Desktops - Gratis Virtual Desktop-Tool von Microsoft

Microsoft Mark Russinovich und Bryce Cogswell von Microsoft Sysinternals haben mit Desktops 1.0 ein sehr kompaktes Virtual-Desktop-Programm veröffentlicht. Es erlaubt die Anordnung von Anwendungen auf bis zu vier virtuellen Desktops.

Russinovich wurde mit Programmen wie Process Explorer und Process Monitor zu einer kleinen Berühmtheit, so dass Microsoft sich im November 2006 entschloss, ihn an Bord zu holen und zu einem der so genannten Technical Fellows zu machen, der hauseigenen Gruppe besonders erfahrener Fachleute.


Mit Desktops erweitert Russinovich das Angebot der schon jetzt zahlreichen aber immer sehr nützlichen Systemwerkzeuge für Windows, die von Microsoft vollkommen kostenlos abgegeben werden. Besonders beeindruckend ist die sehr geringe Dateigröße der Software, deren Download nur ganze 62 Kilobyte groß ist.

Dennoch steht das Tool anderen Produkten dieser Art in Nichts nach. Es erlaubt die Umschaltung zwischen den maximal vier Desktops mittels eines über die Symbolleiste erreichbaren Vorschaufensters oder mit Hotkeys. Die Erweiterung des Desktops klappt zudem ebenfalls mit einem simplen Klick. Gerade für Power-User dürfte Desktops eine interessante Alternative zu anderen derartigen Lösungen sein.

Mit der Software lassen sich die verschiedenen Programmfenster auf mehrere Arbeitsoberflächen verteilen, so dass man zum Beispiel auf dem ersten Desktop immer Büroarbeiten erledigen kann, während Instant-Messaging- und E-Mail-Programme auf einem anderen Desktop ständig geöffnet bleiben, aber die Arbeit in Office nicht behindern.

Homepage: Microsoft Sysinternals

Download: Desktops.zip (62 Kb, englisch)
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Und was ist der Ursprung dieser Entwicklung, natürlich die Open Source Gemeinschaft. :-). Aber keine schlechte Idee, es auf Windows zu portieren. Lg. Alex
 
@alexkeller: Ich sehe da eigentlich keinen Zusammenhang. Sysinternals-Tools waren meines Wissens nie OpenSource.
 
[re:2] f!R am 22.08.08 12:03 Uhr
(+1
@swissboy: Ich glaube, er meint die Idee dazu.
 
@alexkeller: die ideen sind doch meistens alle schon mal in open source dagewesen, aber die leute die vom geld abhänig sind, wie ms, müssen halt überlegen was technisch und finanziell umsetzbar ist bevor was gemacht wird.
 
@f!R: Virtual-Desktop-Programme hat es als Freeware oder Shareware schon gegeben bevor der Begriff "Open Source" überhaupt bekannt war.


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