Forscher entwickeln flexible Akkus in Papier-Stärke
Der dünne und flexible Stromspeicher soll es ermöglichen, zukünftig neuartige elektronische Anwendungen in Verpackungen oder im Sensorik-Bereich mit Energie zu versorgen, erklärten die Forscher in dem Fachmagazin 'ACS Nano'.
Auf ein Blatt Papier trugen sie erst einen dünnen Layer aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen auf. Über diesem liegt eine Schicht eines Lithium-Verbundes. Die gleiche Anordnung findet sich auf der anderen Seite des Papiers, das als Isolationsschicht dient.
So lässt sich in den Layern Strom speichern, wie es bei herkömmlichen Akkus der Fall ist. Die Akkus dieser Art sind lediglich 33 Mikrometer dick und flexibel. Sie können den Angaben zufolge eine deutlich höhere Energiemenge speichern, als es bei anderen Technologien dieser Art der Fall ist. Bisher liegt die Zahl der Ladezyklen allerdings erst bei etwa 300. Die Forscher wollen versuchen, diesen Wert mit dem Einsatz weiterer Nanomaterialien zu verbessern.
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