Erdbeben macht Flash-Speicher 20 Prozent teurer
Auch bei anderen Halbleiter-Produkten zogen die Preise zwischen 10 und 20 Prozent an. Dies liegt daran, dass in Folge der Katastrophe mit einem Engpass bei der Verfügbarkeit verschiedener Produkte gerechnet werden muss. Immerhin befindet sich ein guter Teil der Produktionsanlagen in Japan.
Selbst wenn diese nicht unmittelbar von dem Beben in Mitleidenschaft gezogen wurden, bekommen die dort ansässigen Hersteller doch die Folgen zu spüren. So teilte beispielsweise Toshiba mit, dass man vom eigenen Stromlieferanten gebeten wurde, verschiedene Fertigungsanlagen außer Betrieb zu nehmen.
Dadurch soll die Last auf die Netze reduziert werden, die aktuell unterversorgt sind. In ganz Japan wird elektrischer Strom aktuell rationiert, weil das Erdbeben mehrere Kernkraftwerke beschädigte und diese vom Netz genommen werden mussten.
Aber nicht nur die direkte Produktion ist von der Katastrophe betroffen. Japan ist auch ein wichtiger Umschlagplatz für Güter im Elektronikbereich. Die Lieferketten sind aber zum Teil unterbrochen und müssen erst einmal umorganisiert werden, nachdem beispielsweise Hafenkapazitäten in Japan nach dem Tsunami zerstört oder im Zuge der anlaufenden Hilfsmaßnahmen überlastet sind.
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Christian Kahle
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