Die Schweizer Zubehörspezialisten von Logitech müssen sich nach einem enttäuschenden Quartalsergebnis von Teilen ihres Geschäfts trennen: Das Unternehmen hat angekündigt, seine "Harmony"-Sparte abzustoßen, gleiches gilt für Überwachungskameras.
Logitech hat heute die Ergebnisse für sein vergangenes Quartal (drittes im Fiskaljahr 2013) bekannt gegeben und diese sind für das Unternehmen alles andere als erfreulich: Der Schweizer Hersteller musste per 'Pressemitteilung' einen Nettoverlust von 195 Millionen Dollar verkünden, im Vorjahresquartal konnte man noch ein Plus von 55 Millionen Dollar verzeichnen.
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Der Umsatz betrug in dieser Zeitspanne 615 Millionen Dollar, das bedeutet ein Minus in Höhe von 14 Prozent. Schuld an diesem alles andere als erfreulichem Ergebnis ist nach Angaben von Logitech-Präsident und -CEO Bracken P. Darrell die aktuelle Schwäche des PC-Marktes. Die Erklärung dafür ist verhältnismäßig einfach: Da die Kunden immer öfter statt eines Desktop-Rechners oder Notebooks ein Tablet kaufen, werden Mäuse und anderes PC-Zubehör immer weniger gebraucht. Und das bekommt Logitech zu spüren.
Seine Führung im PC-Zubehörmarkt will Logitech dennoch festigen, sich aber künftig verstärkt um Tablet-Peripherie kümmern. Für den nächsten Sommer hat man deshalb die Vorstellung einer "ganzen Reihe an neuen aufregenden Produkten" in Aussicht gestellt.
Von besonders unprofitablen Sparten wird man sich trennen. Dazu gehört vor allem die (Universal-)Fernbedienungs-Reihe, Grund dafür ist, dass die "Harmony"-Verkäufe um 55 Prozent gesunken sind. Auch wird es künftig keine Logitech-Überwachungskameras mehr geben, auch diese Sparte wird man abstoßen. Das ist allerdings nur der Anfang, laut CEO Darrell wird man bis zum Ende dieses Jahres auch andere "nicht-strategische Produkte" aufgeben, dazu gehören Peripherie für Videospielkonsolen sowie Lautsprecher-Docks.


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