Windows 7: XP-Modus ist für Firmen, nicht für Spiele

Windows 7 Microsoft hat gegenüber amerikanischen Medien einige weitere Angaben zum geplanten "Virtual XP Modus" für Windows 7 gemacht. Unter anderem hieß es, dass die Betaphase für das neue Produkt zusammen mit der Auslieferung des Windows 7 Release Candidate anläuft. Mit Blick auf die technischen Anforderungen erklärte Scott Woodgate, Direktor in der Windows-Abteilung, dass für die Nutzung des XP-Modus ein leistungsfähigerer PC nötig ist als für den nativen Betrieb von XP oder Windows 7. Das heißt, es sollten mindestens zwei Gigabyte RAM und ein Prozessor mit Virtualisierungsfunktionen vorhanden sein.

Windows 7 XP ModusWindows 7 XP ModusWindows 7 XP ModusWindows 7 XP Modus
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Woodgate gab zu, dass genau dies zu Verwirrung unter den Kunden führen kann, weil eben nicht alle Prozessoren über Virtualisierungstechnologien auf Chip-Ebene verfügen. Bei Intel wird dies als VT bezeichnet, während AMD von AMD Virtualization bzw. AMD-V spricht. Bei Wikipedia gibt es Informationen darüber, welche CPUs von Intel und AMD Virtualisierungsfunktionen haben.

Im Grunde besteht der XP-Modus aus zwei Komponenten - der Windows Virtual PC Engine und einer lizenzierten Version von Windows XP Service Pack 3, die als Virtual Machine verpackt wurde. Beides wird nur den Nutzern von Windows 7 Professional, Windows 7 Enterprise und Windows 7 Ultimate über die Microsoft Homepage zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen.

Microsoft will mit dem XP-Modus vor allem kleine Unternehmen ansprechen, weil gerade diese Kundengruppe noch XP-Anwendungen haben dürfte, die sie unter Windows 7 einsetzen will. Für größere Firmen mit ähnlichen Ansprüchen hat Microsoft das Produkt MED-V im Angebot, das binnen 90 Tagen nach der Einführung von Windows 7 in einer neuen Version auf den Markt kommen soll, die den XP-Modus des Vista-Nachfolgers unterstützt.

Der XP-Modus wird außerdem nicht in einer Version für Windows Vista erscheinen, er wird also nicht für den Vorgänger von Windows 7 angeboten. Gleichsam ist der XP-Modus nicht für die Nutzung von 3D-Spielen und medienintensiven Anwendungen, die Hardare-Geräte wie TV-Tuner benötigen, geeignet. Stattdessen soll er den Betrieb älterer Produktivitätsanwendungen ermöglichen.

Woodgate erklärte außerdem, dass der XP-Modus nicht für ultimative Sicherheit sorgt. Stattdessen bedürfe es auch in der virtuellen Maschine noch eines Virenscanners, um das System vor Schadsoftware zu schützen. Zuvor war in den Medien spekuliert worden, wie und ob Microsoft das virtualisierte XP besonders sicher machen wollte.

WinFuture Special: Windows 7
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