Intel spricht über Netbook-Zukunft - Neuer Atom

Notebook Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft soll in diesem Jahr eine neue Generation Netbooks in den Handel kommen. Auf dem Intel Developer Forum in Peking wurde nun erstmals darüber gesprochen. Dabei ging der Chiphersteller auch auf den dafür vorgesehenen Atom-Prozessor ein. Demnach trägt die kommende Atom-Generation den Codename "Cedar Trail" und wird im 32-Nanometer-Verfahren gefertigt. Die bislang erhältlichen Atom-CPUs besitzen noch eine Strukturbreite von 45 Nanometer. Intel gibt an, dass einige neue Technologien unterstützt werden sollen. Dazu gehört Intel Wireless Music. Musik wird per WLAN vom Netbook an einen Empfänger übertragen, der sich per Cinch an die heimische Musikanlage anschließen lässt. Ähnlich funktioniert Intel Wireless Display (WiDi), nur das hier nicht der Sound, sondern das Bild drahtlos übertragen wird. Ziel ist ein externes Display.

Intel Cedar Trail Die neuen Netbooks mit den Cedar Trail-Prozessoren werden sich wohl auch mit einem Desktop-PC drahtlos synchronisieren lassen. Darauf weist das PC-Sync-Logo auf einer Grafik von Intel hin. Allerdings ging der Chiphersteller im Rahmen der Keynote in Peking nicht auf dieses Feature ein.

Zudem konzentriert man sich auf Verbesserungen bei der Wiedergabe von Videos sowie bei der Darstellung von Grafiken. Intel verspricht eine dedizierte Media Engine, die die Wiedergabe von Videos in voller HD-Auflösung beschleunigen soll. Das Bild lässt sich via HDMI und DisplayPort an externe Bildschirme übertragen. Hinzu kommt die bereits angesprochene Unterstützung für Wireless Display.

Dank der Fertigung im 32-Nanometer-Prozess kann Intel die Leistungsaufnahme der Prozessoren verringern. Konkrete Angaben lieferte das Unternehmen noch nicht. Auf Lüfter will man bei den neuen Netbooks verzichten, wodurch sie nahezu lautlos ihren Dienst verrichten. Trotzdem werden die Geräte laut Intel kühl sein und nicht zu einer unfreiwilligen Schoßheizung mutieren.

Im Rahmen der Keynote in China ging Intel auch auf die Zukunft der Atom-Prozessoren ein. Um mit der Konkurrenz aus dem Hause ARM mithalten zu können, soll die Entwicklung beschleunigt werden. In den kommenden Jahren wird es deshalb jeweils eine neue Generation geben. Neben dem Einsatz in Netbooks betrachtet man inzwischen auch Desktop-PCs als Zielsysteme.
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