HP: Druckertechnologie soll Dialyse-Patienten helfen

Forschung & Wissenschaft Zukünftig sollen auch Nierenkranke von den Entwicklungen in Hewlett Packards Druckersparte profitieren. Wie das Unternehmen mitteilte, lizenzierte man Tintenstrahler-Technologien an einen Hersteller von Dialyse-Systemen. Das Startup Home Dialysis Plus wird zukünftig Entwicklungen im Bereich des Flüssigkeitsmanagements, die Hewlett Packard in seinen Printern einsetzt, verwenden. Lediglich die Ausgangsstoffe werden andere sein, die Funktionalität bleibt hingegen gleich.

In den Druckern wird die Technologie genutzt, um das Mischungsverhältnis von Tinte und Wasser für eine möglichst gute Bildwiedergabe zu berechnen. In den medizinischen Systemen soll sie hingegen die Zusammensetzung der Dialyse-Lösung steuern, um das Maximum an Schadstoffen aus dem Blut zu filtern.

Nieren-Patienten sollen die Dialyse so zuhause durchführen können, ohne das ein Facharzt den Vorgang überwachen muss. Dies würde das Leben von Menschen, die bisher mehrmals pro Woche in ein Krankenhaus müssen, deutlich erleichtern, hieß es.

Die einzelnen Inhaltsstoffe werden in den Home Dialysis Plus-Systemen ähnlich wie bei Farbdruckern als separate Patronen eingesetzt. Das Gerät analysiert anschließend automatisch das aktuelle Blutbild und mischt die Dialyse-Lösung. Das Unternehmen will die Geräte in spätestens zwei Jahren auf den Markt bringen.
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