Sprengstoff-Sensor erkennt auch Krebs-Erkrankung

Forschung & Wissenschaft Wissenschaftlern ist es gelungen, eine Sensor-Technologie aus dem Sicherheits- und Militär-Bereich für die Medizin umzufunktionieren. Mit den so genannten "elektronischen Nasen" wollen sie zukünftig verschiedene Krankheiten einfacher ausfindig machen, berichtete der 'Register'.

An der University of New South Wales nahm man dafür beispielsweise ein Gerät namens CyraNose 3200 zur Hand. Dabei handelt es sich um ein handliches Produkt, das beispielsweise bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen zum Einsatz kommt. Der Sensorik des Systems ist es möglich, Spuren bestimmter Chemikalien aufzuspüren, die in Sprengstoffen zum Einsatz kommen.

Die Forscher konnten die Sensorik nun so umprogrammieren, dass es mit ihr gelingt, zu erkennen, wenn Menschen an einem Mesotheliom erkrankt sind. Dabei handelt es sich um eine Krebs-Art, die vor allem bei Menschen auftritt, die mit Asbest in Berührung gekommen sind. In diesem Fall sind in der Atemluft des Patienten bestimmte Verbindungen enthalten, die bei einer gesunden Person nicht auftreten.


Der Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass es nicht invasiv ist. "Heute machen wir Sachen, die für den Patienten sehr hart sein können", erklärte Deborah Yates von der medizinischen Fakultät der Universität. Beim Einsatz des CyraNose 3200 würde es hingegen genügen, wenn ganz normal ausgeatmet wird. Damit sei die Methode außerdem auch bei Menschen einsetzbar, für die die bisherigen Tests eine zu große Belastung darstellen. Weiterhin müsste man sich nicht auf Verdachtsfälle beschränken, sondern könnte regelmäßig ein umfassendes Screening durchführen und so Mesotheliom schon in der Frühphase besser erkennen und so die Heilungschancen zu verbessern.

Aktuell sind die Mediziner dabei, die Erkennungsroutinen schrittweise zu verbessern, indem Atemproben von Gruppen gesunder und erkrankter Menschen immer wieder verglichen werden. Die Genauigkeit der richtigen Diagnose liegt aktuell bereits bei 88 Prozent. Außerdem sollen ähnliche Verfahren zukünftig auch bei anderen Krankheiten zum Einsatz kommen.
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viele heutige entwicklungen kommen aus dem militär...wir wären technisch ohne 1. und 2. WK nicht da wo wir heute sind
 
@freakedenough: Und ohne dem Ufo in Roswell erstmal ;)
 
@iPeople: ohne der formel 1, wären unsere autos nicht das, was sie jetzt sind :)
 
@iPeople: 1. Nein und 2. DEM Ufo?
 
@freakedenough: Eine Behauptung die ich schwachsinnig finde. Krieg ist eine Maschinerie in der quasi unendlich Geld reingesteckt wird. Gesundheit ist es nicht. Menschen haben viel mehr Interesse an den Tot anderer als an den Erhalt der eigenen Gesellschaft. Würde man so viel Geld in die Gesundheit wie ins Militär stecken, wären Krankheiten etwas aus dem Geschichtsbuch.


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