Microsoft entschuldigt sich für "Big Boobs" in Linux
Der Software-Konzern Microsoft hat sich dafür entschuldigt, dass einer seiner Entwickler ein sexistisches Witzchen in den Linux-Kernel integrierte. Es handelte sich lediglich um einen String, der aber bei den Kernel-Entwicklern Stirnrunzeln verursachte.
Die fragliche Zeichenkette ist Bestandteil des von Redmonder Entwicklern beigesteuerten Quellcodes, mit dem der Linux-Kernel um Support für Microsofts HyperV-Virtualisierungsumgebung erweitert wird. Bei einer der letzten Übermittlungen wurde eine Konstante in "0xB16B00B5" umbenannt.
Wie der Linux-Entwickler Matthew Garrett ausführte, bewies der verantwortliche Programmierer damit einen kindischen Humor, denn die Zeichenkette bedeutet "Big Boobs" (große Brüste) in der unter Nerds recht verbreiteten Leetspeak. Microsoft entschuldigte sich für den Vorfall und kündigte an, den String bei der nächsten Code-Übermittlung wieder zu entfernen.
Dass Garrett die Angelegenheit in seinem Blog thematisierte, löste in der Community eine Diskussion aus. So wurde ihm unter anderem vorgeworfen, einen banalen Vorfall künstlich zu dramatisieren. Immerhin seien in den Kernel-Kommentaren auch verschiedenste Schimpfwörter enthalten und abgesehen von einer kleinen Gruppe von Programmierern würde ohnehin niemand in den Quellcode schauen.
Dem hielt die Entwicklerin Mairin Duffy allerdings entgegen, dass eine solche Haltung gegenüber sexistischen Witzchen einer der Gründe dafür ist, dass sich Frauen in der Programmiererszene oft recht unwohl fühlen. Denn dort seien sie ständig kleinen, kaum merklichen Anzüglichkeiten ausgesetzt. "Sicherlich ist nicht jede für sich genommen besonders aufregend oder beleidigend", erklärte sie. In der Summe entstehe jedoch schlicht ein unangenehmes Klima.
Wie der Linux-Entwickler Matthew Garrett ausführte, bewies der verantwortliche Programmierer damit einen kindischen Humor, denn die Zeichenkette bedeutet "Big Boobs" (große Brüste) in der unter Nerds recht verbreiteten Leetspeak. Microsoft entschuldigte sich für den Vorfall und kündigte an, den String bei der nächsten Code-Übermittlung wieder zu entfernen.
Dass Garrett die Angelegenheit in seinem Blog thematisierte, löste in der Community eine Diskussion aus. So wurde ihm unter anderem vorgeworfen, einen banalen Vorfall künstlich zu dramatisieren. Immerhin seien in den Kernel-Kommentaren auch verschiedenste Schimpfwörter enthalten und abgesehen von einer kleinen Gruppe von Programmierern würde ohnehin niemand in den Quellcode schauen.
Dem hielt die Entwicklerin Mairin Duffy allerdings entgegen, dass eine solche Haltung gegenüber sexistischen Witzchen einer der Gründe dafür ist, dass sich Frauen in der Programmiererszene oft recht unwohl fühlen. Denn dort seien sie ständig kleinen, kaum merklichen Anzüglichkeiten ausgesetzt. "Sicherlich ist nicht jede für sich genommen besonders aufregend oder beleidigend", erklärte sie. In der Summe entstehe jedoch schlicht ein unangenehmes Klima.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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