AMD bringt Athlon Neo für günstige Subnotebooks

Prozessoren AMD hat die neue Plattform "Neo" vorgestellt, mit der man eine neue Kategorie von Notebooks bestücken will. Dank des neuen Athlon Neo sollen die Geräte, die zwischen Netbooks und normalen Notebooks angesiedelt sind, deutlich mehr Leistung bieten als Produkte mit Intels Atom CPU. Anlässlich der Ankündigung des Athlon Neo zur in Kürze beginnenden Consumer Electronics Show 2009 stellte Hewlett-Packard mit dem Pavilion dv2 bereits den ersten Laptop auf Basis des neuen Chips vor. HP hatte sich zuvor an der Entwicklung der neuen Plattform beteiligt.

AMD sieht eine Lücke im Markt zwischen Mini-Laptops mit geringem Preis aber mangelnder Leistung und den normalen ultramobilen Notebooks, die oft sehr viel kosten. Man sehe eine Chance für eine Kategorie besonders mobiler Notebooks, die das Beste aus beiden Welten verbinden kann, so Bahr Mahony, Direktor des Produkt-Marketings bei AMD.

Der Athlon Neo basiert auf der gleichen Architektur wie AMDs andere Athlon und Opteron Prozessoren. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Variante des bereits erhältlichen Athlon 64 2600+ aus dem Embedded-Sortiment des Herstellers. Der Chip arbeitet mit 1,6 Gigahertz und wird mit dem M690T-Chipsatz und optional auch einer Zusatzgrafiklösung kombiniert.

Beim Athlon Neo handelt es sich allerdings um einen einkernigen Chip. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2009 will AMD mit "Congo" eine Plattform mit Dual-Core-CPU für ultraportable Notebooks anbieten. Die Leistung soll in jedem Fall für den Betrieb von Windows Vista mit seinen Oberflächeneffekten ausreichen.

AMD gibt den maximalen Stromverbrauch des Athlon Neo mit 15 Watt an. Intels Atom benötigt bei gleicher Taktfrequenz vergleichsweise nur 2,5 Watt. In Kombination mit Grafiklösung und Chipsatz soll das Neo-Paket aber rund zweieinhalb Mal so viel Leistung bieten wie Intels Atom inklusive GMA950-Grafik und Chipsatz.

HPs Pavilion dv2 soll den Prototypen der neuen Geräteklasse zwischen Netbooks und den klassischen Subnotebooks bilden. Das Gerät verfügt über ein 12-Zoll-Display und wird vom Hersteller als besonders flach und leicht beschrieben. Das dv2 wird den Angaben zufolge zwischen 699 und 899 US-Dollar (ca. 515 bis 663 Euro) kosten.

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