Alibaba: Größer als Amazon und eBay zusammen
Gemeinhin wird der US-Handelskonzern Amazon als größter Online-Händler der Welt bezeichnet - allerdings scheint dies ein Fehler zu sein, der daraus entsteht, dass der Informationsfilter hinsichtlich der Internet-Wirtschaft hierzulande zu stark auf die westlichen Industriestaaten ausgerichtet ist.
So hat sich scheinbar unter dem Radar in China ein Online-Marktplatz entwickelt, der weitaus größer ist als der Buch- und Alles-Händler aus Seattle: Über das E-Commerce-Unternehmen Alibaba Group werden in diesem Jahr voraussichtlich Transaktionen mit einem finanziellen Volumen abgewickelt, der sogar die beiden westlichen Größen Amazon und eBay zusammengerechnet übersteigt.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'Reuters' prognostiziert Zeng Ming, der Strategiechef von Alibaba, dass Taobao, die Online-Plattform des Konzerns, in diesem Jahr Transaktionen in Höhe von rund 122 Milliarden Euro abwickeln wird. In den kommenden fünf bis sieben Jahren soll sich dieser Wert angesichts des starken Wachstums des Internet-Marktes in China noch einmal verdreifachen.
Unter Bezug auf die zusammengerechneten Transaktionen Amazons und eBays erklärte Zeng: "Ausgehend von ihren Jahresberichten haben wir eine grobe Rechnung aufgestellt und waren letztes Jahr ungefähr gleichauf, aber wir wachsen in diesem Jahr schneller, so das wir in diesem Jahr größer als sie sein werden", so Zeng. Er gehe außerdem davon aus, dass man weiterhin eine höhere Wachstumsrate haben werde und sich die Differenz so vergrößert.
In westlichen Gefilden war Alibaba im Wesentlichen dadurch bekannt, dass Yahoo einen Anteil an dem Unternehmen hält. Die ungleiche Entwicklung führte letztlich dazu, dass der Anteil an Alibaba einen weitaus größeren Wert hatte als der eigentliche Geschäftsbereich des US-Portalbetreibers. Im Mai waren allerdings Verhandlungen darüber erfolgreich, dass Alibaba seine Anteile zurückkauft. Damit will der Konzern die Stimmrechte ausländischer Anteilseigner reduzieren.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'Reuters' prognostiziert Zeng Ming, der Strategiechef von Alibaba, dass Taobao, die Online-Plattform des Konzerns, in diesem Jahr Transaktionen in Höhe von rund 122 Milliarden Euro abwickeln wird. In den kommenden fünf bis sieben Jahren soll sich dieser Wert angesichts des starken Wachstums des Internet-Marktes in China noch einmal verdreifachen.
Unter Bezug auf die zusammengerechneten Transaktionen Amazons und eBays erklärte Zeng: "Ausgehend von ihren Jahresberichten haben wir eine grobe Rechnung aufgestellt und waren letztes Jahr ungefähr gleichauf, aber wir wachsen in diesem Jahr schneller, so das wir in diesem Jahr größer als sie sein werden", so Zeng. Er gehe außerdem davon aus, dass man weiterhin eine höhere Wachstumsrate haben werde und sich die Differenz so vergrößert.
In westlichen Gefilden war Alibaba im Wesentlichen dadurch bekannt, dass Yahoo einen Anteil an dem Unternehmen hält. Die ungleiche Entwicklung führte letztlich dazu, dass der Anteil an Alibaba einen weitaus größeren Wert hatte als der eigentliche Geschäftsbereich des US-Portalbetreibers. Im Mai waren allerdings Verhandlungen darüber erfolgreich, dass Alibaba seine Anteile zurückkauft. Damit will der Konzern die Stimmrechte ausländischer Anteilseigner reduzieren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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