3D-Transistoren: Intel revolutioniert CPU-Technik

Prozessoren Der Halbleiterriese Intel will ab Ende des Jahres mit der Produktion der ersten Prozessoren mit dreidimensional angeordneten Transistoren beginnen und sich dadurch einen bedeutenden technologischen Vorsprung verschaffen.
Intel will die "Tri-Gate" genannten 3D-Transistoren als Grundlage einer neuen Serie von CPUs nutzen, die in einem neuen 22-Nanometer-Prozess gefertigt werden und den Codenamen "Ivy Bridge" tragen. Die neuen Chips sollen zunächst in Laptops, Desktop-PCs und Servern zum Einsatz kommen. Erst später soll auch die Atom-Reihe für Tablets und Netbooks umgestellt werden.

Intel Tri-Gate TransistorenIntel Tri-Gate-Transistoren Intel hatte schon 2002 erste Forschungsergebnisse zu 3D-Transistoren vorgestellt. Das Ziel ist wie immer, mehr Berechnungen bei sinkendem Energiebedarf durchzuführen. Das Unternehmen führte anlässlich einer Pressekonferenz bereits Labormodelle seiner neuen Prozessoren vor.

Tatsächlich gibt es schon lange diverse Bemühungen, 3D-Transistoren in der Massenproduktion einzusetzen, doch Intel ist nach eigenen Angaben der erste Hersteller, dem dies wirklich gelungen ist. In Kürze soll mit dem Umbau der Produktionsstätten für den neuen 22-Nanometer-Prozess begonnen werden.

Intel Tri-Gate TransistorenIntel Tri-Gate-Transistoren Im Grunde unterscheiden sich die neuen Tri-Gate-Transistoren von herkömmlichen zweidimensionalen "Planar"-Transistoren durch eine quer verlaufende "Finne", die eine höhere Leistung des jeweiligen Transistors ermöglicht, weil mehr Energie zugeführt werden kann. Auf diese Weise will Intel dafür sorgen, dass die neuen Tri-Gate-Transistoren bei gleicher Leistung nur halb soviel Energie benötigen wie zweidimensionale 32-Nanometer-Chips.

Als weitere Vorteile nennt Intel, dass durch die "Finne" eine höhere Stabilität der Struktur erreicht wird. Außerdem sollen die Tri-Gate-Transistoren CPUs mit einer niedrigeren Taktrate bei höherer Leistung zulassen als es mit den bisher verwendeten Fertigungsprozessen möglich ist. Das Hauptziel ist natürlich die Erhaltung der Gültigkeit des Mooreschen Gesetzes.


Intel erhofft sich von seinem neuen Fertigungsprozess unter anderem die Chance, deutlich energiesparendere x86-Prozessoren zu bauen, um so im harten Wettbewerb mit ARM-basierten Chips im Bereich der Smartphones, Tablets und anderer mobiler Endgeräte einen Vorteil zu erlangen.
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