Exklusiv: 3DMark06 erschienen - Download inside

Software Ab sofort steht eine neue Version der vor allem unter Modding- und Overclocking-Fans beliebten Benchmark-Software 3DMark zum Download bereit. WinFuture ist auch in diesem Jahr wieder einer der offiziellen Download-Anbieter, wie bereits bei den Vorgängerversionen 3DMark03 und 3DMark05. Aus diesem Grund hatten wir bereits vorab die Möglichkeit, die neue Version "3DMark06" zu testen und mit den vorheringen Ausgaben zu vergleichen. Gleich zu Anfang muss gesagt werden, dass die neue Version die Messlatte wie erwartet erneut ein ganzes Stück höher legt und auch die neueste Hardware bis an ihre Grenzen ausreizen kann.

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3DMark ist seit seinem ersten Erscheinen im Jahr 1998 zu einem weit verbreiteten Standard geworden, wenn es um die Leistungsmessung in Sachen 3D-Grafik geht. Die Software wird mittlerweile von zahlreichen Medien als Benchmark genutzt und in der Online-Datenbank des Herstellers FutureMark finden sich inzwischen über 30 Millionen Datensätze mit den Testergebnissen der Nutzer.

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Mit 3DMark06 will FutureMark die Tradition der anspruchsvollen Tests für die Leistung von 3D-Leistung über Microsofts DirectX 9 fortsetzen. Die neue Version unterscheidet sich oberflächlich nur wenig von 3DMark05, nutzt aber erstmals alle Features von DirectX 9.0c inklusive des Shader Modells 3.0 voll aus.

Die Komplexität der Grafiktests wurde trotz der Verwendung vieler Elemente aus der Vorgängerversion erheblich gesteigert. So wurden zahlreiche Lichtquellen und Schatteneffekte sowie noch komplexere Geometrie hinzugefügt. Die Einführung von Shader Modell 3.0 und High Dynamic Range (HDR) Rendering in zwei Tests zählen zu den wichtigsten Neuerungen in dieser Version.


Neu ist ebenfalls, dass die "Game Tests" aus den alten Ausgaben nun in "Graphics Tests" umbenannt wurden. Der Grund für diese Änderung besteht darin, dass diese Tests nun speziell für die Messung der reinen Grafikleistung optimiert wurden. 3DMark06 bezieht nun die Ergebnisse der CPU-Messung in die Berechnung des Gesamtergebnisses mit ein. Dies stellt einen bedeutsamen Wechsel in der Herangehensweise dar und wird von FutureMark damit begründet, dass die heutigen Spiele immer mehr Elemente künstlicher Intelligenz und neue Physikeffekte einsetzen, für deren Berechnung die CPU beansprucht wird.

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In 3DMark06 stehen dem Anwender zudem drei neue Werte zur Verfügung, die neben dem Gesamtergebnis weitere Auskunft über die Leistung der einzelnen Systemkomponenten geben sollen. Nun wird also zusätzlich jeweils ein Ergebnis für Shader 2.0, Shader 3.0 & HDR sowie für die Leistung der CPU angegeben. Mit Hilfe der zusätzlichen Werte soll der Anwender verschiedene Hardware-Konfigurationen besser testen können.

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Wie immer stellt das neue 3DMark06 auch wesentlich höhere Anforderungen an die im Computer verbaute Hardware. Der Hersteller empfiehlt folgende Minimalkonfiguration:
  • DirectX9 kompatible Grafikkarte mit Unterstützung für Pixel Shader 2.0 oder höher und 256 oder mehr MB Grafikspeicher (um die HDR/SM3.0 Tests durchführen zu können, muss die Grafikkarte zusätzlich Pixel Shader 3.0, 16 Bit Floating Point Texturen und 16 Bit Floating Point Blending unterstützen)
  • Intel oder AMD Prozesser mit einer Taktfrequenz von 2,5 GHz oder mehr
  • 1 Gigabyte Arbeitsspeicher oder mehr
  • rund 1.5 Gigabyte freier Speicherplatz
  • Windows XP mit dem neuesten Service Pack und den aktuellsten Updates
  • DirectX 9.0c (Dezember 2005) inkl. der aktuellsten Updates
  • Microsoft Internet Explorer 6, um einige der Funktionen von 3DMark06 nutzen zu können
  • Microsoft Excel 2000, 2003 oder XP, um einige der Funktionen von 3DMark06 nutzen zu können
Wie bisher kann 3DMark06 auch auf PCs gestartet werden, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen. FutureMark weist jedoch darauf hin, dass dadurch die Ergebnisse massiv verfälscht werden können.

In einem ersten Test auf unserem mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und einer ATI Radeon X850XT ausgestatteten Testsystem, in dem ein Opteron 144 mit 2,6 GHz läuft, konnten wir Werte um 2500 3DMark-Punkte erreichen. Unsere Ergebnisse werden jedoch durch die bei der Radeon X850XT fehlende Unterstützung für Shader Modell 3.0 keine realistische Vergleichsmöglichkeit bieten können.

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Wer seine Ergebnisse mit denen anderer Nutzer von WinFuture vergleichen möchte, sollte sie in dem eigens dafür eingerichteten Forum-Thread veröffentlichen. Dort können auch Meinungen und Erfahrungen zu 3DMark06 gepostet werden.

3DMark06 steht in einer kostenlosen "Free"-Variante zur Verfügung und kann auch als erweiterte Version und in einer 500 Euro teuren Professional-Edition erworben werden.

Der Download wird wie erwartet von Jahr zu Jahr grösser und schlägt sich mit seinen 576 Megabyte Volumen mit sicherheit in unserer Traffic-Statistik nieder. Das fertig installierte Programm benötigt satte 1,338 Gigabyte Speicherplatz auf der Festplatte.

Homepage: FutureMark.com

Diskussionsforum: WinFuture-Forum.de

Download: 3DMark06_v102_installer.exe (576 Mb, englisch)
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