 Ein Bankangestellter aus Australien erlangt dieser Tage unerwünscht Berühmtheit im Internet, da er im Hintergrund eines TV-Interviews auf '7 News' seelenruhig erotische Bilder auf seinem PC ansah.
Der Videoclip verbreitete sich schnell und ist inzwischen auf nahezu allen großen Videoplattformen und in zahlreichen Blogs und Foren zu finden. Da der Bankangestellte David Kiely wegen des Vorfalls nun mit seiner Entlassung rechnen muss, formiert sich nun unter Internet-Nutzern eine Bewegung zu seiner Verteidigung.
Das Finanzmagazin 'Here is the City' startete die Kampagne " Save Dave" und forderte seine Leser auf, E-Mails an die Macquarie-Bank zu schicken, bei der Kiely beschäftigt ist und den Erhalt seines Arbeitsplatzes zu fordern. Dies wurde auch von verschiedenen Medien in anderen Ländern aufgegriffen. Inzwischen sollen bereits tausende Nutzer dem Aufruf gefolgt sein.
Das Magazin erklärte seine Kampagne damit, dass es sich bei Kiely um einen "ganz normalen Typen" handelt. Es habe sich außerdem nicht um einmal um Hardcore-Bilder gehandelt, sondern lediglich um Aufnahmen des australischen Supermodels Miranda Kerr, die er gerade in seinem E-Mail-Postfach fand.
Banker schaut Erotikbilder bei Live-Intervie an
Kiely habe für den Vorfall durch die große Aufmerksamkeit außerdem bereits genug gebüßt. Ein weiterer Grund sich für ihn einzusetzen: "Es gibt ohnehin viel zu viel Political Correctness in der Welt", so das Magazin.
Der Bankangestellte ist derzeit beurlaubt. In den nächsten Tagen soll es ein Gespräch mit seinen Vorgesetzten geben, in dem über seine weitere Zukunft entschieden wird, hieß es.
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