Neuer Bildsensor macht Handys zu Nachtsichtgeräten
Bislang wird bei Nachtsichtgeräten auf Photokathoden gesetzt. Sie wandeln Infrarotlicht-Photonen im Inneren von Vakuumröhren in Elektronen um. Der dafür notwendige Energiebedarf sorgt dafür, dass aktuelle Nachtsichtgeräte sehr groß sind und vor allem ein großes Loch in der Geldbörse hinterlassen.
Die beiden Forscher haben einen neuartigen optischen Sensor entwickelt, der nicht dicker ist als ein Blatt Papier. Statt Vakuumröhren werden lediglich mehrere Schichten eines organischen Halbleiter-Dünnfilm-Materials benötigt. Die Photonen werden mit Hilfe von kostengünstigen LEDs sichtbar gemacht.
In einer Pressemitteilung erklärt So, dass das Gerät sehr günstig ist und sich auch problemlos in Mobiltelefone integrieren lassen würde. Weitere Anwendungsbereiche wären Windschutzscheiben und Brillen, die um eine Nachtsichtfunktion erweitert werden können.
Noch befindet sich diese Technologie in der Entwicklung. Die im letzten Jahr gegründete Firma NIRVision will sie jedoch zur Marktreife entwickeln und dann auch vertreiben.
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Michael Diestelberg
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