen im Vergleich durchaus besser gehen, klar. Die Folge wäre aber, dass hierdurch der globale wirtschaftliche Impact drastisch negativ wäre. Tatsächlich (und auch leider) ist es so, dass tatsächlich der "Reichtum" des einen zum Teil auch auf der Armut anderer basiert. In Extremen ist dies schlecht. In Grenzen hingegen, ist dies sinnvoll und richtig, weil solche Unterschiede dazu führen, dass der "Schlechtere" versucht, seine Situation zu verbessern; er wird also Mittel und Wege suchen, seine Position zu verändern, indem er z.B. seine Produktqualität erhöht, seinen Preis senkt etc. pp. Erst durch diesen Wettbewerb werden bestimmte Entwicklungen überhaupt erst möglich.
 
@LostSoul: Ich sehe diese Aussage vom Herrn Smith höchstens als unbewiesene Theorie. Der Typ war bestimmt wohlhabend, denn nur Leuten denen es besser geht als dem Durchschnitt laufen rum und erzählen das alles so gut ist wie es läuft. Ich denke es geht nur um Meinungen, denn solche "Weltansichten" lassen sich nicht wirklich beweisen, wenn nicht jeder auf der Welt diese lebt und umsetzt. Was im Kleinen funktioniert muss ja noch lange nicht im Großen genau so laufen. Ich respektiere deine Ansicht, teile sie aber nicht. Ich denke das hier weiter zu vertiefen macht keinen Sinn. Danke für deine Beiträge, die haben mich zum nachdenken veranlasst, aber keiner von uns wird sich wohl vom anderen hier umstimmen lassen.
 
@LordK: So eine Förderung ist komplexer und weitreichender als man es aus deiner Aussage schließen könnte. Das kann weitreichende globale Folgen haben. Gerade bei Schlüsseltechnologien und Rohstoffen. Selbst wenn die EU nichts von den Geldern direkt wieder bekommen sollte, wenn Graphen der Durchbruch gelingt war die Milliarde sicherlich eine hervorragende Investition die eines Tages in kürzester Zeit ein Vielfaches indirekt wider einspielen könnte. Ein gutes Beispiel für eine zumindest wirtschaftlich auf nationaler Ebene sehr erfolgreiche Förderung ist die Förderung der Solarindustrie in China. Der Staat pumpt Milliarden in die Solarindustrie, diese erlangt so in kurzer Zeit klare internationale Wettbewerbsvorteile und das Geschäft boomt. Was hat der Staat davon? Steuereinnahmen steigen, weniger Arbeitslose, Exporte steigen,... dass dadurch unter anderem hier in Deutschland die Solarwirtschaft kaputt geht interessiert die Chinese wohl weniger. Bei der Graphen-Förderung dagegen kann man noch nicht Schaden anrichten, weil Graphen noch keine Wirtschaftliche Bedeutung hat. Feine Sache also das Ganze.
 
hmm vllt gibts dann endlich wieder stabile Nokias.
 
@shriker: welches war nicht stabil? Mein Lumia ist recht wertig
 
@zwutz: Na dann werf es mal 30m weit auf ne Straße. ;)
 
@shriker: Naja, du kannst da eine zugegebenermassen unkaputtbare 3310er Gurke diesbezüglich nicht wirklich mit einem Lumia vergleichen ;-)
 
@shriker: Dann hast du das hier verpasst: http://goo.gl/j7UIy
 
@shriker: Sie waren nie nicht stabil.
 
Nokia hatte doch schon viel früher mit dem 3310 einen funktionsfähigen Prototypen :D.
 
Hallo gehts noch. Für allen Sch**** haben sie Geld, sogar für einen finnischen Subventionsbetrüger. Das hat Potenzial zum riesigen Skandal, langsam habe ich Verständnis für Länder, die sich nicht von den brüsselner Bürokraten enteigenen lassen wollen. :(
 
@HaPe2013: Langfristiges Planen ist nicht soooo dein Ding, oder? Die Investition in solche Bereiche kann langfristig unzählige Arbeitsplätze schaffen. Das bringt weitaus mehr, als einem Jugendlichen heute noch 10 Euro mehr "Stütze" zu zahlen. Ab davon ließe sich auch die Frage stellen, warum jener Jugendliche überhaupt arbeitslos ist, aber das führt hier nun zu weit.
 
@HaPe2013: Na das nenne ich doch mal produktive Kritik mit knallhart recherchierten Fakten
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